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22.10.2018, 22:22

Vielversprechender Wide Receiver kommt zu den Cowboys

Dallas legt nach und holt Cooper aus Oakland

Für einige Teams läuft es in dieser NFL-Saison noch gar nicht rund. So zum Beispiel bei den Oakland Raiders (1:5), die in Sachen Play-offs wohl kein Wort mehr mitreden dürften. Das bietet bereits früh Zeit, sich um die Zukunft zu kümmern.

Amari Cooper
Zieht von Oakland nach Dallas: Wide Receiver Amari Cooper.
© imagoZoomansicht

Vor wenigen Tagen gab es eine für viele durchaus witzige Meldung aus Kalifornien: Die minimalistische Internetseite "www.isgrudengoneyet.com" zeigt fortan an, wie lange Oaklands neuer Trainer Jon Gruden noch im Amt ist und Geld verdient. Der 55-Jährige ist zu den Raiders, die er einst zwischen 1998 und 2001 schon einmal betreut hatte, zurückgekehrt. Er hat in diesem Zuge einen Zehnjahresvertrag für 100 Millionen US-Dollar unterzeichnet - und somit läuft der Kontrakt noch weit über neun Jahre.

Warum das Ganze? Ganz einfach: In seiner ersten Saison läuft es noch gar nicht. Das Team um Star-Quarterback Derek Carr steht nach sechs Spielen bei der ernüchternden Bilanz von 1:5 und dürfte mit einem Run in Richtung Endrunde nichts zu tun haben. Neben der Kritik rund um Trainer Gruden, die bereits seit der Preseason immer mehr zunimmt (Stichwort: Trade von Khalil Mack), macht inzwischen auch das Gerücht die Runde, die Raiders würden die Saison bereits abschenken, um für die kommende Spielzeit personell besser nachlegen zu können.

Wasser auf die Mühlen der Kritiker bietet das: Seit Montag ist bekannt, dass der starke Receiver Amari Cooper mit sofortiger Wirkung zu den Dallas Cowboys wechselt und Oakland dafür einen Erstrunden-Pick erhält. Damit hat das Franchise, das 2020 in die neue Heimat Las Vegas ziehen wird, schon drei Erstrunden-Picks für 2019 in der Tasche.

Ein vielversprechender Spieler geht

Der 24-jährige Cooper steht aktuell bei 22 Catches für 280 Yards und einem Touchdown - und kam in einer überschaubaren Vorsaison nur auf 48 Receptions, 680 Yards und sieben TDs. Doch der Passempfänger hat mächtig Potenzial, was allein zwei 1000-Yard-Spielzeiten samt jeweiliger Pro-Bowl-Teilnahme in seinen ersten beiden NFL-Jahren (2015, 2016) zeigen. Also, warum sollten die Raiders so einen Spieler ziehen lassen, wenn nicht aus Gründen der Zukunftsplanung? Irgendwie logisch, das dann das Wort "Tanking", also das absichtliche Verlieren von Regular-Season-Spielen, aufkommt.

Trainer Gruden antwortet darauf so: "Wir stehen nicht um 4 Uhr in der Früh auf, um abzuschenken, das ist hier nicht der Fall. Wir werden hart arbeiten und unser Team weiter aufbauen. Wir arbeiten hart daran, das Roster zu festigen. Und das jeden Tag, um uns zu verbessern." Ob diese Verbesserungen aber noch 2018 eintreten? Fraglich.

mag

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