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08.08.2012, 13:00

Erfolgreiche Ausbeute am Lake Dorney

Kanuten im Medaillenrausch

Auf die Kanuten ist Verlass! Am Mittwoch polierten die deutschen Athleten und Athletinnen den deutschen Medaillenspiegel gewaltig auf, gewannen gleich eimal Gold, einmal Silber und zweimal Bronze. Am meisten strahlte Sebastian Brendel, der im Einer-Canadier sein erstes olympisches Gold abstaubte.

Sebastian Brendel
Gold im Einer-Canadier: Sebastian Brendel.
© Getty Images Zoomansicht

Kein bisschen traurig war Katrin Wagner-Augustin über Silber, komplettierte sie dafür doch ihren eigenen Medaillensatz.

Den Auftakt machte Ex-Weltmeister Max Hoff im Finale des Einer-Kajaks über 1000 m. Der Essener hatte zu Beginn seines Rennens noch einige Probleme gehabt, legte dann aber einen starken Schlussspurt hin und belegte schließlich den dritten Platz. Gold sicherte sich der WM-Dritte Eirik Veras Larsen aus Norwegen vor Weltmeister Adam van Koeverden aus Kanada. "Mit der Leistung bin ich nicht ganz zufrieden, aber mit der Medaille auf jeden Fall. Das ist der Lohn für die Arbeit. Die anderen beiden sind grandios gefahren", sagte ein glücklicher Hoff nach dem Rennen.

Danach wurde es noch glänzender. Zwölf Jahre nach Andreas Dittmer gewann Sebastian Brendel im Einer-Canadier die Goldmedaille. Der Europameister entschied seinen Endlauf über die 1000 m durch einen famosen Schlussspurt und verwies damit Vizeweltmeister David Cal aus Spanien und Mark Oldershaw (Kanada) auf die Plätze. Es war das siebte Gold für deutsche Olympioniken. "Wahnsinn. Ich bin gut reingekommen und habe bei 250 Metern gemerkt, dass ich etwas mache. Ich konnte richtig locker über die Strecke gehen. Ich genieße den Triumph. Ich habe so viel geopfert", sagte der Potsdamer, der bei der Siegerehrung seinen Emotionen freien Lauf gelassen hatte. Damit konnte Brendel auch endlich einen Schlussstrich unter die WM, als ihm sein Paddel brach, im vergangenen Jahr machen. "Das ist eine Genugtuung, für die harte Arbeit belohnt worden zu sein. Am Ende habe ich nur noch an die Fans zu Hause gedacht, wie sie gerade ausrasten", so der Olympiasieger.

Ernüchterung kehrte indes bei Martin Hollstein und Andreas Ihle ein, die vier Jahre nach ihrem Sieg von Peking im Zweier-Kajak Bronze als Goldfavoriten zu Bronze paddelten. Nach verpatztem Start gab das Duo im Schlussspurt über die 1000 m noch einmal alles, konnte die Führung aber nicht erringen. Den Sieg holten sich die Ungarn Rudolf Dombi und Roland Kokeny. Silber ging an Fernando Pimenta und Emanuel Silva, die damit die erste olympische Kanu-Medaille für Portugal überhaupt gewannen.

Ebenfalls nicht zu Gold reichte es im favorisierten Vierer-Kajak der Damen, der zuletzt viermal in Folge bei Olympischen Spielen triumphiert hatte. Das Quartett mit Carolin Leonhardt (Lampertheim), Franziska Weber (Potsdam), Katrin Wagner-Augustin (Potsdam) und Tina Dietze (Leipzig) hatte über die 500-m-Distanz mit einem Rückstand von 0,471 Sekunden gegen Weltmeister Ungarn das Nachsehen. Bronze sicherte sich der WM-Dritte Weißrussland. Katrin Wagner-Augustin komplettierte damit allerdings ihre Medaillensammlung - zuvor nannte sie schon vier Goldene und eine Bronze ihr eigen.

08.08.12
 
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