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09.10.2017, 16:19

Pittsburghs Quarterback nach fünf Interceptions selbstkritisch

Big Ben: "Vielleicht habe ich es einfach nicht mehr"

Nach einer unterirdischen Darbietung gegen die Jacksonville Jaguars (9:30) musste sich Steelers-Quarterback Ben Roethlisberger unangenehmen Fragen stellen - und dachte wieder laut über ein Karriereende nach.

Schwacher Tag: "Big" Ben Roethlisberger fand gegen Jacksonville nicht ins Spiel.
© Getty ImagesZoomansicht

Als klarer Favorit waren die Pittsburgh Steelers am Sonntag ins Spiel gegen die Jaguars gegangen. Doch der sechsmalige Super-Bowl-Champion nutzte seinen Heimvorteil nicht aus - ganz im Gegenteil...

Am Ende stand ein desaströses 9:30 und bereits die zweite Niederlage (nach dem 17:23 in Chicago) in der noch jungen Spielzeit zu Buche.

Zur ohnehin schon deftigen Pleite gesellte sich ein rabenschwarzer Tag für Quarterback Ben Roethlisberger. Zwar warf der 35-Jährige erstmals in dieser Saison für über 300 Yards, blieb dabei allerdings ohne Touchdown und sammelte gleich fünf Picks - ein persönlicher Negativwert. So schlecht war seit dem September des Vorjahres kein NFL-Quarterback mehr - damals wurde Ryan Fitzpatrick (New York Jets, jetzt Tampa Bay) sogar sechsmal intercepted.

Dementsprechend konsterniert wirkte "Big Ben" im Anschluss. Er wisse gerade nicht, woran es gelegen hat: "Vielleicht habe ich es nicht mehr. Ich spiele nicht gut genug."

Roethlisberger zweifelt nicht zum ersten Mal

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Was zunächst nach wiederholten Rücktrittsgedanken geklungen hatte, revidierte Roethlisberger dann aber direkt wieder: "Wenn du dieses Spiel lang genug spielst, hast du manchmal solche Tage. Aber professionelle Athleten sollten nicht an sich zweifeln."

Noch in diesem Sommer hatte Pittsburghs Nummer sieben ähnliche Zweifel über die Fortsetzung seiner Karriere gestreut. "Es sind jetzt 14 Jahre in dieser Liga. Ich bin gesegnet, dass ich solange dabei bin. Ich verbringe aber auch gerne Zeit mit meinen Kindern und die Football-Saison fordert so viel Zeit."

Er ist unser General. Wir stehen ihm zur Seite - in guten wie in schlechten Zeiten.Antonio Brown über seinen Quarterback Ben Roethlisberger

Unterstützung erhielt der Routinier von seinem Star-Receiver Antonio Brown: "Er ist unser General. Wir stehen ihm zur Seite - in guten wie in schlechten Zeiten. Normalerweise sind die Zeiten ja auch immer gut mit ihm. Er wird nun hart trainieren und wie immer stark zurückkommen - speziell nach einer schwachen Vorstellung wie dieser." Einige Spieler der Jacksonville Jaguars erkannten dagegen einen Roethlisberger, der "müder" und "älter" wirke - wenngleich Defensive Tackle Malik Jackson ergänzte: "Ben sieht gut für mich aus. Klar könnte man sagen, dass er älter wirkt. Doch er ist und bleibt ein Elite-Quarterback. Außerdem hat er ein gutes Team um sich herum, abschreiben sollte man die Steelers deswegen niemals."

Zweifelsohne wird Roethlisberger diese Saison, in der die Steelers neben den Patriots abermals als Favorit auf den AFC-Thron gelten, beenden. Und vermutlich werden anschließend wieder Gerüchte über das Karriereende aufkeimen. Doch zum jetzigen Zeitpunkt sind seine Zweifel eine unnötige Baustelle, durch die Pittsburgh plötzlich weniger stark wirkt.

mkr

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