1992 in Barcelona, als das erste Dreamteam um Michael Jordan, Larry Bird und Magic Johnson bei den Olympischen Spielen Basketball von einem anderen Stern gespielt hat, spazierten die USA förmlich durchs Turnier. Auch in Atlanta und Sydney reichte es zu Gold. Und dann kam Argentinien. Die Gauchos sorgten in der Vorrunde der WM 2002 in Indianapolis für den Paukenschlag und schlugen als erste Mannschaft eine aus NBA-Spielern zusammengestellte US-Nationalmannschaft - und das auch noch in den USA. Zwei Jahre später wurde es noch bitterer für das Dreamteam, denn bei den Olympischen Spielen in Athen gab es im Halbfinale eine 81:91-Pleite - wieder war Argentinien, der spätere Goldmedaillengewinner, besser! Zwei Jahre danach folgte bei der WM der nächste Rückschlag: 96:101 im WM-Halbfinale gegen Griechenland.
Das war dann aber auch die letzte große Niederlage der US-Amerikaner, die seit Athen wieder in die Spur fanden - 2008 in Peking holte man sich Gold zurück, 2010 wurde man Weltmeister und natürlich soll es in London wieder Gold sein. Der Nimbus der Unbesiegbarkeit ist allerdings verflogen, auch wenn Argentinien mit seinen Superstars Manu Ginobili und Luis Scola die USA diesmal nur ärgern, aber nicht bezwingen konnte. Bis kurz nach Beginn des dritten Viertels erwies sich der Südamerikameister als ebenbürtiger Partner, geriet dann aber ins Hintertreffen. Wie schon gegen Litauen war wieder einmal die längere Bank der Trumpf der Mannschaft von Trainer Mike Krzyzewski.
Angeführt von Kevin Durant (Oklahoma City Thunder) zogen die USA im dritten Viertel, das sie mit 42:17 (!) gewannen, davon und brachten den Sieg danach locker nach Hause. Herausragender Akteur auf dem Parkett war Durant, der mit 28 Punkten bester Scorer seiner Mannschaft war. Ginobili kam auf 16 Zähler für Argentinien.
Im Viertelfinale treffen die USA nun auf Australien, das gemeinsam mit Brasilien, Russland und Spanien in Gruppe B die K.o.-Phase erreichte. Apropos Spanien! Der Weltmeister von 2008 und amtierende Europameister unterlag gegen Brasilien mit 82:88 (44:38) und schloss die Vorrunde damit wie gewünscht als Dritter ab - die Iberer können damit erst im Finale auf die USA treffen. Auffällig dabei war der Auftritt im Schlussviertel, in dem Spanien lustlos anmutete und mit 16:31 den Kürzeren zog. Absicht? Trainer Sergio Scariolo wies dies vehement zurück: "Ich habe eigentlich gar keine Lust, darüber zu reden. Das ist respektlos gegenüber meiner Person, den Spielern und dem spanischen Verband."
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Re: Auch der Letzte hier
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crossroads83
- 22.05.13, 15:31 - 1 mal gelesen
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Auch der Letzte hier
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dieeinzigwahreborussiaausGladbach
- 22.05.13, 15:26 - 18 mal gelesen
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Re (4): Klopp und die Außendarstellung des BvB - viel Text
von:
MaBu85
- 22.05.13, 15:17 - 8 mal gelesen
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