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07.03.2015, 23:17

Wintersport am Samstag: Ferstl scheitert

Abfahrts-Erfolg für Weirather - Rydzek/Rießle siegen in Lahti

Im Team-Sprint der Nordischen Kombinierer siegte in Lahti das deutsche Duo Johannes Rydzek/Fabian Rießle. Tina Weirather aus Liechtenstein triumphierte bei der Weltcup-Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen. Bei den Herren holte Josef Ferstl bei der vorletzten Weltcup-Abfahrt der Saison im norwegischen Kvitfjell nicht die fürs Finale in Meribel nötigen Punkte. Der Wintersport-Samstag im Überblick...

Skispringen: DSV-Adler mal wieder auf dem Treppchen

Die deutschen Ski-Adler landeten in Lahti nach einer ordentlichen Vorstellung auf Rang zwei und damit auch im vierten Mannschafts-Weltcup der Saison auf dem Podest. Nur Weltmeister Norwegen erwies sich als zu stark. Trotz eines dicken Patzers von Markus Eisenbichler haben sich Deutschlands Skispringer mit Platz zwei beim Team-Weltcup in Lahti für den enttäuschenden WM-Auftritt rehabilitiert. Eine Woche nach dem fünften Rang bei den Titelkämpfen in Falun musste das DSV-Quartett mit Richard Freitag, Marinus Kraus, Eisenbichler und Einzel-Weltmeister Severin Freund am Samstag mit 1040,2 Punkten lediglich Team-Champion Norwegen um 28,9 Zähler den Vortritt lassen. Dritter wurde Japan.

Johannes Rydzek und Fabian Rießle
Triumph in Lahti: Johannes Rydzek und Fabian Rießle.
© imago

Kombination: Rydzek/Rießle siegen im Team-Sprint

Das Duo Johannes Rydzek/Fabian Rießle hat den Team-Sprint beim Weltcup der Nordischen Kombinierer in Lahti gewonnen. Am Samstag setzten sie sich nach dem Springen und dem 2x7,5-Kilometer-Langlauf in 30:39,0 Minuten vor Frankreich mit Sebastian Lacroix und Jason Lamy Chappuis durch. Sie feierten damit eine Revanche für die vor einer Woche erlittene Niederlage bei den Weltmeisterschaften. Die Franzosen hatten 10,9 Sekunden Rückstand. Dritte wurden die Norweger Magnus Krog/Havaard Klemetsen, die 11,2 Sekunden hinter den Siegern ins Ziel kamen. Das Team Deutschland II mit Björn Kircheisen/Manuel Faißt belegte Platz acht.

Skeleton-WM: Lölling gewinnt Silber

Jacqueline Lölling hat bei der Skelton-WM in Winterberg völlig überraschend Silber geholt. Die 20-Jährige musste sich lediglich der Britin Lizzy Yarnold geschlagen geben.

Abfahrt Damen: Weirather gewinnt in Garmisch

Tina Weirather aus Liechtenstein hat zum ersten Mal in ihrer Karriere eine Weltcup-Abfahrt gewonnen. Auf der Kandahar in Garmisch-Partenkirchen war sie am Samstag mehr als eine halbe Sekunde schneller als Anna Fenninger. Als Zweite verkürzte die Österreicherin ihren Rückstand im Gesamtweltcup auf nur noch 24 Punkte auf Tina Maze. Die Slowenin wurde mit 0,91 Sekunden Rückstand auf Weirather Dritte. Lindsey Vonn aus den USA kam auf Rang sieben und verfehlte damit den vorzeitigen Gewinn im Abfahrts-Weltcup. Viktoria Rebensburg verpasste die Rennen wegen einer Knieverletzung. Michaela Wenig verpasste die Top 25.

Abfahrt Herren: Reichelt gewinnt Abfahrt in Kvitfjell

Hannes Reichelt hat nach der Weltcup-Abfahrt in Garmisch-Partenkirchen auch die Schussfahrt in Kvitfjell gewonnen. Weil Kjetil Jansrud aus Norwegen bei seinem Heim-Rennen nach 35 gestarteten Fahrern nur Siebter war, hat der Skirennfahrer aus Österreich wieder gute Chancen auf Rang eins in der Disziplinwertung. Die letzte Abfahrt der Saison beim Weltcup-Finale in Méribel findet ohne die Beteiligung von Josef Ferstl statt. Er sammelte am Samstag jenseits der Top 20 nicht genug Punkte, um noch unter die 25 besten Abfahrer der Saison zu rutschen. Rang zwei in Norwegen ging an Manuel Osborne-Paradis aus Kanada vor Werner Heel aus Italien.

