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17.01.2017, 19:55

Prescott und Elliott wird eine große Zukunft vorhergesagt

Das Märchen der Cowboys-Rookies endet (vorerst)

Dak Prescott und Ezekiel Elliott haben die Dallas Cowboys offenkundig vom jahrelangen Stillstand befreit. Die beiden Rookies lassen das wertvollste NFL-Franchise von neuen Titeln träumen - wenngleich es in dieser Spielzeit nichts geworden ist.

Dak Prescott
Zeigte sich nach der Pleite gegen die Packers frustriert, doch zugleich auch hoffnungsvoll für die kommenden Jahre: Dak Prescott.
© Getty ImagesZoomansicht

Seit 1996 warten die Fans der Dallas Cowboys, wegen ihrer enormen Popularität auch "America's Team" genannt, auf den sechsten Super-Bowl-Gewinn. Nun weht wieder frischer Wind. Spielmacher Dak Prescott führte die Texaner vor allem mit der Hilfe von Running Back Ezekiel Elliott in der Hauptrunde zu 13 Siegen aus 16 Spielen, nur die New England Patriots waren besser (14:2). Dabei war der NFL-Neuling (Prescott), Nummer 135 im Draft, nur durch die schwere Verletzung der Nummer eins Tony Romo in die Startaufstellung gerutscht.

Es hätte bereits im ersten Jahr eine typische Cinderella-Story werden können. So hätte sie geklungen: Nobody Rayne Dakota Prescott aus Sulphur, Louisiana, kommt aus dem Nichts und führt Dallas zum Titel. Beim Super Bowl LI in Houston, eine Flugstunde von Dallas entfernt, für amerikanische Verhältnisse vor der Haustür. Es wird aber nichts daraus - vorerst.

Die heftige, weil ganz späte 31:34-Pleite gegen die Green Bay Packers tut natürlich weh, die Cowboys nehmen aber viel mit. "Diese drei Stunden haben gezeigt, wer wir sind. Wir können uns gut fühlen, denn wir haben gezeigt, was uns ausmacht", so Trainer Jason Garrett. 3:21 und 13:28 lagen seine Schützlinge bereits hinten, "doch die Jungs haben sich zurückgekämpft", lobte Garrett. "Wir waren nicht perfekt. Aber wir werden lernen."

Das sieht auch Prescott so: "Wir geben nie auf, egal, wie es steht." Ebenso zeigte sich der Rookie-Quarterback von der von 93.396 Zuschauern erzeugten Stimmung im heimischen AT&T Stadium in Arlington/Texas beeindruckt: "Es war eine tolle Atmosphäre. Ich hasse es, der Verlierer zu sein."

Ticketpreise fallen

Kurios: Das Aus der Cowboys zeigte direkt nach Spielende an vielen Stellen Wirkung. Es machte die Preise für den am 5. Februar in Houston stattfindenden Super Bowl 51 nicht kaputt, hatte aber Folgen. Beim Online-Marktplatz "StubHub" fiel die Kaufsumme bei manchen Plätzen um 20 Prozent. Die billigste Karte kostete vor dem Spiel der Cowboys 4195, danach 3349 Dollar.

 
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