Eine Woche vor Beginn der Spiele wurden zwei Athleten aufgrund von Dopingverdacht aus den Aufgeboten ihrer Länder gestrichen. Es handelt sich um zwei Hindernisläufer. Der Franzose Nordine Gezzar, bei der EM in Helsinki noch Vierter über die 3000 Meter und schon 2006 zu einer zweijährigen Dopingsperre verurteilt, war bereits im Juni mit einem positiven EPO-Test aufgefallen, die B-Probe schloss nun alle Zweifel aus.
Der Spanier Angel Mullera steht bisweilen nur im Verdacht, wurde aber trotzdem von der spanischen Athleten-Vereinigung für die Olympischen Spiele gesperrt.
Der zweimalige deutsche Meister Bastian Steger hat sich während der Olympiavorbereitung der deutschen Tischtennismannschaft am Oberschenkel verletzt. Neben Rekordeuropameister Timo Boll und Dimitrij Ovtcharov war er als dritter Spieler eingeplant. Ob er ersetzt werden muss, entscheidet sich im Laufe des Tages, als eventueller Nachrücker steht Ex-Juniorenweltmeister Patrick Baum bereit.
Der jamaikanische Sprinter bereitet sich unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen in Birmingham auf die Olympischen Spiele vor. Das Gelände, auf dem der Weltrekordhalter trainiert, wurde hermetisch abgeriegelt, Sicherheitskräfte hindern Fans davor, über die Zäune zu klettern. Auch Journalisten ist der Zutritt verwehrt, Ausnahmen gibt es nur für vereinzelt für Berichterstatter aus Jamaika.
Realistische Aussichten auf ein gutes Ergebnis in London hat 800-m-Läuferin Cornelia Harrer. Beim Meeting in Regensburg lief die deutsche Meisterin in 2:00,87 Minuten Bestzeit. Die 21-jährige EM-Neunte will in London auch über 1500 m starten.
Die britische Gewerkschaft "Public and Commercial Services" hat mit Streik gedroht und weiter für Unruhe im Vorfeld der Olympischen Spiele gesorgt. Am 26. Juli, einen Tag vor dem offiziellen Beginn, soll für 24 Stunden die Arbeit niedergelegt werden. Besonders betroffen wäre der Flughafen Heathrow, der an diesem Tag mit ca. 130.000 Passagieren rechnet. Auch die deutsche Teamleitung zeigte sich besorgt, am 26. Juli sollten elf deutsche Athleten in London eintreffen.
Nach einer 63 Tage langen Reise durch ganz Großbritannien wird die Olympische Fackel heute Nachmittag in London erwartet. Im Rahmen einer spektakulären Show soll sie von einem Hubschrauber aus direkt in den Tower of London abgeseilt werden und somit der sechs Tage lange Umzug durch die Stadt eingeleitet werden, bevor das Olympische Feuer während der offiziellen Eröffnungszeremonie am 27. Juli entzündet wird. Insgesamt wird die Fackel eine Strecke von 12.800 Kilometern zurückgelegt haben.

Basketballer Pau Gasol wird der neue Fahnenträger Spaniens und beerbt damit den Kanuten David Cal. Das bestätigte der nationale Olympische Verband am Freitag. Für diese Rolle war eigentlich Tennis-Star Rafael Nadal (26) vorgesehen, doch der 32-Jährige musste seine Teilnahme an den Spielen in London aufgrund einer Knieverletzung absagen. In Peking 2008 holte der Weltranglistenerste die Goldmedaille im Tenniseinzel.
Das große Erbe tritt nun Pau Gasol (32) an, der in Spanien gleichermaßen beliebt ist. Der baumlange Basketballer (2,13 Meter groß) spielt bei den Los Angeles Lakers in der nordamerikanischen Profiliga NBA. Er gilt als bester spanischer und als einer der besten europäischen Spieler der Basketballgeschichte. Bei den Olympischen Spielen in Peking 2008 gewann Gasol die Silbermedaille. Am kommenden Freitag wird er sein Land bei der Eröffnungszeremonie ins Londoner Olympiastadion als Fahnenträger anführen.
"Pau verkörpert die besten Werte des Sports. Seine Person und seine unzweifelhaften Verdienste haben ihn zu einem Vorbild gemacht, dem die Gesellschaft und besonders die Jugend folgen sollte", erklärte das Nationale Olympische Komitee Spaniens (kurz: COE). Gasol soll "zum Imagegewinn des spanischen Olympiateams in London 2012 beitragen".
Die 19-jährige Ringerin Aisuluu Tynybekowa vertritt die ehemalige Sowjetrepublik Kirgisistan bei den Olympischen Spielen in Londen. Danach, am 15. August, muss sie sich vor Gericht verantworten. Bereits am 3. April soll die Ringerin in ihrer Heimatstadt Bischkek in ein Handgemenge vor einem Eisladen verwickelt gewesen sein. Bei einer Verurteilung drohen Tynybekowa bis zu fünf Jahre Haft.
"Sie glaubt nicht, dass sie schuldig ist, sondern dass die Leute diesen Vorfall einfach nur nutzen, um ihren Namen in den Schmutz zu ziehen", sagt ihr Trainer Nurbek Isabekow. Kurz vor dem Zwischenfall war ein Bericht über die Olympia-Vorbereitung der 19-Jährigen über eine lokale Fersehstation gesendet worden. Ihr Trainer berichtete zudem, dass die Rauferei nur wenige Sekunden gedauert haben solle und Tynybekowa von einer Frau angerempelt, beleidigt und an den Haaren gezogen worden sei.
| Zeit | Sender | Sendung |
|---|---|---|
| 20:20 | EURO | Dressurreiten |
| 20:30 | SKYS2 | Golf: European Tour Magazin |
| 20:30 | SKYBU | Fußball: Bundesliga |
| 20:45 | SP1 | Sport1 News |
| 20:55 | SP1 | Fußball |
| Die aktuellsten Forenbeiträge |
|---|
|
Re: Zu alt, zu teuer! HSV sagt Nein zu Lucio
von:
Barbar-S
- 19.06.13, 19:49 - 4 mal gelesen
|
|
Re (2): Casting!
von:
Adler-Power
- 19.06.13, 19:43 - 2 mal gelesen
|
|
Re (3): WM 2014 in Brasilien
von:
seelenwinter
- 19.06.13, 19:43 - 11 mal gelesen
|