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14.11.2018, 22:20

Pittsburgh setzt weiter auf Conner

Deadline verstrichen: Bells Spind wird schon geplündert

Le'Veon Bell wird in dieser Saison nicht mehr - und vermutlich nie wieder - für die Pittsburgh Steelers spielen. Seine Teamkollegen reagieren drastisch.

Le'Veon Bell
Wird wohl nicht mehr für Pittsburgh spielen: Le'Veon Bell.
© Getty ImagesZoomansicht

Am Dienstag, den 13. November, hatte Bell die letzte Chance bekommen, seinen Franchise Tag für diese Saison über 14,45 Millionen Dollar zu unterschreiben und damit wieder als Running Back für die Pittsburgh Steelers aktiv zu werden. Doch der streikende Profi ließ die Deadline verstreichen und darf laut Statuten in dieser Spielzeit nicht mehr auflaufen.

Im neuen Jahr wird Bell, der in fünf Jahren in Pittsburgh auf 5.336 Rushing (35 Touchdowns) und 2.660 Receiving Yards (7) kommt, Unrestricted Free Agent. Er kann also mit Teams verhandeln und woanders seinen (durch den Streik ersehnten) langfristigen Mega-Vertrag unterschreiben. Pittsburgh wird ihn eher nicht ein drittes Mal mit dem Franchise Tag versehen - zumal dieser im kommenden Jahr bei 20 Millionen Dollar läge.

Für die Steelers ein momentan nicht allzu großer Verlust, denn Vertreter James Conner (771 Yards, 10 Touchdowns) hat sich als mehr als nur ein Backup entpuppt. Für Quarterback Ben Roethlisberger dennoch enttäuschend: "Ich habe Le'Veon eine Nachricht geschrieben, dass er unterschreiben soll. Aber er hat mir nicht geantwortet."

Seine Teamkollegen wurden da schon etwas direkter: Wie NFL-Insider bei Twitter schreiben, sei Bells Name über seinem Spind bereits überklebt und das Innere geplündert worden.

mkr

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