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15.03.2017, 01:11

Green Bay muss sich anderweitig umsehen

Seattle schnappt sich Running Back Lacy

Nach der Ära Marshawn Lynch, die schon vor zwei Jahren geendet hatte, haben die Seattle Seahawks ihre Suche nach einem neuen und vielversprechenden Running Back beendet: Das NFL-Franchise einigte sich mit Free Agent Eddie Lacy, dem einstigen Zweitrunden-Pick der Green Bay Packers. Der 26-Jährige unterschreibt für ein Jahr. Ein mögliches Problem ist aber seit langer Zeit allgegenwärtig beim Läufer: das Gewicht. Derweil gibt es weitere interessante Verpflichtungen.

Eddie Lacy
Fortan in Seattle zugegen: Running Back Eddie Lacy.
© imagoZoomansicht

Die generelle Einigung bestätigte zunächst Lacys Beraterfirma "Sports Trust Advisors" via Twitter, kurz darauf hatte NFL-Network-Insider Ian Rapoport die Details parat: Lacy unterschreibt in Seattle für ein Jahr und 5,5 Millionen US-Dollar Gage, wovon drei Millionen vollständig garantiert sind.

Die Seahawks waren auf dem insgesamt zähen Running-Back-Markt das aktivste Team. Seattle hatte neben Lacy auch Besuchstermine mit Latavius Murray (Ex-Raiders) sowie Jamaal Charles (Ex-Chiefs) vereinbart, Adrian Peterson hatte das Team am Wochenende besucht.

Lacy soll neben Seattle vor allem bei den Minnesota Vikings und bei seinem Ex-Team Green Bay, das ihn nach einigen Meldungen gerne selbst wieder in der Free Agency verpflichtet hätte, im Gespräch gewesen sein.

Der 26-Jährige absolvierte in der Vorsaison nur fünf Spiele, verzeichnete dabei jedoch immerhin 5,1 Yards pro Run (360 Rushing-Yards, kein Touchdown). Insgesamt aber konnte Lacy, der seit geraumer Zeit immer wieder mit Gewichtsproblemen kämpft, 2015 und 2016 nicht mehr an seine erfolgreichen ersten beiden NFL-Jahre anknüpfen.

Seattles Headcoach Pete Carroll hat dazu aber seine eigene Meinung schon kundgetan. Gegenüber "ESPN Seattle" sagte der Trainer: "Ich will ihn groß haben. Es wird sicher keine leichte Zeit für ihn werden, denn er kämpft auch noch mit einigen Reha-Maßnahmen herum. Doch am Ende werden wir ihn hinbekommen."

Green Bay sucht einen und verliert einen Mann

Green Bay muss sich demnach anderweitig auf der Position des Running Backs umsehen, denn neben dem positiv auffallenden Ty Montgomery (eigentlich Wide Receiver) war das Backfield doch insgesamt schwach: Eddie Lacy, James Starks, Aaron Ripkowski und Christine Michael leisteten zu wenig. Als mögliche Kandidaten werden u.a. Adrian Peterson, Latavius Murray oder LeGarrette Blount vom Meister New England gehandelt.

Ein harter Schlag für die Packers war derweil auch der Abgang von T.J. Lang: Die Detroit Lions haben den starken Offensive Guard, der Rodgers zuverlässig beschützt hatte, mit einem Dreijahresvertrag ausgestattet. Laut NFL-Experte Ian Rapoport ist der Kontrakt mit 28,5 Millionen US-Dollar dotiert, davon sind 19 Millionen garantiert.

Patriots sichern sich Burkhead

Rex Burkhead
Von den Bengals zu den Patriots: Running Back Rex Burkhead.
© imago

Derweil heuerte Running Back Rex Burkhead bei den Patriots an. Der 26-Jährige wurde 2013 von den Bengals in die NFL geholt und war bis zum Ablauf der Saison 2016 in Cincinnati aktiv. Nach Startschwierigkeiten in seinen ersten beiden Spielzeiten kam Burkhead 2015 auf 16 Einsätze in der Regular Season. 2016 absolvierte er mit 344 Rushing- und 145 Receiving-Yards sowie zwei Touchdowns seine bislang produktivste Saison.

Quarterback-Rückkehr

Ebenfalls interssant: Nach Engagements bei den St. Louis Rams (2015) Kansas City Chiefs (2016) kehrt Spielmacher Nick Foles zu den Philadelphia Eagles zurück - dort wo seine NFL-Karriere 2012 begann. Der Quarterback wird als Backup von Carson Wentz fungieren. Wie das NFL-Franchise auf Twitter verkündete, einigten sich beide Parteien auf einen Zweijahresvertrag. Seinen größten Moment erlebte Foles bislang 2013, als er gegen die Oakland Raiders sieben Touchdown-Pässe warf. Kein Spieler hat jemals mehr verbucht. Peyton Manning schaffte dieses Kunststück wie fünf weitere QBs.

mag

 
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Internet:http://www.philadelphiaeagles.com/


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