Bevor sich Gerdemann in den Urlaub nach Südafrika verabschiedete, hatte er in einem Interview mit der Münsterländischen Volkszeitung noch Stellung bezogen. Der 27-Jährige beteuert weiter vehement seine Unschuld. "Von mir können alle Dopingproben der letzten Jahre geöffnet und unter neuen Methoden überprüft werden, es gibt nichts zu verbergen", sagte er und bekräftigte, dass er in seiner Karriere nie gedopt habe. Den Westfälischen Nachrichten erklärte Gerdemann: "Das kostet Nerven, emotional lässt mich das nicht kalt."
Am Sonntag hatte die ARD von auffälligen Blutwerten Gerdemanns und des 2007 zurückgetretenen Jan Ullrich in ihrer T-Mobile-Zeit berichtet, die aus einem von der Universität Hamburg erstellten und von der Freiburger Staatsanwaltschaft in Auftrag gegebenen Blutgutachten hervorgehen.
Zudem schaut die Szene mit bangem Blick an diesem Mittwoch in die französische Hauptstadt, wo ein Doping-Nachbeben droht, wenn die AFLD ihren Aktivitätsbericht für das vergangene Jahr vorstellt. Im schlimmsten Fall könnte die AFLD einige Topfahrer nachträglich des Dopings mit dem EPO-Präparat CERA nachweisen.
Und als wäre das nicht genug, fliegen zwischen der AFLD und der UCI die Fetzen. Grund sind schwerwiegende Vorwürfe der AFLD gegenüber dem Weltverband. Angeblich soll der UCI das Astana Team während der Tour de France 2009 bei Dopingproben bevorteilt haben. Nun erwägt die UCI eine Aufkündigung der bisherigen Zusammenarbeit mit den Franzosen.
"Die UCI zieht nun eine Kooperation mit einem neutralen Partner für Anti-Doping-Kontrollen auf französischem Boden in Erwägung", heißt es in einer UCI-Reaktion auf die Anschuldigungen der AFLD. Unter Berufung auf einen AFLD-Report hatten französische Zeitungen am vergangenen Montag über Unregelmäßigkeiten bei den Dopingkontrollen von Astana-Fahrern während der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt berichtet.
Demnach sollen der spätere Sieger Alberto Contador (Spanien), US-Rekordgewinner Lance Armstrong sowie der frühere Tour-Dritte Andreas Klöden (Cottbus) und ihre Kollegen bei unangemeldeten Kontrollen in den Mannschaftsquartieren stets als letzte Fahrer kontrolliert worden sein. Außerdem hätten sich Astana-Profis auch auf Intervention von UCI-Funktionären noch längere Zeit ohne die nach Beginn von Kontrollen obligatorische Aufsicht auf die Abgabe von Urin- und Blutproben vorbereiten können. Die UCI wies die Vorwürfe zurück.
| Die aktuellsten Forenbeiträge |
|---|
|
2:0
von:
powerfussel
- 01.06.12, 01:10 - 12 mal gelesen
|
|
Fairplay in Norway
von:
Pillentreter
- 01.06.12, 01:05 - 8 mal gelesen
|
|
Re: Krieg den Ureinwohnern
von:
ablikar
- 01.06.12, 01:02 - 8 mal gelesen
|
| Finden Sie es richtig, dass die Hertha in Berufung gegangen ist? | |
| Zum Ergebnis - 17.891 Teilnehmer |
| Zeit | Sender | Sendung |
|---|---|---|
| 02:00 | SKYBU | Fußball: Bundesliga |
| 02:00 | SKYS1 | Fußball: UEFA Europa League |
| 03:00 | SKYS2 | Golf - European Tour |
| 04:00 | SKYBU | Fußball: Bundesliga |
| 04:00 | SKYS1 | Fußball: DFB Pokal |