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05.12.2018, 10:31

Washington auf Quarterback-Suche

Nach McCoys Beinbruch: Redskins holen Kaepernick nicht

Gleich zwei Quarterbacks der Washington Redskins fallen derzeit wegen Beinfrakturen aus. Die Hauptstädter, die nach einer Niederlagenserie die NFL-Play-offs zu verpassen drohen, befinden sich deshalb momentan auf der Suche nach einem Spielmacher. Colin Kaepernick wird es nicht werden.

Colin Kaepernick
Wartet weiter auf einen Vertrag in der NFL: Colin Kaepernick.
© Getty ImagesZoomansicht

"Natürlich haben wir das diskutiert. Aber wir haben nicht genug Zeit, um einen neuen Quarterback innerhalb weniger Tage zu integrieren", sagte Cheftrainer Jay Gruden über den 31-Jährigen. Kaepernick hatte als Anführer der Proteste in der NFL gegen Rassendiskriminierung und Polizeigewalt für Schlagzeilen gesorgt.

Die Gründe seien jedoch "ausschließlich sportlicher Natur", betonte Coach Gruden, der bis zum Saisonende auf seine etatmäßigen Spielmacher Alex Smith und Colt McCoy verzichten muss. Somit wartet Kaepernick seit seinem Abschied von den San Francisco 49ers im Frühjahr 2017 weiter vergeblich auf ein Vertragsangebot. Der Quarterback hatte sogar Beschwerde gegen die Liga eingereicht, weil er den Teambesitzern eine systematische Ausgrenzung seiner Person vorwirft.

Kaepernicks Anwalt Mark Geragos glaubt nicht, dass einzig sportliche Gründe den Ausschlag für die Entscheidung der Redskins gaben. "Ist es nicht offensichtlich, was hier passiert?", sagte Geragos der Washington Post.

Weiter mit Sanchez

Die Redskins setzen derweil auf Mark Sanchez, der bei der Monday-Night-Niederlage in Philadelphia für McCoy zum Einsatz kam. Nach drei verlorenen Spielen in Reihe belegt das Team mit einer Bilanz von sechs Siegen und sechs Niederlagen aktuell Platz drei in der NFC East hinter den Dallas Cowboys (7:5) und den Philadelphia Eagles (6:6). Am Sonntag gastiert Gruppen-Schlusslicht New York Giants (4:8) in der US-Hauptstadt.

aho/sid

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In der National Football League tragen sie Teams auf ihren Schultern - und sind hauptverantwortlich für Erfolg oder eben Misserfolg: die Quarterbacks. Ihr oberstes Ziel ist es, Touchdown-Pässe zu werfen. In der Geschichte der NFL haben das besonders elf Spielmacher eindrucksvoll getan und jeweils mindestens 300 TDs erreicht. Das Besondere: Sechs QBs darunter sind immer noch aktiv. Ob sie die Nummer 1 noch schnappen können?
© Getty Images

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