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23.01.2017, 08:54

NFL, AFC Championship: Patriots treffen im Super Bowl auf Atlanta

Ab nach Houston! Brady greift nach fünftem Titel

Zum siebten Mal ziehen die New England Patriots unter der Regie von Chefcoach Bill Belichick und Quarterback Tom Brady in den Super Bowl ein. Die Pats bezwangen im AFC-Championship-Game die Pittsburgh Steelers und treffen in der 51. Auflage des Endspiels um die NFL-Meisterschaft auf die Atlanta Falcons. Beim deutlichen 36:17-Erfolg stellte Brady neue Rekorde auf, allerdings profitierte New England auch vom frühzeitigen Ausfall eines wertvollen Offensivmannes der Steelers.

Nicht zu stoppen: Quarterback Tom Brady führte die New England Patriots zum Super Bowl.
Nicht zu stoppen: Quarterback Tom Brady führte die New England Patriots zum Super Bowl.
© imagoZoomansicht

Sie sind das Paradebeispiel für Erfolg: Pats-Coach Belichick und Spielmacher Brady. Das kongeniale Duo, seit nunmehr 17 Jahren (!) im Klub, qualifizierte sich durch den 36:17-Sieg gegen die Pittsburgh Steelers zum siebten Mal für den Super Bowl und stellte damit eine neue NFL-Bestmarke auf. Gegen die Atlanta Falcons, die sich gegen die Green Bay Packers im NFC-Finale ebenfalls sehr deutlich durchgesetzt hatten, soll in zwei Wochen in Houston dann auch der fünfte Titel seit 2002 folgen.

Bells Leiste zwickt

Gerade Brady (drei Touchdowns, keine Interception) wirkte zielstrebig, hatte sein Visier scharf gestellt und brachte zügig seine ersten Completions bei den Receivern an. Insgesamt überbrückte er stolze 384 Yards und verbesserte damit die bisherige Franchise-Bestmarke. New England dominierte von Beginn an und stellte sich nach nur wenigen Sekunden erstmals tief in der gegnerischen Hälfte vor. Zwar sprang letztlich nur ein Field Goal von Stephen Gostkowski heraus, aber schon am Ende des ersten Viertels führten die Gastgeber nach einem Touchdown von Chris Hogan (neun Receptions, 180 Yards, zwei TDs) zweistellig (10:0). Die Gäste aus Pittsburgh hatten ihre ersten beiden Drives dagegen mit einem Punt abschließen müssen, kamen zur Pause aber immerhin bis auf acht Punkte heran (9:17). Dass bei der von Ben Roethlisberger (31/47, 314 Yards, ein TD, eine Int.) dirigierten Offense nicht mehr bei herauskam, hatte zwei entscheidende Gründe: Einerseits meldete sich Running Back Le'Veon Bell aufgrund einer Leistenverletzung früh ab, andererseits wusste die Pats-Defense Wide Receiver Antonio Brown (sieben Receptions, 77 Yards) erfolgreich in Schach zu halten.

Dennoch war die Partie nach 30 von 60 gespielten Minuten ein sogenanntes "One-Possession-Game", eine Begegnung also, die mit nur einem Score der in Rückstand liegenden Mannschaft ausgeglichen werden konnte.

Brady und Co. machen es deutlich

Doch soweit sollte es nicht mehr kommen. Denn fortan punkteten nur noch die Patriots und spätestens nach New Englands Touchdown zum 27:9 wusste auch das Publikum im Gillette Stadium, dass dies bereits mehr als nur die halbe Miete war. Mit Inbrunst sangen die meisten der knapp 69.000 Zuschauer die Liedzeile "We're half way there" von Bon Jovis Rock-Klassiker "Livin on a prayer".

Ein Spielzug später sorgten die Spieler der Patriots für noch deutlichere Verhältnisse: Eine Interception tief in der Hälfte der Steelers wurde von der Offensive binnen vier Plays in einen Julian-Edelman-Touchdown zum 33:9 umgewandelt.

Der Rest sollte letztlich nur noch Ergebniskosmetik sein, New Englands insgesamt neunte Super-Bowl-Teilnahme (NFL-Rekord) war zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise gefährdet.


Conference Championships

Sonntag, 22. Januar (MEZ)

Atlanta - Green Bay 44:21

Montag, 23. Januar (MEZ)

New England - Pittsburgh 36:17

Super Bowl LI (Sonntag, 5. Februar)

Atlanta - New England

ssc

 
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