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28.07.2012, 23:22

Wettbewerbe am Samstag: Erstes Gold nach China

Sun Yang schreibt Geschichte, Lochte unschlagbar

Die ersten Schwimm-Entscheidungen standen am Abend der 1. Wettkampftags in London im Mittelpunkt: Ryan Lochte deklassierte Michael Phelps, auch zwei Chinesen sorgten für Furore. Paul Biedermann und die Staffel um Britta Steffen mussten herbe Enttäuschungen hinnehmen. Der Deutschland-Achter unterstrich im Vorlauf hingegen seine Goldambitionen. Beim Straßenradrennen gewann mit Alexander Winokurow einer der umstrittensten Fahrer.

Sun Yang
Erstes Chinese, der bei Olympia Gold im Schwimmen holt: Sun Yang.
© Getty Images

Schwimmen:

+++ Australierinnen gewinnen Freistil-Staffel +++
Das australische 4x100-Meter-Freistil-Quartett der Frauen hat vor Favorit Niederlande Gold bei den Olympischen Spielen in London geholt. Das Quartett Alicia Coutts, Cate Campbell, Brittany Elmslie und Melanie Schlanger schlug im Finale nach 3:33,15 Minuten an und verwies dabei Peking-Sieger Niederlande um 64 Hundertstelsekunden (3:33,79) auf Platz zwei. Die Niederländerinnen hatten zuletzt bei der WM 2009 und 2011 gewonnen. Bronze ging an die USA in 3:34,24 Minuten. Das deutsche Team, WM-Dritter und Europameister, war im Vorlauf ausgeschieden.

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+++ 16-Jährige schwimmt Weltrekord +++
Die erst 16-Jährige Ye Shiwen hat Gold über die 400 Meter Lagen der Frauen gewonnen. Die Chinesin siegte in 4:28,43 Minuten und stellte damit gleichzeitig den ersten Weltrekord im Schwimmen von London auf. Die 200-Meter-Lagen-Weltmeisterin unterbot die bisherige Bestmarke von Stephanie Rice aus Australien von den Spielen 2008 in Peking gleich um mehr als eine Sekunde. Mit Platz zwei musste sich die amerikanische Favoriten Elizabeth Beisel begnügen, die nach 4:31,27 Minuten anschlug. Bronze holte mit Li Xuanxu in 4:32,91 Minuten eine weitere Chinesin.

+++ Sun Yang schafft Historisches +++
Sun Yang hat sich über 400 Meter Freistil zum ersten chinesischen Schwimm-Olympiasieger gekrönt. Der WM-Zweite schlug nach 3:40,14 Minuten vor dem Peking-Olympiasieger Tae Hwan Park aus Südkorea (3:42,06) und dem US-Amerikaner Peter Vanderkaay (3:44,69) an. Sun verpasste damit nur um sieben Hundertstelsekunden den Weltrekord von Biedermann, der als Vorlauf-13. ausgeschieden war. Noch nie zuvor war im Schwimmen bei den Männern ein Chinese Olympiasieger geworden.

+++ Phelps von Lochte deklassiert +++
Das erste olympische Prestigeduell der Schwimmer von London gewann Ryan Lochte gegen Michael Phelps klar. Der Weltmeister aus den USA siegte am Samstagabend über 400 Meter Lagen in 4:05,18 Minuten. Sein Landsmann Phelps, zwischen dem und Lochte zuvor ein großer Zweikampf prognostiziert worden war, verpasste als Vierter sogar eine Medaille. Silber holte der Brasilianer Thiago Pereira in 4:08,86 Minuten. Dritter wurde der 17-jährige Japaner Kosuke Hagino in 4:08,94 Minuten. Für Phelps war es die erste olympische Niederlage seit dem 16. August 2004 in Athen. Der Potsdamer Yannick Lebherz hatte das Finale der besten acht Schwimmer verpasst.


