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24.04.2011, 18:31

Belgier siegt auch bei Lüttich-Bastogne-Lüttich

Gilbert - der "König der Ardennen"

Philippe Gilbert hat sich am Sonntag zum "König der Ardennen" gekrönt. Nach seinen Erfolgen beim Amstel Gold Race und dem Fleche Wallone triumphierte der Belgier auch bei Lüttich-Bastogne-Lüttich und machte so den Klassiker-Grand-Slam perfekt. Der 28-Jährige ist nach dem Spanier Davide Rebellin 2004 erst der zweite Profi der Radsport-Geschichte, dem dieses Kunststück gelang. Die Brüder Fränk und Andy Schleck mussten sich knapp geschlagen geben, der Deutsche Toni Martin hatte deutlichen Rückstand.

Die Schleck-Brüder geschlagen, den Triumph perfekt gemacht: Philippe Gilbert.
Die Schleck-Brüder geschlagen, den Triumph perfekt gemacht: Philippe Gilbert.
© Getty ImagesZoomansicht

"Das ist der schönste Tag meines Sportlerlebens, ich sollte jeden Moment davon genießen. Es war es ein perfektes Rennen", machte Gilbert kein Hehl daraus, wie sehr er sich über den Sieg in seiner Heimat freute. Der im kaum 30 km vom Ziel entfernten Verviers geborene Gilbert ließ nach 255,5 km und 6:13:18 Stunden die Luxemburgern Andy und Fränk Schleck hinter sich. Der zweitplatzierte Andy Schleck verpasste seinen zweiten Sieg nach 2009.

Erst beim vorletzten Anstieg, der Cote de la Roche aux Faucons, fiel die Spitzengruppe auseinander, am Schlussanstieg zur Cote de Saint-Nicolas konnten nur die beiden Schlecks dem Belgier noch folgen. Gemeinsam ging die Dreiergruppe auf die lange ansteigende Zielgerade, am Ende hatte der Lokalmatador im Norden Lüttichs die Nase vorne. Für die Radsportnation Belgien war es der 58. Sieg, der Omega-Pharma-Fahrer folgte dem 2009 im Senegal verstorbenen Frank Vandenbroucke, der 1999 bei "La Doyenne" (der Ältesten) als letzter Belgier triumphiert hatte.

Vorjahressieger Alexander Winokurow (Kasachstan/Astana) landete nach einem Defekt in der Schlussphase auf Platz 32. Wenig erfolgreich lief das Rennen auch für die deutschen Radsportler, die weiter auf den zweiten Sieg nach Dietrich Thuraus Erfolg 1979 beim seit 1892 ausgetragenen Traditionsrennen warten müssen. Der Erfurter Martin, nach seinem Sieg bei Paris-Nizza einer der Mitfavoriten, kam mit über sieben Minuten Rückstand auf Platz 52 ins Ziel. Bester Deutscher war der Rostocker Paul Martens vom Team Rabobank auf Rang 13 (43 Sekunden zurück).

 

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