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03.05.2012, 18:39

Zukunft des Teams ist noch offen

NetApps Traum vom Etappensieg beim Giro

Aus deutscher Sicht wird beim 95. Giro d'Italia (5. bis 27. Mai) der Fokus auf das Radteam NetApp gerichtet sein. Per Wildcard ins Feld gerückt, träumt das ProContinental-Team, das mit zwei deutschen Fahrern die knapp 3500 Kilometer durch Italien angeht, natürlich von einem Etappensieg. Derweil ist die Zukunft der Mannschaft über das Jahr hinaus noch nicht mal gesichert.

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Jan Barta
Kann er für den Überraschungscoup in Italien sorgen? Jan Barta.
© imago Zoomansicht

"Ein Tagessieg wäre ein Traum", sagte Teamchef Ralph Denk. Doch davon träumen auch die restlichen 21 Teams. Beim Start im dänischen Herning halten neben sieben Legionären in Youngster Timon Seubert (Hamburg) und Andreas Schillinger (Kümmersbruck) zwei Fahrer die deutsche Fahne hoch. Der 27-jährige Jan Barta, zuletzt Gewinner von "Rund um Köln", dürfte auch beim am Samstag beginnenden Giro in Herning/Dänemark Trumpfass seines Teams sein. "Leider hat es zwei Ausfälle gegeben, so dass wir keinen fürs Gesamtklassement haben", sagte Denk.

"Aber auf ausgewählten Etappen werden wir auf Ergebnis fahren" ergänzte Denk, schickte aber auch nach: "Wir werden die junge Mannschaft nicht verheizen und überall mitschicken."

Neben Barta ruhen die Hoffnungen auf dem Polen Bartosz Huzarski und dem Österreicher Matthias Brändle, die beide bereits Giro-Erfahrung mitbringen. Das Schweizer Duo Andreas Dietziker und Reto Hollenstein soll sich in den mittelschweren Bergen in vorderen Gruppen postieren. Zudem sind Cesare Benedetti (Italien) und Daniel Schorn (Österreich) im Einsatz.

Die Vergabe der Wildcard war jedenfalls bereits umstritten, sodass zumindest eine gewisse Bringschuld besteht. Giro-Boss Michele Acquarone hatte die erst 2010 gegründete Mannschaft vor allem aus Marketinggründen eingeladen und dafür in der Heimat einiges an Kritik geerntet. "Ich habe dem Giro-Chef das Versprechen abgegeben, dass wir das Rennen interessant machen werden", sagte Denk dem SID. Acquarone vertraut darauf.

Ob das Team auch eine Zukunft hat, wird sich aber erst im August entscheiden. Der Vertrag mit NetApp läuft zum Saisonende aus, die Zukunft und damit auch die Pläne, irgendwann in die erste Liga des Radsports aufzusteigen, hängen von einer Zusage ab. Gespräche laufen seit Wochen, ein Ergebnis gibt es noch nicht. Spätestens bis zur Anmeldefrist für 2013 beim Weltverband UCI am 15. August muss man wissen, in welcher Form - und ob überhaupt - es weitergeht mit NetApp. Ein guter Giro wäre jedenfalls ein starkes Argument für das deutsche Team.

03.05.12
 
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