Philipp Boy
Bitterer Moment: Philipp Boy rutscht am Reck ab.
© picture alliance

Turnen:

+++ Hambüchen formstark - Boy scheitert +++
Dank Fabian Hambüchen ist die deutsche Turn-Riege ins olympische Team-Finale eingezogen. Obendrein wahrte der 24-jährige Wetzlarer seine Medaillenchancen am Reck sowie im Mehrkampf. Hambüchen kam in der Qualifikation mit 90,765 Punkten auf Platz drei im Sechskampf. Seine Reckübung turnte er auf Sicherheit und zog nach sauberer Ausführung als Vierter mit 15,633 Zählern in den Medaillenkampf.

Vizeweltmeister Philipp Boy präsentierte sich dagegen nach langer Verletzungspause nicht in Bestform. Der Lausitzer patzte beim Sprung und am Reck und verfehlte mit 87,698 Punkten das Mehrkampf-Finale. Auch, weil Marcel Nguyen mit 89,833 Punkten auf Platz sechs weit vor ihm rangierte und nur maximal zwei Deutsche in den Endkampf einziehen dürfen. Auch an seinem Spezialgerät Barren (4.) und überraschend am Boden (7.) nutzte Doppel-Europameister Nguyen (Unterhaching) seine Finalchance.


Radsport:

+++ Ausgerechnet Winokurow gewinnt - und tritt zurück +++
Ausgerechnet Alexander Winokurow hat sich im Straßenrennen der Radprofis die Goldmedaille gesichert. Der Kasache setzte sich als in einer Zweiergruppe vor dem Kolumbianer Rigoberto Uran durch, Rang drei ging an den Norweger Alexander Kristoff. Während Tony Martin vorzeitig ausstieg um sich für das Zeitfahren zu schonen, dürfte die Enttäuschung bei André Greipel groß sein. Denn der Rostocker stellte seine derzeit starke Form unter Beweis, als er den Spurt des Hauptfelds relativ locker für sich entscheiden konnte. Da wäre für den 30-Jährigen mehr drin gewesen.

Eine große Gruppe machte am Ende den Sieg unter sich aus, die zuvor hoch gehandelten Sprinter um Greipel und Mark Cavendish & Co. waren früh distanziert. In der Schlussphase des Rennens sorgte dann ein Sturz von Fabian Cancellera für Aufregung. Als das Tempo wieder angezogen wurde, startete der Kolumbianer Rigoberto Uran eine Attacke, die nur Alexander Winokurow mitgehen konnte. Das Duo erarbeitete sich schnell einen Vorsprung, den es bis zum Ziel nicht mehr abgab. Im Spurt erwies sich Winokurow dann als der Stärkere.

Alexander Winokurow und Rigoberto Uran
Zwölf Jahre nach Silber in Sydney nun Gold in London: Alexander Winokurow gewinnt im Straßenrennen.
© Getty Images

Mit Winokurow gewinnt einer der umstrittensten Fahrer im Peloton Gold. Als überführter Dopingsünder saß er bereits eine mehrjährige Sperre ab. Zudem steht er in Verdacht, zumindest einmal einen Sieg bei Lüttich-Bastogne-Lüttich erkauft zu haben. Winokurow wies diese Anschuldigung strikt zurück und leitete auch juristische Schritte ein.

Cancellara steuerte eine Kurve falsch an und stürzte mit seiner rechten Seite in die Absperrungen. Zwar stieg der Schweizer wieder aufs Rad, doch litt er sichtlich unter Schmerzen. Anfang des Jahres brach er sich bei einem Sturz das rechte Schlüsselbein. Momentan ist noch nicht sicher, ob er im Zeitfahren am 1. August an den Start gehen kann. "Die Tränen sind stärker als der Schmerz. Jetzt warten wir in der Poliklinik im Olympischen Dorf aufs Röntgen", twitterte Cancellara am Abend. Der Titelverteidiger von Peking 2008 gilt neben dem Deutschen Tony Martin und dem britischen Tour-Sieger Bradley Wiggins als Topfavorit auf die Goldmedaille.


