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24.09.2018, 10:47

Week 3, Sunday Night Game

Detroit hat wieder einen 100-Yard-Läufer - Patriots im Tief

Enttäuschender Saisonauftakt für die New England Patriots: Der Titelanwärter um Star-Quarterback Tom Brady unterlag im Sunday Night Game von Woche 3 bei den zuvor noch sieglosen Detroit Lions mit 10:26. Bei den Hausherren freute man sich vor allem über das Laufspiel.

Kerryon Johnson
Detroit hat wieder einen 100-Yard-Läufer: Kerryon Johnson.
© Getty ImagesZoomansicht

Der erste Saisonsieg für die Lions war zugleich auch der erste Erfolg für Head Coach Matt Patricia - und das ausgerechnet gegen seinen Mentor Bill Belichick. Über 13 Jahre hatte Patricia bei den Pats assistiert, zuletzt fünf Jahre lang als Defensive Coordinator gecoacht. Seine erste Chefrolle nahm er nun in Detroit ein, um in der Motor City die ersten beiden Saisonspiele gegen die New York Jets und bei den San Francisco 49ers zu verlieren.

Der Druck war also durchaus groß vor dem Heimspiel gegen New England und Belichick. Doch Patricia und die Lions behielten kühlen Kopf und feierten einen hochverdienten 26:10-Erfolg. "Das bedeutet schon sehr viel, sein erster Sieg als Head Coach", sagte Quarterback Matthew Stafford nach dem Spielschluss. "Und wahrscheinlich kann es keinen süßeren Sieg geben als gegen das alte Team."

Fünf Jahre später: Johnson folgt auf Bush

Von Beginn hatte Detroit die Kontrolle über das Spiel. Die Offensive Line riss Löcher in die Pats-Defensive, durch die Rookie Kerryon Johnson regelmäßig stoßen konnte. Und so trug sich fast schon Historisches zu in Detroit. Denn Johnson sammelte bei 16 Versuchen 101 Rushing Yards - zuletzt hatte ein Spieler der Lions vor fünf Jahren die magische Marke überqueren können (Reggie Bush, 117 Yards gegen Green Bay am 28. November 2013). Seither war den Lions ein dreistelliger Wert eines Läufers in 70 Spielen nicht mehr gelungen.

In die Endzone gelangte Johnson nicht, das erledigte QB Stafford (262 Yards Raumgewinn in der Luft) mit zwei Pässen - im zweiten Viertel fand er Kenny Golladay über vier Yards, im dritten Abschnitt Marvin Jones Jr. gar über 33 Yards zum vorentscheidenden 20:10. Hinzu kamen vier Field Goals von Matt Prater.

Brady eher dezent unterwegs

Die Patriots enttäuschten derweil - nicht zum ersten Mal in dieser Saison. Erstmals seit 2012 verlor New England zwei der ersten drei Saisonspiele. Das lag auch daran, dass Tom Brady keinen besonders guten Tag erwischte. Nur 14 von insgesamt 26 Pässen gelangen dem Superstar (133 Yards), der sein Team früh im dritten Viertel zwar mit einem Pass auf James White auf 10:13 herangeführt hatte, sich dann aber in der entscheidenden Phase 15 Yards vor der Endzone eine Interception leistete - Darius Slay fing Bradys Pass ab und machte den Deckel aufs Spiel.

In der Offensive der Patriots fehlte übrigens noch Promi-Neuzugang Josh Gordon. Der allzu oft verletzte Wide Receiver kam wegen einer Muskelblessur nicht zum Einsatz. Nächste Chance für Gordon: Week 4, dann empfangen die Patriots den Division-Rivalen Miami Dolphins, der die Tabelle mit 3:0-Siegen anführt. Die Lions spielen in Dallas (ebenfalls 1:2).

aho

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