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09.09.2009, 18:13

11. Etappe: Murcia - Caravaca de la Cruz (200 km)

Farrar zeigt Greipel das Hinterrad

Auf der 11. Etappe von Murcia nach Caravaca de la Cruz ließen sich die Sprinter trotz zweier Berge nicht abhängen und machten auf der Zielgerade den Sieg letztlich unter sich aus. André Greipel mischte dabei zwar mit, musste sich aber mit Platz fünf zufrieden geben, weil Tyler Farrar nach 200 Kilometern und 5:11:09 Stunden noch den größten Punch in den Beinen hatte. Lokalmatador Alejandro Valverde verteidigte das Gold-Trikot des Gesamtführenden vor dem Australier Cadel Evans.

Tyler Farrar
Ließ nach 200 Kilometern seine Muskeln spielen: Der US-Amerikaner Tyler Farrar.
© picture allianceZoomansicht

Die elfte Etappe mit zwei Anstiegen wurde zunächst von drei Ausreißern um den Franzosen David Moncoutié dominiert, der wieder die Führung in der Bergwertung übernahm. Das Trio büßte seinen zeitweise zehnminütigen Vorsprung aber schon fast 50 Kilometer vor dem Ziel wieder ein. Eine folgende Soloflucht des Franzosen Rémy di Grigorio blieb ebenso ohne Chance auf Erfolg wie eine Attacke von Pechvogel Linus Gerdemann, den am Dienstag ein Defekt und ein Sturz den möglichen Etappensieg gekostet hatten.

Columbia-Profi Greipel, der zwischenzeitlich an einer Steigung schon zurückgefallen war, konnte sich im Sprint nicht rechtzeitig aus einem Pulk befreien. Milram-Fahrer Christian Knees landete als Achter ebenfalls noch unter den ersten Zehn. Milram-Sprinter Gerald Ciolek konnte nicht mehr in die Entscheidung eingreifen.

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In der Gesamtwertung liegt weiterhin Alejandro Valverde (Caisse d'Epargne) mit sieben Sekunden Vorsprung auf Cadel Evans (Australien/Silence-Lotto) an der Spitze des Feldes.

Nach dem Ruhetag am Donnerstag wartet auf die Fahrer auf den nächsten vier Etappen schwerstes Gelände in Andalusien. Den Auftakt macht am Freitag die zwölfte Etappe über 179,3 Kilometer von Almeria nach Alto de Velefique. Dort müssen 3500 Höhenmeter und drei Anstiege der ersten Kategorie bewältigt werden. Der Velefique, auf dem die Zielankunft ist, wird zweimal gefahren. Der Anstieg ist 13,3 km lang und hat Steigungen in der Spitze von bis zu 14 Prozent. Flacher mit durchschnittlich 4,4 Prozent Steigung ist der Calar Alto, wo es allerdings 26,7 km bergauf geht.

09.09.09
 
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