Fechten:

+++ Italienischer Dreifach-Erfolg - Vezzali "nur" mit Bronze +++
Florettfechterin Elisa di Francisca hat bei den Olympischen Spielen in London die Goldmedaille für Italien geholt. Im Finale bezwang die frühere Weltmeisterin ihre Landsfrau Arianna Errigo mit 12:11 nach sudden death. Valentina Vezzali hatte sich zuvor nach ihrer Halbfinalniederlage durch einen 13:12-Sieg über die Südkoreanerin Nam Hyun Hee mit Bronze getröstet und das italienische Podium komplett gemacht. Die fünfmalige Olympiasiegerin Vezzali war in der Vorschlussrunde an Errigo gescheitert und verpasste es damit, als erste Sportlerin der Geschichte viermal in Folge in der gleichen Disziplin Gold zu holen.

Damit gingen in dieser Disziplin erst zum zweiten Mal alle Medaillen an ein Land. 1988 hatten Anja Fichtel, Sabine Bau und Zita Funkenhauser für einen deutschen Dreifach-Triumph gesorgt.


Bogenschießen:

+++ Italien holt Gold - Südkorea im Halbfinale draußen +++
Italien hat den Mannschaftswettbewerb der Männer bei den Olympischen Spielen in London gewonnen. Die Italiener setzten sich am Samstag im Finale denkbar knapp mit 219:218 gegen das Trio aus den USA durch. Favorit Südkorea holte nach drei Olympiasiegen in Serie diesmal überraschend nur Bronze mit einem 224:219 gegen Mexiko. Die Südkoreaner waren im Halbfinale überraschend mit 219:224 an den Amerikanern gescheitert. US-Trainer Lee Ki Sik hatte auch schon die Asiaten betreut. Seine jetzige Mannschaft hatte den Halbfinal-Erfolg schon wie den Olympiasieg gefeiert, verpasste Gold dann aber knapp.


Philipp Petzschner
Philipp Petzschner bei seinem Sieg gegen den Slowaken Lukas Lacko.
© Getty Images

Tennis:

+++ Kerber/Lisicki eine Runde weiter+++
Das deutsche Spitzen-Doppel Angelique Kerber und Sabine Lisicki hat sein Auftaktmatch beim nach starkem Kampf gewonnen. Nach Startschwierigkeiten behauptete sich das an Nummer fünf gesetzte Paar am Samstag auf dem Wimbledon-Rasen gegen die jungen Britinnen Laura Robson und Heather Watson mit 1:6, 6:4, 6:3. Im Achtelfinale könnten Kerber und Lisicki auf die Williams-Schwestern treffen, die schon zweimal Olympia-Gold holten. Das zweite deutsche Damen-Doppel Julia Görges und Anna-Lena Grönefeld greift erst am Sonntag ins Turniergeschehen ein. Das norddeutsche Duo trifft auf die Lokalmatadorinnen Elena Baltacha und Anne Keothavong.

+++ Petzschner weiter, Berdych raus, Federer mit Mühe +++
Philipp Petzschner steht beim olympischen Tennisturnier in Wimbledon in der zweiten Runde. Der 28-Jährige aus Bayreuth gewann bei seiner Olympia-Premiere zum Auftakt gegen den Slowaken Lukas Lacko 7:6 (7:5), 6:1 und trifft nun auf Janko Tipsarevic (Serbien/Nr. 7). Überraschend ausgeschieden dagegen ist bei den Herren Mitfavorit Tomas Berdych. Der Tscheche verlor bereits in der ersten Runde gegen den Belgier Steve Darcis 4:6, 4:6.

