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02.08.2012, 22:48

Chaotische Minuten beim Bahnrad

Welte und Vogel: Auf der Ehrenrunde zu Gold

Einen kuriosen Wettbewerb erlebten Kristina Vogel und Miriam Welte im Londoner Velodrome. Am Ende stand das Duo zwar in der Mitte des Podiums, doch bis dahin war es ein langer Weg, der zweimal gar erst von der Jury ermöglicht worden war. Dennoch kannte die Freude am Ende keine Grenzen: "Ein Traum ist wahr geworden", freute sich Welte.

Kristina Vogel und Miriam Welte
Und dann wurde es doch Gold: Bei Kristina Vogel (li.) und Miriam Welte war die Freude rießengroß.
© Getty ImagesZoomansicht

Der "Olympiagott" meinte es gut mit Vogel und Welte, die beide ihre Hände vor den Mund schlugen und fassungslos die Augen aufrissen. Eigentlich hatten sich die beiden Teamsprinterinnen schon über die gewonnene Silbermedaille gefreut, sie waren gar schon auf der Ehrenrunde unterwegs. Genauso wie die vermeintlichen neuen Olympiasiegerinnen aus China.

Doch die Asiatinnen hatten die Rechnung nicht mit der Jury gemacht. Denn die entschied letztlich so, dass die beiden Chinesinnen einen Wechselfehler begangen hatten und auf Platz zwei herabgestuft wurden. Eine BBC-Reporterin informierte das deutsche Duo, das schon mit den Familien am Feiern war. Kein Silber, sondern Gold!

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"Ich dachte: geil, Silber. Und dann sind meine Augen plötzlich ganz groß geworden. Der Olympiasieg ist für die Ewigkeit", sagte Vogel. Welte freute sich "wahnsinnig" und sagte: "Ein Traum ist wahr geworden."

Mit etwas Glück zu Gold

Fortuna war gleich zweimal auf Seiten der Deutschen. Denn das Weltmeister-Duo waren nur ins Finale gekommen, weil Großbritannien ebenfalls zurückgesetzt wurde. Im Endlauf waren Welte und Vogel dann 0,179 Sekunden langsamer als die Chinesinnen, doch die wurden bekanntermaßen auch zurückgesetzt. So stand am Ende dann doch noch Gold zu Buche.

Zwar schritten die Chinesinnen wild entschlossen zum Kampfgericht, diskutierten, doch gebracht hat es nichts. "Es hatte einen kleinen Beigeschmack. Das ist nicht der Weg, wie man gewinnen will. Aber die Regeln sind für alle da", sagte Vogel beflügelt vom Gewinn der Goldmedaille. Und so schüttelten sie immer wieder den Kopf. Hand in Hand standen sie selig vor Glück auf dem Podium, sangen mit glänzenden Augen die Hymne und herzten sich.

Video zum Thema
kicker.tv Hintergrund- 03.08., 12:19 Uhr
Plötzlich war es Gold - Teamsprinterinnen im Glück
Gold? Ja, Gold! Kristina Vogel und Miriam Welte freuten sich bereits beim Bahnrad-Teamsprint über die Silbermedaille, als das Duo plötzlich auf den ersten Platz gesetzt wurde, weil China beim Wechsel gepatzt hatte. "Wir haben uns wahnsinnig gefreut", jubelte Welte, man habe aber auch jahrelang hart für den Erfolg gearbeitet.
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02.08.12
 
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