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31.07.2012, 12:55

Tischtennis-Star peilt Rio 2016 an

Boll bekommt es "nicht gebacken"

Tischtennisstar Timo Boll war schon die Nummer eins in der Weltrangliste, hat die chinesischen Ausnahmekönner allesamt bereits schlagen können. Die Chinesen haben ohnehin großen Respekt vor dem 31-Jährigen, trainieren sogar mit Trainingspartnern die Bolls Technik imitieren, doch es wird im Einzel kein Aufeinandertreffen geben - mal wieder.

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Timo Boll
Musste unerwartet früh seine Sachen packen: Timo Boll ist wieder im Einzel gescheitert.
© Getty Images Zoomansicht

Bereits im Achtelfinale war Schluss. Olympia und Boll das passt bisher nicht. 2016 in Rio de Janeiro möchte er einen neuen Anlauf nehmen.

Boll war nach dem niederschmetternden Aus im olympischen Tischtennis-Turnier am Boden zerstört. Durch die sensationelle 1:4-Niederlage im Achtelfinale gegen den Rumänen Adrian Crisan verpasste Deutschlands Topspieler seine Chance auf eine Olympia-Medaille im Einzel. "Ich würde am liebsten losheulen, aber ich probiere, mich zusammenzureißen. Mir fehlen die Worte", sagte Boll, der bereits unzählige Europameistertiteln im Einzel, im Doppel und mit der Mannschaft gewonnen hat. Außerdem zählen der dritte Platz bei der WM 2011 und der zweimalige Gewinn des Weltcups zu den größten Erfolgen des Linkshänders.

Boll verlor nach teilweise packenden Ballwechseln mit 9:11, 11:8, 13:15, 10:12, 6:11 gegen seinen Angstgegner. Dabei unterliefen dem Linkshänder zumindest in der Anfangsphase mehrere Flüchtigkeitsfehler. Crisan spielte sich danach in einen Rausch und beendete den großen Olympia-Traum des deutschen Spitzenspielers. "Ich muss anerkennen, dass der Gegner sehr stark gespielt hat. Ich hatte meine kleinen Chancen, die hätte ich nutzen müssen. Adrian zieht sein System durch, hat ein paar big shots getroffen", lobte er seinen Gegner.

Ich werde jetzt zwei, drei Tage jammern und in Selbstmitleid baden. Timo Boll

Er habe schon während des Spiels gemerkt, dass er verkrampft sei. "Das ist bei mir wohl leider typisch Olympia. Das ist dann wie eine andere Sportart. Das bekomme ich einfach nicht gebacken." Bereits in Peking war er sensationell im Achtelfinale gescheitert. Bei den nächsten Olympischen Spielen 2016 im brasilianischen Rio de Janeiro wäre er dann bereits 35. Trotzdem: "Ich werde bis dahin versuchen, weiterhin sehr gutes Tischtennis zu spielen. Ich habe immer gesagt, dass ich nicht alles an dieser einen Medaille festmache. Ich werde nicht sagen, dass dadurch alles scheiße war."

Außerdem hat er auch noch die Chance mit dem Team, um eine Medaille zu spielen. Denn mit der starken Mannschaft gab es in Peking die Silbermedaille. "Ich werde jetzt zwei, drei Tage jammern und in Selbstmitleid baden. Aber dann werde ich mich zusammenreißen. Wir haben in der Mannschaft eine Chance auf eine Medaille, und die wollen wir nutzen." Zuvor wolle er aber auch noch Teamkollege Dimitrij Ovtcharov die Daumen drücken, denn der war durch ein 4:0 gegen den gebürtigen Chinesen Weixing Chen (Österreich) erstmals ins Viertelfinale eingezogen.

31.07.12
 
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