Drei Wochen nach seinem siebten Wimbledonsieg hat Roger Federer eine erfolgreiche Rückkehr in den All England Club gefeiert. Der Weltranglistenerste aus der Schweiz geriet zum Auftakt des olympischen Tennisturniers gegen den Kolumbianer Alejandro Falla allerdings zwischenzeitlich in erhebliche Schwierigkeiten und gewann erst nach 1:47 Stunden 6:3, 5:7, 6:3. Federer hatte im zweiten Durchgang drei Matchbälle vergeben. In Runde zwei trifft der 17-malige Grand-Slam-Sieger auf Julien Benneteau.

Am Abend verlor Philipp Kohlschreiber das Finale von Kitzbühel und sagte die Teilnahme am olympischen Turnier verletzungsbedingt ab.

+++ Barthel scheitert, Serena mühelos +++
Weniger gut verlief der Olympia-Auftakt für Mona Barthel. Die 22-Jährige aus Bad Segeberg, nach der verletzungsbedingten Absage von Andrea Petkovic (Darmstadt) ins deutsche Olympia-Team gerutscht, unterlag der Polin Urszula Radwanska 4:6, 3:6. Wimbledonsiegerin Serena Williams dagegen übersprang ihre erste Hürde mühelos. Die 30-jährige Top-Favoritin auf die Goldmedaille gewann besiegte die ehemalige Weltranglistenerste Jelena Jankovic (Serbien) mit 6:3 und 6:1. Williams trifft nun auf Barthel-Bezwingerin Radwanska.


Deutschland-Achter
Der Deutschland-Achter wurde seiner Favoritenrolle gerecht und zog souverän in das Finale ein.
© Getty Images

Rudern:

+++ Achter souverän ins Finale +++
34 Rennen unbesiegt, als Topfavorit gehandelt: Der Deutschland-Achter steht bei den Ruder-Wettbewerben auf dem Dorney Lake von Eton unter Druck. Das Paradeboot des Deutschen Ruderverbands (DRV) stellte aber bereits im Vorlauf seine Stärke unter Beweis: Als Sieger vor Vize-Weltmeister Großbritannien und den Niederlanden zog der Achter souverän in das Finale am Mittwoch ein. Für die seit 1446 Tagen auf der 2000-m-Strecke ungeschlagene Crew um Schlagmann Kristof Wilke (Radolfzell) war es der 35. Erfolg in Serie. Zuletzt holte der Achter 1988 in Seoul Gold.

"Es war wichtig, gut in den Wettkampf zu kommen. Das haben wir gegen sehr harte Gegner geschafft", sagte Achter-Trainer Ralf Holtmeyer und warf schon einen Blick auf den Endlauf: "Wir sind gut, haben viel erreicht, jetzt wollen wir noch mehr."

+++ Hacker erreicht das Viertelfinale +++
Marcel Hacker hat ebenfalls seinen Vorlauf gewonnen und somit im Einer das Viertelfinale am Dienstag erreicht. Der ehemalige Weltmeister rechnet sich trotz starker Konkurrenz durchaus Medaillenchancen aus. Bei den letzten beiden Olympischen Spielen verpasste er aber jeweils die Finals.

"Ich habe meine Aufgabenstellung gelöst. Ich bin mein Rennen gefahren, jetzt muss ich meine Leistung weiter abrufen", sagte der 35-Jährige.


Judo:

+++ Englmaier bereits raus +++
Bereits beendet sind die Olympischen Spiele für Tobias Englmaier. Der Judoka verlor sein Auftaktmatch gegen den Armenier Howhannes Dawtjan nach einer großen Wertung (Ippon) 14 Sekunden vor Ende der regulären Kampfzeit. Dawtjan, Nummer 13 der Weltrangliste, führte gegen den auf Position 21 geführten Olympia-Debütanten beim vorzeitigen Kampfende bereits mit einer kleinen Wertung.

