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11.08.2012, 22:30

4x100-Meter-Staffel: USA Zweite, Kanada disqualifiziert

Staffelgold! Bolt macht halbes Dutzend voll

Leichtathletik-Superstar Usain Bolt führte die jamaikanische 4x100-Meter-Staffel in der Weltrekordzeit von 36,84 Sekunden zur Goldmedaille. Für Bolt selbst war es die dritte Goldmedaille in London, der schnellste Mann der Welt wiederholte damit sein Triple von Peking. Über Silber darf sich das Quartett aus den USA freuen, Dritter wurde Trinidad & Tobago, nachdem Kanada disqualifiziert wurde.

Ryan Bailey und Usain Bolt
Hat es mal wieder allen gezeigt: Usain Bolt (re.) führte Jamaika mit Weltrekord zum Staffelsieg, links Ryan Bailey (USA).
© Getty ImagesZoomansicht

Zum insgesamt sechsten Mal darf sich Bolt eine olympische Goldmedaille umhängen. Als Schlussläufer der jamaikanischen 4x100-Meter-Staffel ließ Bolt auf den letzten 100 Metern seinem US-amerikanischen Kontrahenten Ryan Bailey nicht den Hauch einer Chance.

Yohan Blake, Nesta Carter und Michael Frater lieferten sich mit den US-Amerikanern Trell Kimmons, Justin Gatlin und Tyson Gay ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Wechsel klappten gut, auf der Bahn war kaum ein Unterschied auszumachen. Die beiden Favoriten übergaben die Stäbe fast gleichzeitig an ihre Schlussläufer. Dann folgte die nächste Bolt-Show, die mit einem neuen Weltrekord endete.

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Die USA kamen in 37,04 Sekunden auf Rang zwei - dies war exakt die alte Weltrekordzeit, die Jamaika beim WM-Sieg im koreanischen Daegu aufgestellt hatte. Als dritte Staffel überquerte Kanada den Zielstrich. Allerdings wurden die Nordamerikaner wegen eines Wechselfehlers nachträglich disqualifiziert, weshalb sich die Staffel Trinidad & Tobagos (38,12 Sek.) nun über Bronze freuen kann.

Nach seinem Goldlauf wollte Bolt anschließend den Staffelstab als Andenken mitnehmen. Doch die Offiziellen verwehrten der "lebenden Legende" diesen Wunsch. Nach minutenlanger Diskussion nahm ein Kampfrichter ihm das Objekt der Begierde ab. Die 80.000 Zuschauer im einmal mehr ausverkauften Olympiastadion, die für eine tolle Atmosphäre sorgten, quittierten dies mit einem gellenden Pfeifkonzert.

Das deutsche Quartett mit Julian Reus (Wattenscheid), Tobias Unger (Stuttgart), Alexander Kosenkow (Wattenscheid) und Lucas Jakubczyk (Berlin) hatte am Freitagabend in 38,37 Sekunden als Lauf-Siebte das Finale klar verpasst.

11.08.12
 
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