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23.01.2018, 15:15

Ehrhoff führt die Nationalmannschaft an

Sturms 25: Abeltshauser und Krueger nur auf Abruf

Eishockey-Nationalcoach Marco Sturm hat am Dienstag seinen 25 Mann starken Kader für das Turnier bei den Olympischen Spielen (9. bis 25. Februar) in Südkorea bekanntgegeben. Etwas überraschend schafften Konrad Abeltshauser und Justin Krueger nicht den Sprung in das Aufgebot.

Konrad Abeltshauser
Der Olympia-Traum von Konrad Abeltshauser ist vorerst geplatzt.
© imagoZoomansicht

Die beiden Verteidiger Abeltshauser vom deutschen Meister EHC Red Bull München und Krueger vom Schweizer Spitzenklub SC Bern befanden sich noch im 30-köpfigen vorläufigen Aufgebot. Nun aber gehören sie zu jenen fünf Spielern, die DEB-Auswahlcoach Marco Sturm noch streichen musste. Abeltshauser und Krueger stehen damit vorerst ebenso nur auf Abruf bereit wie Torhüter Mathias Niederberger (Düsseldorfer EG) und Stürmer Stefan Loibl (Straubing Tigers). Sinan Akdag (Adler Mannheim) wurde bereits für seinen verletzten Teamkollegen Denis Reul nachnominiert.

Das größte Kontingent kommt aus München, der deutsche Meister EHC Red Bull stellt gleich sieben Akteure. Es folgen sechs Spieler von Adler Mannheim, obwohl die Kurpfälzer eine mehr als enttäuschende Saison spielen und sogar um die Play-off-Qualifikationsrunde bangen müssen.

"Wir verfügen über eine gute Mischung aus erfahrenen Spielern", sagte Sturm, der beim olympischen Turnier auf 16 Spieler vertraut, die schon bei der erfolgreichen Heim-WM 2017 in Köln dabei waren. Vor eigenen Publikum scheiterten die deutschen Kufencracks erst im Viertelfinale am späteren Finalisten Kanada. Verzichten muss Sturm auf seine Legionäre aus Übersee, da die NHL in diesem Jahr keine Pause für Olympia einlegen wird.

Die Nationalspieler starten ab dem 3. Februar mit dem Trainingslager in Füssen in die unmittelbare Vorbereitung auf Olympia. Am 6. Februar absolviert das DEB-Team einen Test gegen die Schweiz, einen Tag später hebt der Flieger Richtung Südkorea ab. Dort warten in der Vorrundengruppe C Finnland (15. Februar), Weltmeister Schweden (16. Februar) und Norwegen (18. Februar) auf das deutsche Team. "Mit Finnland, Schweden und Norwegen haben wir die vermutlich stärkste Gruppe erwischt. Wir wollen dennoch versuchen, die Großen zu ärgern", sagte Sturm.


Das Aufgebot des DEB für Pyeongchang:

Tor: Danny aus den Birken (EHC Red Bull München/35 Länderspiele), Dennis Endras (Adler Mannheim/94), Timo Pielmeier (ERC Ingolstadt/34).
Abwehr: Sinan Akdag (Adler Mannheim/77), Daryl Boyle (EHC Red Bull München/35), Christian Ehrhoff (Kölner Haie/110), Yannic Seidenberg (EHC Red Bull München/147), Björn Krupp (Grizzlys Wolfsburg/27), Jonas Müller (Eisbären Berlin/15), Frank Hördler (Eisbären Berlin/116), Moritz Müller (Kölner Haie/121).
Angriff: Brooks Macek (EHC Red Bull München/36), Marcus Kink (Adler Mannheim/128), Matthias Plachta (Adler Mannheim/61), Frank Mauer (EHC Red Bull München/66), Patrick Reimer (Thomas Sabo Ice Tigers/99), Yasin Ehliz (Thomas Sabo Ice Tigers/50), Gerrit Fauser (Grizzlys Wolfsburg/30), Patrick Hager (EHC Red Bull München/122), Felix Schütz (Kölner Haie/132), Marcel Goc (Adler Mannheim/104), Dominik Kahun (EHC Red Bull München/36), Leonhard Pföderl (Thomas Sabo Ice Tigers/20), David Wolf (Adler Mannheim/35), Marcel Noebels (Eisbären Berlin/45).
Auf Abruf: Mathias Niederberger (Düsseldorfer EG/15), Justin Krueger (SC Bern/99), Konrad Abeltshauser (EHC Red Bull München/14), Stefan Loibl (Straubing Tigers/3).

jer

 
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