+++ Gold für Menezes und Galstjan +++
Am Samstag wurden auch die ersten Medaillen im Judo vergeben. Bei den Frauen bis 48 Kilogramm siegte Sarah Menezes. Die Brasilianerin setzte sich im Finale gegen gegen Peking-Olympiasiegerin Alina Dumitru aus Rumänien durch. Bei den Männern bis 60 Kilogramm machte Arsen Galstjan im Finale kurzen Prozess mit Hiroaki Hiraoka aus Japan. Bereits nach 41 Sekunden war der Kampf beendet.


Daniela Schreiber, Britta Steffen, Silke Lippok und Lisa Vitting
Ungläubiges Staunen: Die deutsche Freistil-Staffel mit Britta Steffen (2. v. li.) ist ausgeschieden.
© picture alliance

Schwimmen:

+++ Phelps knapp drin - Lebherz raus +++
US-Superstar Michael Phelps schrammte bei seinem ersten Start in London nur knapp an einer Blamage vorbei. Der 14-malige Olympiasieger zog über die 400 Meter Lagen nur als Achter und damit Letzter in das Finale ein. Phelps lag nur sieben Hundertstelsekunden vor dem Neunten, Europameister Laszlo Cseh (Ungarn). Phelps' großer Rivale Ryan Lochte machte es als Dritter der Vorläufe in 4:12,35 weniger spannend.

Nur Zuschauer im Finale am Abend wird Yannick Lebherz sein. Der deutsche Rekordhalter blieb in 4:15,41 Minuten deutlich unter seinen Möglichkeiten und schied als Elfer aus. Vorlaufschnellster war der Japaner Kosuke Hagino mit Asienrekord (4:10,01).

+++ Biedermanns erster Goldtraum geplatzt +++
Gleich mit einer riesigen Ernüchterung begannen die Olympischen Spiele für Paul Biedermann. Der Weltrekordler schied über die 400 Meter Freistil in enttäuschenden 3:48,50 Minuten als Vierter in seinem Vorlauf aus und verpasste das Finale am Abend deutlich. Dem Weltrekordler fehlten als Zwölftem satte 1,24 Sekunden für den Endlauf. Als Schnellster geht Topfavorit Sun Yang in das Finale der besten Acht am Abend. Der Chinese blieb in lockeren 3:45,07 Minuten klar über Biedermanns Weltrekord von 3:40,07. Weltmeister Tae-Hwan Park aus Südkorea wurde zunächst disqualifiziert, nach einem Protest wurde diese aber wieder zurückgenommen.

+++ Staffel mit Steffen scheitert +++
Die nächste herbe Pleite erlebte der Deutsche Schwimm-Verband (DSV) nur wenige Augenblicke später. Die deutsche Freistil-Staffel der Damen mit Britta Steffen, Silke Lippok, Lisa Vitting und Daniela Schreiber schied über die 4x100 Meter als Neunte mit einer Zeit von 3:39,16 Minuten aus. Die WM-Dritten von Shanghai galten als Medaillenkandidatinnen. Am Ende fehlte den vier Schwimmerinnen fast eine Sekunde für den Endlauf. Am schnellsten war in den Vorläufen das Quartett aus Australien unterwegs, das 3:36,34 Minuten benötigte.

+++ Wenk scheitert im Vorlauf +++
Olympia-Debütantin Alexandra Wenk kann sich auf die Staffel-Wettbewerbe konzentrieren. Die 17-Jährige, die sich eigentlich nur für die Lagenstaffel qualifiziert hatte, schied im Vorlauf über 100 Meter Schmetterling in 58,85 Sekunden als 21. aus. Vorlaufschnellste war Weltmeisterin Dana Vollmer (USA) mit Olympiarekord (56,25).


Beachvolleyball:

+++ Auftaktserfolg für Holtwick/Semmler +++
Die deutschen Beachvolleyballerinnen Katrin Holtwick und Ilka Semmler ist erfolgreich ins olympische Turnier gestartet. Das Duo siegte zum Aufakt gegen Hana Klapalova und Lenka Hajeckova aus Tschechien in zwei Sätzen mit 21:16, 21:18. Das deutsche Topduo Sara Goller und Laura Ludwig aus Berlin greift erst am Sonntag in das Geschehen ein.

