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14.03.2018, 00:40

Packers ordnen Offense neu

Packers entlassen Nelson - Graham vor Unterschrift

Gleich zwei Überraschungen erlebten die Fans der Green Bay Packers am Dienstag: Besonders die Entlassung des langjährigen Wide Receivers Jordy Nelson sorgt für hitzige Diskussionen. Anschließen wird sich den Cheeseheads laut Medienberichten Tight End Jimmy Graham.

Aaron Rodgers und Jordy Nelson
Das beste Angriffsduo der Packers und eines der besten in der NFL-Geschichte: Packers-Quarterback-Aaron Rodgers und Jordy Nelson.
© imago

Die Packers ohne Jordy Nelson - kaum vorstellbar, dass Quarterback Aaron Rodgers ab der kommenden Saison auf seine Lieblings-Anspielstation verzichten muss. Doch am Dienstag (Ortszeit) gab Green Bay die Entlassung des langjährigen Wide Receivers und Super-Bowl-Siegers von 2010 bekannt.

"Wir können Jordy nicht genug danken für all das, was er den Green Bay Packers und unserer Community in den letzten 10 Jahren gegeben hat", wird der neue General Manager Brian Gutekunst auf der Packers-Website zitiert. "Jordy wird immer ein Mitglied der Packers Familie bleiben und wir freuen uns schon auf seine wahrscheinliche Einführung in die 'Packers Hall of Fame'", so Gutekunst weiter. "Wir wünschen Jordy, seiner Frau Emily und dem Rest ihrer Familie alles Gute", schloss der Packers-General-Manager.

Die Trennung kommt überraschend und sorgt bei den Fans für hitzige Diskussionen. Nelson wurde im Jahr 2008 in der zweiten Draft-Runde an 36. Stelle von Green Bay gezogen. In seinen zehn Jahren bei den Packers markierte er 69 Touchdowns (Rang zwei in der Franchise-Geschichte), fing insgesamt 550 Pässe (Rang drei) für insgesamt 7848 Yards (Rang fünf). Er war am Gewinn des Super Bowls in der Saison 2010 (31:25 gegen die Pittsburgh Steelers) mit neun gefangenen Pässen für 140 Yards und einem Touchdown maßgeblich beteiligt. Besonders das Duo Rodgers/Nelson funktionierte über die Jahre reibungslos und sorgte bei den gegnerischen Defensiven für Angst und Schrecken. Bereits im Dezember 2016 warf Rodgers seinen 58. Touchdown-Passs auf Nelson, womit die beiden die legendäre Kombination Brett Favre /Antonio Freeman übertrafen und das beste Angriffsduo in der Packers-Geschichte wurden.

Nelson wird Karriere wohl fortsetzen

Nelson wird aller Voraussicht nach seine Karriere fortsetzen - fragt sich nur, wo. Der mittlerweile 32-Jährige zog sich zu Beginn der Saison 2016 einen Kreuzbandriss zu, kehrte für die Saison 2017 aber wieder zurück. Nach starkem Beginn (sechs Touchdowns in den ersten fünf Partien) gelang ihm aber nicht mehr viel. Es folgten nur noch 242 Yards, einen Touchdown fing er nicht mehr. Das könnte allerdings auch daran gelegen haben, dass sich Aaron Rodgers am 6. Spieltag einen Schlüsselbeinbruch zuzog und lange Zeit ausfiel.

"Red-Zone-Monster" Graham kommt

Jimmy Graham
Durchaus furchteinflößend: Jimmy Graham.
© picture alliance

Nelson ist also weg - dafür können sich die Fans auf Jimmy Graham freuen. Der Tight End, der bisher bei den Seattle Seahawks unter Vertrag stand, bekommt nach übereinstimmenden Medienberichten von den Cheeseheads einen Dreijahresvertrag. Obwohl auf einer anderen Position, ist Graham wie Nelson eine "Touchdown-Maschine". Seit 2010, zuerst bei den New Orleans Saints, dann bei den Seattle Seahawks, gelangen dem 31-Jährigen wie Nelson 69 Touchdowns. Besonders in der "Red Zone" (die letzten 20 Yards vor der Goalline) gilt Graham als "Monster" - sprich, wenn er das Ei bekommt, wird es für den Gegner brandgefährlich, in den meisten Fällen springt ein Touchdown heraus. 24-mal wurde er in der Saison 2017 in der "Red Zone" gesucht, 15-mal sicherte er das Ei und erzielte dabei zehn Touchdowns - Bestwert bei den Seahawks.

Allerdings gelang ihm mit "nur" 520 Yards für seine Verhältnisse nur wenig Raumgewinn - zudem verpasste er einige Pässe. Ungewöhnlich für Graham, der neben Patriots-Tight-End Rob Gronkowski mit einer Größe von 2,01 Metern und einem Gewicht von 120 Kilogramm definitiv zu den beeindruckendsten Spielern in der gesamten NFL zählt. Nicht umsonst zählte er zu den begehrtesten Spielern auf dem Markt. Unter anderem soll sein Ex-Team New Orleans mit Quarterback Drew Brees, mit dem sich Graham zwischen 2010 und 2015 fast blind verstand, an einer Rückholaktion interessiert gewesen sein. Das Rennen haben nun aber die Packers gemacht, die nach der Entlassung von Nelson genügend Kleingeld zur Verfügung haben.

jer

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