Cleveland holt nach Landry auch noch einen Quarterback

Browns im Trade-Wahn: Taylor verändert vieles

NFL - 10.03. 11:13

Die Cleveland Browns rüsten auf! Nach Receiver Jarvis Landry kommen auch Cornerback Damarious Randall und vor allem Quarterback Tyrod Taylor - ein Trade, der vieles verändert.

Fortan in Browns-Uniform: Tyrod Taylor. © imago

Wieder mal nimmt auch die Offseason in der NFL früh Fahrt auf: Schon am späten Nachmittag hatten die Cleveland Browns mit dem Trade für Jarvis Landry auf sich aufmerksam gemacht. Der Wide Receiver kommt für zwei niedrige Draftpicks von den Miami Dolphins und soll möglichst bald langfristig gebunden werden.

Damit nicht genug: Wenig später zog das schlechteste Team der Vorsaison (0:16) Quarterback Tyrod Taylor an Bord! Im Gegenzug erhalten die Buffalo Bills den Drittrundenpick im kommenden Draft. Anschließend schickten die Browns den letztjährigen Zweitrundenpick DeShone Kizer zu den Green Bay Packers, dafür wechselt Cornerback Damarouis Randall nach Cleveland.

Die Quarterback-Position stand - wie bei jedem Team - besonders im Fokus. Das Franchise aus Ohio hält immer noch den ersten und vierten Pick im Draft. Bisher war spekuliert worden, dass Cleveland an Position eins etwa Quarterback-Talent Baker Mayfield, Josh Allen oder Sam Darnold zieht, dann aber wäre Running Back Saquon Barkley an vier wohl nicht mehr zu haben gewesen.

Durch Taylor hat sich die Situation einerseits verbessert und auch entspannt, der Vertrag des 28-Jährigen (16 Millionen Dollar) läuft noch ein Jahr. Jetzt können die Browns wohl Barkley an erster Stelle wählen, den zweifelsfrei besten Läufer vom College, und an vier den Quarterback für die Zukunft, der im kommenden Jahr in Ruhe hinter Taylor aufgebaut werden kann.

Verkauft Taylor, der athletisch die besten Voraussetzungen mitbringt, sich gut, kann der Vertrag im nächsten Jahr verlängert werden. So entsteht - wie es bei Kizer der Fall war - kein unnötiger Druck für einen unerfahrenen Rookie.

Taylor = wenig Fehler

Interessante Randnotiz: Während der zu den Packers abgewanderte DeShone Kizer 2017 in gerade einmal 15 Partien stolze 22 Interceptions warf (NFL-Negativwert), hat Taylor über die gesamten letzten drei Jahre in 42 Spielen nur 16 (!) Interceptions fabriziert.

mkr

weitere News und Hintergründe