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09.01.2017, 09:10

NFL-Play-offs, Wild Card Round: Zum dritten Mal in 402 Tagen

Hail-Mary-König Rodgers schlägt wieder zu

Die Green Bay Packers haben sich durch einen letztlich souveränen 38:13-Erfolg gegen die New York Giants das letzte Ticket für die Divisional Round gesichert. In einer am Ende einseitigen Begegnung bedurfte es aber erst eines Zauberspielzugs von Packers-Quarterback Aaron Rodgers in den Schlusssekunden der ersten Hälfte. Jedoch bitter für die Käsestädter: Einer ihrer Top-Receiver schied verletzungsbedingt vorzeitig aus.

Führte seine Packers nach Anlaufschwierigkeiten letztlich souverän in die nächste Runde: Aaron Rodgers.
Führte seine Packers nach Anlaufschwierigkeiten letztlich souverän in die nächste Runde: Aaron Rodgers.
© Getty ImagesZoomansicht

Erst die Detroit Lions, dann die Arizona Cardinals - und jetzt auch noch die New York Giants. Green Bays Quarterback Aaron Rodgers fügte am späten Sonntagnachmittag (Ortszeit) ein weiteres Team auf seiner Hail-Mary-Liste hinzu. Zwar kam der Zauberspielzug des MVP-Kandidaten diesmal nicht in den letzten Sekunden der Partie, sondern bereits im zweiten Viertel - eine spielentscheidende Wirkung hatte das Play aber dennoch.

Es liefen die letzten sechs Sekunden des zweiten Viertels in einer bis hierhin hauptsächlich von New Yorks Defensive geprägten Begegnung, in der Rodgers und die Packers nur schwer ins Rollen kamen. Doch dann hievte der 33-Jährige das Leder noch einmal in die Endzone, wo sich Randall Cobb erfolgreich davonschlich und vom hinteren Ende des Feldes aus das 42-Yard-Zuspiel abfing - Touchdown. "Ich habe jedes Mal den Glauben daran, dass der Ball eine Chance hat anzukommen", gestand "Serientäter" Rodgers.

Dreimal in 402 Tagen: Rodgers setzt sich selbst ein Denkmal

Mit seiner dritten Hail Mary binnen 402 Tagen zog der Quarterback den Giants den Zahn, denn nachdem die Gäste aus dem Big Apple über weite Strecken der ersten beiden Viertel dominiert hatten, ging dennoch Green Bay durch zwei Touchdowns mit 14:6 in die Halbzeitpause. "Die Hail Mary hat uns geholfen, um richtig ins Laufen zu kommen", so Rodgers.

Zwar hatte New York einen Turnover-on-Downs der Packers im dritten Viertel genutzt, um per Touchdown noch einmal auf 13:14 zu verkürzen, aber anschließend trugen sich nur noch die Packers in die Punkteliste ein: Zweimal Cobb per Pass-TD, einmal Aaron Ripkowski per Rush-TD sowie Mason Crosby durch ein Field Goal aus 32 Yards.

NYPD hat Sendepause

Doch auch bei den Gastgebern war nicht alles Gold, was glänzte. Gerade in der ersten Hälfte tat sich Green Bay enorm schwer gegen New Yorks dominante Pass-Rush-Defense. In den ersten vier Drives generierten die Packers gerade einmal sieben Yards, Rodgers wurde in den ersten beiden Vierteln gleich viermal "gesackt". Das einzige Problem der Giants zu diesem Zeitpunkt: Eli Manning und Co. brachten selbst nur sechs Zähler auf die Anzeigetafel. Und so genügten den Gastgebern die letzten 2:20 Minuten der ersten Hälfte, um das heimische Lambeau Field zurückzugewinnen.

Ganz anders verlief die zweite Halbzeit, in der die Offensive Line der Packers ihren Quarterback deutlich besser beschützte und die NYPD (New York Pass Defense) gewaltig einbremste. Lediglich ein weiterer "Sack" kam hinzu, dafür aber drei Touchdowns und ein Field Goal. "Wir hatten in der zweiten Hälfte einen viel besseren Rhythmus, Dazu stimmte mein Timing bei den Pässen", sagte Rodgers.

Manning und Beckham kein Faktor - Fehlt Nelson länger?

Und auch die Verteidigung der Packers präsentierte sich nun in Topform. Weder Manning (23/44, 299 Yards), der schon zweimal in den Play-offs in Lambeau Field hatte gewinnen können, noch Odell Beckham Jr. (vier Catches, 28 Yards) waren ein Faktor. "Es geht häufig um Kleinigkeiten, die ein Spiel entscheiden. Heute haben wir diese Kleinigkeiten nicht umsetzen können", so Beckham Jr.

Green Bays einziger Wermutstropfen nach dem Erreichen der Divisional Round könnte die Verletzung von Jordy Nelson sein. Der Wide Receiver schied nach einem üblen Hit in der Rippengegend im zweiten Viertel aus und kehrte nicht wieder zurück aufs Feld. Mit 97 Receptions, 1257 Yards und 14 Touchdowns ist Nelson eines der Lieblingsziele von Quarterack Rodgers.


Wild Card Round 2016/17

Samstag, 7. Januar (MEZ)

Houston - Oakland 27:14

Sonntag, 8. Januar (MEZ)

Seattle - Detroit 26:6
Pittsburgh - Miami 30:12
Green Bay - New York Giants 38:13

Freilose

New England (14:2, bestes Team der AFC in der Regular Season)
Kansas City (12:4, zweitbestes Team der AFC in der Regular Season)
Dallas (13:3, bestes Team der NFC in der Regular Season)
Atlanta (11:5, zweitbestes Team der NFC in der Regular Season)

Die Spiele der Divisional Play-offs auf einen Blick

ssc

 
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