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16.01.2017, 11:36

NFL-Play-offs, Divisional Round: Pittsburgh reist nach New England

Sechs Field Goals! Steelers dank Boswell im AFC-Finale

Kein Touchdown, kein Problem. Die Pittsburgh Steelers haben sich ihr Ticket für das AFC-Championship-Spiel dank der Präzision von Kicker Chris Boswell gesichert. Einen Score in der Endzone durch seine "Killer B's" benötigte "Steel City" dabei in Kansas City nicht, um sich mit 18:16 durchzusetzen. Damit ist Pittsburgh nur noch einen Schritt davon entfernt, um sich für den Super Bowl zu qualifizieren. Diesen jedoch müssen sie bei keinem geringeren als Tom Brady setzen.

Sechs von sechs: Chris Boswell schoss sich in die Rekordbücher
Sechs von sechs: Chris Boswell schoss sich in die Rekordbücher der NFL.
© Getty ImagesZoomansicht

Tom Brady gegen Ben Roethlisberger, die New England Patriots gegen die Pittsburgh Steelers - und zugleich geht es um nicht weniger als das Erreichen von Super Bowl LI. "Das wird ein Showdown", sagte Pittsburghs Running Back Le'Veon Bell direkt nach dem Erfolg in Kansas City und warf damit schon einen ersten Blick in die Glaskugel und auf das, was am kommenden Sonntag in Foxborough auf dem Programm stehen wird: "Zwei herausragende Quarterbacks im direkten Duell. Dazu zwei der besten Teams aus der AFC."

Um sich in Bradys Wohnzimmer aber die Eintrittskarte für Houston zu verdienen, wird es eine effektivere Offensivleistung als bei den Kansas City Chiefs benötigen. Denn im Arrowhead Stadium punktete Pittsburgh trotz 389 Total-Yards (Chiefs: 227) ausschließlich durch seinen Kicker Chris Boswell, der mit sechs erfolgreichen Field Goals einen neuen Play-off-Rekord aufstellte. Der "Boz" verwandelte stets sicher aus 22, 36, 38, zweimal 43 und 45 Yards.

"Es geht nur darum, dass ich meinen Job erledige: Rausgehen, das Ding durch die gelben Stangen jagen und dabei nicht allzu viel darüber nachzudenken", sagte der äußerst bescheidene Matchwinner und fügte gar noch hinzu: "Ich denke nicht darüber nach, dass ich der entscheidende Mann oder sonst etwas bin. Letztlich bin ich nur ein Elftel derer, die auf dem Platz stehen."

"Killer-B-Offense" produktiv, aber eben ohne TD

Zu diesen elf Männern, die in der Regel auf dem Platz stehen, wenn die Offensive der Steelers am Werk ist, gehört auch Bell. Der Running Back malträtierte dabei über den gesamten Spielverlauf hinweg die Chiefs-Defense und brachte seinen Kicker so häufig überhaupt erst in Position für ein Field Goal. Ganze 30 Carries und überragende 170 Lauf-Yards standen für den Running Back, dessen längster Run 38 Yards maß, letztlich im Box Score.

Damit war Bell nochmals drei Yards erfolgreich als in der Vorwoche gegen die Miami Dolphins, wo er in seinem allerersten Play-off-Spiel überhaupt einen Franchise-Rekord mit 167 Yards aufgestellt hatte, diesen aber mal so eben noch einmal verbesserte. "Die Trainer schenken mir das Vertrauen. Mein Job ist es dann, ohne Rücksicht zu rennen und die passende Lücke zu finden", so Bell.

Auch Wide Receiver Antonio Brown, nach "Big Ben" (20/31, 224 Yards, eine Interception) und Bell die dritte Waffe der "Killer-B-Offensive" der Steelers, verzeichnete eine Wegstrecke im dreistelligen Bereich. Sechsmal fing Brown einen Roethlisberger-Pass und verbuchte so 108 Yards (längster: 52). Auch Tight Ende Jesse James war ein gern gesuchtes Ziel des Quarterbacks: fünf Receptions für 83 Yards, so die Statistiker.

Undiszipliniert: Chiefs leisten sich unnötige Strafen

Die einzigen beiden Touchdowns der Partie gelangen zwar den Kansas City Chiefs, für das Weiterkommen reichte es aber nicht. In Q1 brachte Spielmacher Alex Smith (20/34, 172 Yards, eine Interception) das Spielgerät bei Albert Wilson zur 7:3-Führung an, in der Schlussphase der trug Spencer Ware das Ei über ein Yard in die Enzone zum 16:18. Hier gingen die Chiefs, 2:43 Minuten vor dem Ende, auf eine Two-Point-Conversion, welche zunächst auch erfolgreich war - hätte sich Tackle Eric Fisher nicht eine folgenschwere Holding-Penalty geleistet. So wurde der Spielzug inklusive zehn Strafyards wiederholt und scheiterte.

Es war nicht die einzige unnötige Strafe, die den Chiefs unterlief. Auch Tight End Travis Kelce, ansonsten einer der Leistungsträger in Kansas Citys Offense blieb mit 77 Yards unter seinen Möglichkeiten und handelte sich an einer Stelle eine komplett hirnrissige 15-Yard-Strafe ein, weil er seinen Gegenspieler nach einem Spielzug zu Boden warf. "Wir haben einige Möglichkeiten liegen gelassen", monierte Defensivanker Justin Houston: "Das darf nicht passieren. In den Play-offs zählt jeder Spielzug." So auch in Pittsburghs letztem Drive. Nach der Two-Minute-Warning komplettierte Roethlisberger bei 3rd Down auf Brown und sicherte damit den Einzug ins AFC-Championship-Game.


Divisional Round 2016/17

Samstag, 14. Januar (MEZ)

Atlanta - Seattle 36:20

Sonntag, 15. Januar

New England - Houston 34:16
Dallas - Green Bay 31:34

Montag, 16. Januar

Kansas City - Pittsburgh 16:18

Championship Round 2016/17

Sonntag, 22. Januar

Atlanta - Green Bay (21.05 Uhr)

Montag, 23. Januar

New England - Pittsburgh (0.40 Uhr)

ssc

 
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