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27.04.2012, 18:46

Drei Wochen nach Horror-Crash

Blitzgenesung - Martin fährt wieder

Teilbruch der Augenhöhle, Jochbeinbruch, Kiefer angebrochen, Riss im Schulterblatt - so lautete die Diagnose bei Tony Martin am 11. April nach einem schweren Sturz im Training. Kurzfristig schienen sogar die großen Saisonziele mit dem Höhepunkt der Olympischen Spiele in London gefährdet. Nun meldete sich Martin selbst zu Wort und gab bekannt, dass er am 1. Mai in Frankfurt an den Start gehen werde.

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Tony Martin
Sitzt wieder auf dem Rennrad und fährt Rennen: Tony Martin startet am 1. Mai.
© imago Zoomansicht

Auf seiner Website berichtet der Zeitfahrweltmeister von 2011, dass seine Verletzungen derart gut geheilt seien, "dass es keine medizinischen Bedenken gibt, mich wieder auf meine Kollegen loszulassen."

Kaum zu glauben, denn sein Speiseplan lässt nur weiches Toastbrot und Milchreis zu. "Das Essen fällt schon noch ein bisschen schwer", sagte Martin mit einem tief rot unterlaufenen Auge in einem Interview mit dem Hessischen Rundfunk. Offenbar reicht es, um dem Körper genügend Kohlehydrate bereitzustellen.

Der Trainingsunfall ereignete sich am 11. April kurz vor seiner Haustüre. Eine 70-jährige Autofahrerin nahm Martin mit ihrem PKW die Vorfahrt. Er flog durch die Windschutzscheibe und fühlte sich "wie aus einem Traum aufgewacht", als er auf dem Asphalt liegend in die Augen seiner Retter schaute.

Die nächste Etappe des Leidensweges der großen deutschen Olympia-Hoffnung war die Intensivstation im Krankenhaus. Seine Freundin und seine Mutter wachten am Krankenbett. "Damals dachten wir nicht an eine möglichst schnelle Rückkehr in den Sattel - da hatten wir andere Sorgen", sagte Martin-Manager Jörg Werner der Nachrichtenagentur dpa.

Besonders lange mussten die Angehörigen allerdings nicht am Bett ausharren. Zwei Tage nach der Entlassung aus dem Spital setzte er sich zum Training wieder auf die Rolle, kurz danach drehte er die ersten vorsichtigen Runden auf der Straße. Mittlerweile absolviert er auch schon wieder lange Einheiten.

Als ich meinen Helm bei der Polizei abholte, erschrak ich sehr. Er war blutverschmiert und an der linken Seite gebrochen. Wenn ich ihn nicht gehabt hätte, wäre etwas anderes gebrochen: Mein Schädelknochen. Tony Martin

In den nächsten Tagen will Martin, dem in dieser Saison noch ein Sieg zur Festigung des Selbstvertrauens fehlt, mit seinem belgischen Pharma-Quick-Step-Team den kommenden Fahrplan festlegen. Die Dauphiné-Libéré in den französischen Alpen vom 3. bis 10. Juni dürfte als Tour-Generalprobe weiter in seinem Terminkalender stehen. Beim Rennen in Frankfurt soll er jedenfalls jedes Risiko vermeiden und einfach unter Wettkampfbedingungen fahren.

27.04.12
 
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