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10.05.2012, 13:59

London 2012: Deutsche Leichtathleten optimistisch

Das olympische Feuer ist entzündet

Gut elf Wochen vor dem Start der Olympischen Sommerspiele 2012 in London ist das olympische Feuer entzündet worden. In einer traditionellen Zeremonie im griechischen Olympia entflammte eine als antike Hohepriesterin gekleidete Schauspielerin die olympische Fackel und übergab sie Langstreckenschwimmer Spyros Gianniotis. Dieser und 489 weitere Fackelträger tragen das Feuer bis zum 17. Mai über 2.900 Kilometer durch Griechenland.

Olympisches Feuer
Traditionelle Zeremonie: Eine als antike Priesterin verkleidete Schauspielerin entzündete das olympische Feuer.
© imagoZoomansicht

Dabei sind Stationen in Piräus, Saloniki, Xanthi, Larissa und auf Kreta eingeplant. Danach wird die Flamme im alten Athener Olympiastadion an die Organisatoren von London 2012 übergeben und erreicht am 19. Mai die britische Hauptinsel in Lands End. Von dort aus wird die Fackel von 8.000 Läufern in 70 Tagen quer über die britischen Inseln durch mehr als 1.000 Städte und Gemeinden bis nach London getragen. Dort werden die Spiele am 27. Juli eröffnet.

DLV mit verbesserter Ausgangsposition

Die deutschen Leichtathleten rechnen sich in der britischen Hauptstadt einiges aus. Nach den durchwachsenen Auftritten 2004 in Athen (1 x Bronze und 1 x Silber) und 2008 in Peking (1 x Bronze) wollen sie 2012 durchstarten: "Wir sind furchtloser geworden, auch wenn es nach 2000 einen linearen Abstieg bei Olympia gegeben hat", sagte Thomas Kurschilgen, Sportdirektor des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) und versicherte: "Wir haben eine ganz andere Ausgangsposition."

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Dafür gebe es gute Gründe. Das Durchschnittsalter des Teams liege unter 26 Jahren. "65 Prozent der Athleten sind im besten Leichtathletikalter von 23 bis 25 Jahren, nur 15 Prozent sind älter als 28", erklärte der DLV-Sportchef. 2007 und 2008 seien noch 40 Prozent des A-Teams 28 Jahre und älter gewesen. "Da hat man schon mal Karriere- und Verletzungseinbrüche."

Auch der Leistungsstand ist seit der Weltmeisterschaft 2009 in Berlin gestiegen und konstant hoch: 2010 waren 30 Athleten unter den Top 12 der Welt, 2011 sogar 33. "So ein Niveau hatten wir in den Jahren davor nicht", stellte Kurschilgen fest.

Italienische Athleten in Armani

Doch die Konkurrenz schläft nicht. Auch modisch. Die italienischen Athleten werden in London beispielsweise Kleidung des italienischen Designers Giorgio Armani tragen. Am Donnerstag stellte dieser seine Olympia-Kollektion in Mailand vor. Armani, Besitzer des Mailänder Basketballteams Pallacanestro Olimpia, wird die Italiener auch in Zukunft ausstatten. So soll er die Kleidung für die Olympischen Winterspiele in Sotschi 2014 entwerfen.

10.05.12
 
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