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14.10.2018, 23:33

Miami und Pittsburgh siegen spät

Seattles Demonstration der Stärke

Die NFL zu Gast in Europa - und auf Rekordkurs. Am Sonntag kamen 84.922 Fans nach Wembley, um sich das Aufeinandertreffen der Oakland Raiders und der Seattle Seahawks anzusehen. Und sie bekamen eine Demonstration der Stärke zu sehen. Spannung pur gab es zwischen Miami und Chicago sowie zwischen Cincinnati und Pittsburgh.

Denker und Lenker bei den Seahawks: Russell Wilson (#3).
Denker und Lenker bei den Seahawks: Russell Wilson (#3).
© imagoZoomansicht

Seattle feierte einen klaren 27:3-Triumph und hatte dies zu großen Teilen einem Duo zu verdanken: Quarterback Russell Wilson und Wide Receiver Doug Baldwin. Wilson glänzte mit drei Touch-Down-Pässen, Baldwin machte starke 91 Yards. Einen Tag zum Vergessen hatte derweil Raiders-Quarterback Derek Carr. Der 27-Jährige kassierte sechs Sacks und zwei Fumbles - er brachte sein Team dabei nicht einmal in die Endzone und erlitt im vierten Viertel nach einem Hit auch noch eine Armverletzung. Für die Raiders setzte sich der Negativtrend damit fort, die Bilanz des Teams ist ernüchternd: ein Sieg, fünf Niederlagen.

Das Spiel war übrigens das bestbesuchte NFL-Game in Europa. Die bisherige Bestmarke wurde 2017 aufgestellt, als 84.592 - ebenfalls in Wembley - das Duell der Jacksonville Jaguars und der Baltimore Ravens beobachtet hatten. Ob das so bleibt, wird sich noch zeigen. Zwei weitere "London Games" stehen nämlich noch an: Am kommenden Sonntag treffen die Los Angeles Chargers auf die Tennessee Titans, am 28. Oktober bekommt es Super-Bowl-Champion Philadelphia Eagles mit den Jacksonville Jaguars zu tun.

Video zum Thema
NFL - Highlights- 15.10., 00:06 Uhr
Seahawks vs. Raiders: Die Highlights des London Games
Quarterback Russell Wilson und Wide Receiver Doug Baldwin führten die Seahawks in London zu einem klaren Sieg über die Oakland Raiders.
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Spannendes Finish in Miami

So richtig Spannung kam zwischen den Miami Dolphins und den Chicago Bears auf. Miami gewann in der Overtime mit 31:28 und hatte den Erfolg auch dem zuletzt gescholtenen Brock Osweiler zu verdanken. Der 27-Jährige vertrat den an der Schulter verletzten Ryan Tannehill ordentlich und kam am Ende auf 380 Passing-Yards und drei Touchdown-Pässe, allerdings auch auf zwei Interceptions. Stark präsentierte sich aber auch Bears-Quaterback Mitchell Trubisky (316 Passing-Yards, drei Touchdown-Pässe).

Spielt gerne gegen Chicago: Frank Gore (M.).
Spielt gerne gegen Chicago: Frank Gore (M.).
© Getty Images

Ausschlaggebend für den Sieg war allerdings eine furiose Schlussphase: Zunächst wurde Miamis Frank Gore, der als erster Running Back in diesem Jahr 100 Yards gegen Chicago schaffte, an der 1-Yard-Linie gestoppt - und die Dolphins kamen nicht mehr in die Endzone. Auf der anderen Seite vergab Bears-Kicker Cody Parkey ein Field Goal aus 53 Yards, während es Jason Sanders auf der anderen Seite besser machte: Der 22-jährige Kicker traf aus 47 Yards und bescherte seinem Team damit den vierten Sieg im sechsten Spiel.

Roethlisbergers Entscheidung fällt sehr spät

So richtig spannend wurde es auch zwischen den Cincinnati Bengals und den Pittsburgh Steelers. Zehn Sekunden vor Ende glückte Ben Roethlisberger (369 Passing-Yards) der entscheidenden Touchdown-Pass auf Antonio Brown, der den dritten Saisonsieg perfekt machte. Neben Roethlisberger ragte einmal mehr Running Back James Conner (111 Rushing-Yards) heraus. Die starken Leistungen des 23-Jährigen sorgten also weiterhin dafür, dass der sich im Streik befindliche Le'Veon Bell nicht vermisst wird.

drm

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