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09.01.2018, 13:45

Crimson Tide gewinnt Meisterschaft im US-College-Football

Drama, Baby! Alabama sticht Georgia aus

Die University of Alabama hat zum zweiten Mal innerhalb von drei Jahren die Meisterschaft im US-College-Football gewonnen. Die Crimson Tide besiegten in einem dramatischen Endspiel am Montag (Ortszeit) die Georgia Bulldogs mit 26:23 nach Verlängerung. Dabei machten die neuen Titelträger unter anderem einen 0:13-Rückstand wett.

Mercedes-Benz Stadium in Atlanta
Während die Alabama Crimson Tide den Titel feiern und das Feld stürmen, schleichen die niedergeschlagenen Georgia Bulldogs umher.
© Getty ImagesZoomansicht

Das College-Endspiel ist bekanntlich nach dem Super Bowl, dem Endspiel in der NFL, das wichtigste Ereignis im American Football. Und wieder hat sich ein altbekanntes Team durchgesetzt - denn: Für das in den vergangenen Jahren besonders auftrumpfende Alabama war dies bereits der 17. Titelgewinn und der fünfte innerhalb von neun Jahren (alleiniger Rekord seit Beginn der Statistiken 1936).

Eine Menge Arbeit stand allerdings an für die Crimson Tide: Vor 77.430 Zuschauern im Mercedes-Benz Stadium in Atlanta im US-Staat Georgia konnte Alabama im zweiten Durchgang einen 13-Punkte-Rückstand wettmachen und das Spiel knapp vier Minuten vor dem Ende auf 20:20 ausgleichen. Die Crimson Tide hatten dann sogar die Möglichkeit, noch vor dem Ablauf der regulären Spielzeit die Partie für sich zu entscheiden, doch Kicker Andy Pappanastos vergab ein 36-Yard-Field-Goal bei auslaufender Zeit.

In der Verlängerung war es zuerst Georgia, das mit einem 51-Yard-Field-Goal durch Kicker Rodrigo Blankenship auf 23:20 erhöhen konnte. Die Entscheidung zugunsten Alabamas fiel nur wenig später durch einen 41-Yard-Touchdown-Pass von Crimson-Tide-Quarterback Tua Tagovailoa zu DeVonta Smith. Und damit hat es Alabama erneut geschafft - abermals auch dank des Trainers: Denn für Head Coach Nick Saban war dies bereits der sechste Titelgewinn seiner Karriere. Doch nicht nur das: Saban hat seit 2008 von 139 Spielen mit seinen Schützlingen gerade einmal 14 verloren. "War das eine großartiges Spiel, oder was?", fragte der Trainer nach dem dramatischen Ende. "Ich bin sehr stolz auf unsere Spieler, besonders wie sie nach der ersten Hälfte zurückgekommen sind."

Nick Saban
Höchst erfolgreich: Nick Saban hat 2003, 2009, 2011, 2012, 2015 und 2017 den College-Titel errungen.
© Getty Images

Von Hawaii aus zum College-Titel

Der Held des Abends war aber natürlich Tagovailoa, der seinen alles entscheidenden TD-Pass nach einem desaströsen "Sack" mit 16 Yards Raumverlust warf. "Den Sack haben wir gleich abgehakt und haben nur an das nächste Play gedacht. Ich habe geschaut, und Smitty war komplett frei", so der gefeierte Spielmacher.

Die besondere Note dabei: Talent Tagovailoa hatte über die Saison hinweg Stamm-Quarterback Jalen Hurts (25 Siege in 27 Starts) immer erst spät in Spielen ersetzt, aber mit acht Touchdown-Pässen bei nur einer Interception sein Potenzial angedeutet. Im Endspiel kam er auf 166 Passyards, 27 Rushing Yards und drei Touchdowns.

Tua Tagovailoa (Mitte)
Führte die Alabama Crimson Tide zum College-Titel: Quarterback Tua Tagovailoa.
© Getty ImagesZoomansicht

"Keine Ahnung, wie Coach Saban mich den ganzen Weg von Alabama auf Hawaii gefunden hat, aber Gott sei dank hat er es getan und wir sind heute hier", jubelte der Matchwinner, der mit vollen Namen Tuanigamanuolepola Tagovailoa heißt und eben aus Hawaii kommt, im Anschluss. Vor drei Jahren, so die Geschichte, saß er selbst noch zu Hause am TV und drückte einem anderen Hawaiianer im Finale die Daumen - der heutige NFL-Star Marcus Mariota (mit den Tennessee Titans aktuell in die Divisional Play-offs eingezogen) unterlag mit Oregon damals allerdings Ohio State.

Geschichte wiederholt sich

Bitter war das alles natürlich für die Georgia Bulldogs, die einen zwischenzeitlichen 13:0-Vorsprung aus der Hand gaben - und damit an den jüngsten Super Bowl LI (51) erinnerten. Dort hatten die großen Atlanta Falcons nämlich gar ein 28:3 nicht in einem Triumph umwandeln können - stattdessen hatten sich die New England Patriots um Superstar Tom Brady mit einem 34:28 nach Verlängerung die Krone aufgesetzt.

dpa/mag

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