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04.11.2018, 23:15

NFL, Week 9: Staffords Sack-Martyrium

"Sweet Feet" mit Big Ben - Mahomes und Chiefs gnadenlos

Die Pittsburgh Steelers fuhren in Baltimore den nächsten Sieg ein, während die Ravens die Play-offs langsam, aber sicher aus den Augen verlieren. Lions-Quarterback Matt Stafford wurde von den Minnesota Vikings zerlegt - während Chiefs-Quarterback Patrick Mahomes die Browns-Defense auseinandernahm. Weiter auf Kurs: die Carolina Panthers. Da half auch alle Magie nichts.

Du kannst jetzt aufstehen: Ramon Foster (#73) schaut nach dem Quarterback Sneak nach Ben Roethlisberger.
Du kannst jetzt aufstehen: Ramon Foster (#73) kümmert sich nach dem Quarterback Sneak um Ben Roethlisberger (#7).
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Wackelt der Stuhl von John Harbaugh? Glaubt man US-Medien, könnte es eng werden für den Super-Bowl-Sieger von 2012. Seine Baltimore Ravens hatten vor dem gewohnt harten Duell in der AFC North mit den Pittsburgh Steelers zweimal in Folge verloren, die Play-offs gelten als Muss in Maryland.

Doch Baltimore und Harbaugh hatten zu Beginn ein Problem - und das hieß James Conner. Der Running Back sammelte allein bis zur Pause 112 Total Yards, ein Touchdown ging auf sein Konto. Beim zweiten Mal trug Antonio Brown das Ei hinter die Linie, beide Male hatte Ben Roethlisberger mit kurzen Pässen die Vorarbeit geleistet. Und die Ravens? Mehr als zwei Field-Goals über je 23 Yards von Justin Tucker waren nicht drin bis zur Pause - 14:6. Ein Yard war "Big Ben" dann zu langweilig für einen Pass, der Altmeister besorgte per Quarterback Sneak, den er mit dem eigenwilligen Kommando "Sweet Feet" ansagte, Touchdown Nummer drei. Kicker Boswell verschoss allerdings den Extra-Punkt, nicht zum ersten Mal in dieser Saison. Elf Plays später war Baltimore dank Flaccos Pässen wieder im Geschäft, das einzige Laufspiel durch Collins brachte den Touchdown zum 20:13.

Schrecksekunde dann zu Beginn des letzten Viertels für Pittsburgh: 125-Kilo-Cornerback Smith schnappte sich den laufenden Roethlisberger, der knallte voll auf die Schulter und musste lange behandelt werden. Ersatz-Quarterback Dobbs kam aufs Feld - und warf doch glatt einen blitzsauberen Pass auf Smith-Schuster zu einem neuen First Down, ehe Roethlisberger wieder übernahm. Der Drive endete in einem Field Goal, genauso wie der anschließende der Ravens - 23:16. Es blieb spannend in Baltimore, zumal die Steelers nach dem Two-Minute-Warning punten mussten und die Ravens nochmal einen Angriff starten durften. Doch es ging zu viel schief für Flacco & Co., Pittsburghs Defense ließ nichts mehr anbrennen. Mit einer Bilanz von vier Siegen und fünf Niederlagen (Pittsburgh nun 5-2-1) wird es eng mit den Play-offs für die Ravens - und damit auch für Harbaugh.

Zehn Sacks für Stafford - Thielen verpasst Rekord

Einen richtig grausigen Tag erwischten die Detroit Lions in Minnesota. Mal durfte Vikings-Running Back Dalvin Cook 70 Yards übers Feld spazieren, mal fand ein kurzer Pass von Matt Stafford nicht den Mitspieler, dafür aber die gegnerische Defense, die den Touchdown quasi geschenkt bekam. Der Quarterback konnte einem aber auch wegen seiner eigenen Abwehr leidtun - 10 Mal wurde er gesackt! Das war ein Franchise-Rekord für die Vikings, dabei lag vor dem Spiel ein ganz anderer in der Luft: Adam Thielen hatte die Chance, zum neunten Mal im neunten Spiel die 100-Yard Marke zu knacken. Das schaffte er nicht, es wurden nur 22 Receiving und fünf Rushing Yards. Ein Touchdown gelang dem Wide Receiver beim 24:9 trotzdem.

Browns bekommen Mahomes & Co. nicht in den Griff

Die Cleveland Browns traten nach den Entlassungen von Trainer Hue Jackson und Offensive Coordinator Todd Haley mit Interimstrainer Gregg Williams (bis zuletzt Defensive Coordinator) an, und das gegen die bärenstarken Kansas City Chiefs (7-1) um Quarterback Patrick Mahomes. Cleveland schlug sich recht wacker, hielt die Partie bis zur Pause offen (15:21). Letztlich war gegen Shooting Star Mahomes aber kein Kraut gewachsen, er passte für 375 Yards und warf drei Touchdown-Pässe. In 68 Jahren startete kein Chiefs-Quarterback so gut wie er. Für die Touchdowns waren zweimal Travis Kelce und gar dreimal Kareem Hunt verantwortlich - 37:21, die Chiefs brannten das nächste Offensiv-Feuerwerk ab.

Fitzmagic zaubert in Carolina zu spät

Cam Newton trat mit den Carolina Panthers bei Tampa Bay um den wieder als Starter reingerückten Ryan Fitzpatrick an. "Fitzmagics" Zauber wollte vor allem im ersten Viertel nicht so recht wirken, einen 0:14-Rückstand galt es nach den ersten 15 Minuten aufzuholen. Es waren genau dies Punkte, die am Ende fehlten, 42:28 gewannen die Panthers. Newton brachte 19 seiner 25 Pässe an den Mann (247 Yards, zwei Touchdown-Pässe), Christian McCaffrey durfte sich zwei Touchdowns gutschreiben. Sechs Siege und nur zwei Niederlagen stehen nun in Carolinas Statistik. Fitzpatrick, der für Jameis Winston startete, kam auf 243 Passing Yards, passte für satte vier Touchdowns, leistete sich aber auch eine Interception, die in Carolinas erstem Touchdown mündete.

las

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Gründungsdatum:09.02.1996
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