+++ Auch Reckermann/Brink starten erfolgreich +++
Auch das Topduo der Männer feierte einen mehr oder weniger lockeren Erfolg im ersten Gruppenspiel: Julius Brink und Jonas Reckermann setzten sich gegen gegen das russische Duo Konstantin Semenow und Sergej Prokopjew in zwei Sätzen mit 21:19, 21:17 durch. Nur im ersten Durchgang hatten Reckermann/Brink einige kritische Situationen zu überstehen. Danach ließen sie sich aber nicht mehr aufhalten und verwandelten ihren ersten Matchball.


Schießen:

+++ Erstes Gold geht nach China +++
Die erste Goldmedaille der Olympischen Spiele in London ging an die Chinesin Siling Yl, die sich im Luftgewehr-Finale der Damen durchsetzte. Silber erschoss die Polin Sylwia Bogacka, Bronze ging mit Dan Yu an eine weitere Chinesin.

Beate Gauß verpasste mit Platz 32 ebenso deutlich den Sprung ins Finale der besten Acht wie Jessica Mager, die bei ihrem Olympia-Debüt in den Londoner Royal Artillery Barracks immerhin Platz 20 belegte. Nicht am Start war die siebenmalige Weltmeisterin und Weltranglistenzweite Sonja Pfeilschifter. Die 41-Jährige wird nur im Sportgewehr-Dreistellungskampf antreten.

+++ Zweiter Olympiasieg für Südkoreaner +++
Der südkoreanische Schütze Jong-oh Jin hat seinem Land die erste Goldmedaille bei den Olympischen Sommerspielen in London beschert. Der Weltrekordhalter setzte sich mit der Luftpistole mit 688,2 Ringen deutlich vor dem Italiener Luca Tesconi (685,8) und dem Serben Andrija Zlatic (685,2) durch. Vor vier Jahren in Peking hatte der 32 Jahre alte Jin bereits Gold mit der Freien Pistole und Silber mit der Luftpistole gewonnen.

Der Deutsche Florian Schmidt hatte auch bei seiner zweiten Olympia-Teilnahme deutlich das Finale der besten Acht verpasst. Der 26-Jährige aus Frankfurt/Oder kam in den Royal Artillery Barracks auf 575 Ringe und belegte Rang 25.


Gewichtheben:

+++ Erstes Gold an China +++
Die erste Goldmedaille im Gewichtheben gewann in der Klasse bei 48 kg bei den Frauen Wang Mingjuan aus China. Auch Silber und Bronze blieb in Asien: Die Japanerin Hiromi Miyake gewann Silber, die Nordkoreanerin Ryang Chun-Hwa gewann die Bronzemedaille.

+++ Albaner erster Dopingfall in London +++
Der albanische Gewichtheber Hysen Pulaku ist der erste Dopingsünder der 30. Olympischen Spiele. Dem 19-Jährigen wurde der Missbrauch des anabolen Steroids Stanozolol nachgewiesen. Der EM-Sechste in der Klasse bis 77 Kilogramm wurde von den Spielen ausgeschlossen. Über mögliche Sanktionen gegen den Athleten muss nun der Gewichtheber-Weltverband IWF entscheiden.

Enttäuschung bei den Schwimmern, Jubel bei den Ruderern
Blaue Queen - die Bilder zum ersten Tag in London
Sun Yang
Historischer Sieg

Als erster chinesischer Mann überhaupt gewann er im Schwimmen eine Goldmedaille: Sun Yang, der bei seinem Sieg über die 400 m Freistil Paul Biedermanns Weltrekord nur um wenige Hundertstel verfehlte.
© Getty Images

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