Momentan das Maß aller Dinge in der Abfahrt: Kandahar-Sieger Hannes Reichelt gewann auch in Kvitfjell.
Momentan das Maß aller Dinge in der Abfahrt: Kandahar-Sieger Hannes Reichelt gewann auch in Kvitfjell.
© imago

Ferstls Teamkollege Fabio Renz (Fischen) stürzte spektakulär. Der 22 Jahre alte Allgäuer verlor in einer schnellen Traverse an einer Welle die Kontrolle und flog in die Fangnetze am Rand der Strecke. Renz schien durchgehend bei Bewusstsein zu sein und wurde nach einer längeren Behandlungspause zunächst mit einem Rettungsschlitten abtransportiert. Die Diagnose brachte wenig Gutes mit sich: Renz erlitt einen Schien- und Wadenbeinbruch und zog sich zudem eine Handgelenksfraktur zu.

Langlauf: Brandsdal und Björgen Sprint-Sieger - Herrmann Fünfte

Die Norweger Eirik Brandsdal und Weltmeisterin Marit Björgen haben am Samstag im finnischen Lahti die Freistil-Sprints des Ski-Langlauf-Weltcups gewonnen. Brandsdal gewann vor seinem Landsmann Sindre Björnestad Skar und Richard Jouve aus Frankreich. Die deutschen Herren hatten allesamt die Qualifikation nicht überstanden. Björgen setzte sich vor ihrer Teamkollegin Ingvild Flugstad Östberg durch. Dritte wurde die Amerikanerin Kikkan Randall. Erstmals in einem Finale in dieser Saison stand Denise Herrmann. Die Oberwiesenthalerin belegte Platz fünf.

Bob: Melbardis führt vor den Deutschen

Gleich drei deutsche Viererbob-Piloten jagen bei der Heim-Weltmeisterschaft den Letten Oskars Melbardis. Der Weltcup-Gesamtsieger hat vor den abschließenden zwei Läufen bei der WM in Winterberg am Sonntag nur acht Hundertstelsekunden Vorsprung auf Titelverteidiger Maximilian Arndt aus Oberhof.

Auf Rang drei liegt der frisch gekürte Zweierbob-Weltmeister Francesco Friedrich aus Oberbärenburg, der im zweiten Lauf den zuvor von Melbardis verbesserten Bahnrekord auf 53,69 Sekunden schraubte. Auf Platz vier mit nur 0,16 Sekunden Rückstand auf den Letten ist der Riesaer Nico Walther.

"Wir wussten, dass es eine hauchdünne Entscheidung wird. Ich liebe solche Rennen", sagte Arndt, der mit Startnummer eins das Rennen als Titelverteidiger standesgemäß mit Bahnrekord begann. Er pulverisierte mit der erst kurz vor der WM gebildeten Crew Alexander Rödiger, Kevin Korona und Ben Heber in 53,83 Sekunden den sieben Jahre alten Bahnrekord seines Oberhofer Vorgängers André Lange (54,54). Auch die Startzeit von 5,08 Sekunden war ordentlich. Zudem hatte Arndts Schlitten im ersten Lauf mit 138,56 Kilometern pro Stunde die höchste Endgeschwindigkeit.

Doch Melbardis konterte mit fünf Weltcup-Siegen im Rücken und schraubte die Bestmarke mit guter Fahrlinie auf 53,80 Sekunden. Friedrich zeigte dann plötzlich Nerven. Trotz starker Startzeit seiner Crew Candy Bauer, Martin Grothkopp und Thorsten Margis von 5,03 Sekunden (Melbardis 5,00) stand sein Schlitten schon nach der ersten Kurve quer und stürzte in Kurve elf fast.

"Nach dem Zweier-Rennen wollten wir geschmeidig an den Start gehen. Doch bei den Temperaturen wird es leicht rutschig", sagte der Sachse, dem beim Start auch noch der Anschubbügel am Schlitten kaputt ging. "Er klappte nicht von allein ein und somit kostete das Missgeschick wertvolle Hundertstel", betonte Friedrich. Im zweiten Durchgang leistete sich der 24-Jährige einige Fehler, fuhr aber in 53,69 Sekunden Bahnrekord. "Wir greifen morgen noch mal voll an."

Pechstein erhält Finalchance

Nach dem ersten Tag der Mehrkampf-Weltmeisterschaften der Eisschnellläufer in Calgary darf Claudia Pechstein auf den Einzug in das Finale der besten Acht am Sonntag hoffen. Über 3.000 Meter kam die 43 Jahre alte Berlinerin in persönlicher Saisonbestleistung von 4:02,93 Minuten auf den fünften Platz. Damit schob sich Pechstein nach Rang 17 über die ungeliebte 500-Meter-Distanz auf den elften Platz der Gesamtwertung vor. In Führung liegt bei Halbzeit die 500-Meter-Weltmeisterin Heather Richardson aus den USA vor der 3.000-Meter-Siegerin Martina Sablikova (Tschechien) und Titelverteidigerin Ireen Wüst (Niederlande). Am zweiten Tag des Mehrkampfes stehen zunächst die 1500 Meter und für die besten acht Läuferinnen dann zum Abschluss die 5000 Meter auf dem WM-Programm. Keine Finalchance hat Juniorin Leia Behlau aus Erfurt als 23. des Zwischen-Klassements.

dpa/bru

07.03.15
 

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