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23.03.2013, 18:30

DSV-Adler fliegen nach Sturz hinterher

Pechstein holt wieder Bronze

Die Kälte hat viele Teile Europas noch fest im Griff. Kein Wunder also, dass die Wintersportler noch fleißig unterwegs sind. Dabei führt im Langlauf derzeit kein Weg an der Norwegerin Marit Björgen vorbei. Dagegen sprangen die Skispringer im Team-Wettbewerb hinterher. Kein Wunder, hatte man am Samstagmorgen doch erstmal einen heftigen Sturz von Andreas Wellinger zu verdauen. Dagegen holte sich Claudia Pechstein bei der WM in Sotschi die zweite Bronzemedaille.

Claudia Pechstein
Altes Eisen? Für Bronze reicht es bei Claudia Pechstein jedenfalls noch.
© picture allianceZoomansicht

Die 41-jährige Claudia Pechstein hat bei den Eisschnelllauf-Weltmeisterschaften in Sotschi mit Bronze über 5000 Meter ihre zweite Medaille gewonnen. In 7:04,07 Minuten musste sie nur der überragenden Tschechin Martina Sablikova (6:54,31) und der Niederländerin Ireen Wüst (7:02,96) den Vortritt lassen. Für Sablikova war es der sechste Titel in Serie seit 2007 auf dieser Distanz. Team-Olympiasiegerin Stephanie Beckert aus Erfurt kam in 7:09,36 Minuten auf den fünften Platz, Bente Kraus aus Berlin überraschte mit persönlicher Bestzeit als Siebte (7:09,82).

Pechstein hatte in Sotschi zuvor bereits Bronze über 3000 Meter geholt. Die Berlinerin, die 1996 und 2003 den WM-Titel auf der längsten Distanz gewonnen hatte, erhöhte ihr Erfolgskonto bei Olympia, Welt- und Europameisterschaften auf 59 Medaillen (14/28/17). Allein auf den 5000 Metern hat die 41 Jahre alte Berlinerin seit 1996 nun 13 WM-Medaillen gesammelt.


Wellingers Sturz bringt DSV-Adler aus dem Konzept

Andreas Wellinger
Stürzte schwer, stand aber wieder auf: Andreas Wellinger.
© imagoZoomansicht

Die DSV-Adler haben im letzten Team-Fliegen des Winters das erhoffte Podest klar verpasst. Beim Heimsieg der überragenden Slowenen landeten Severin Freund (Rastbüchl), Richard Freitag (Aue), Michael Neumayer (Berchtesgaden) und der in der Probe heftig gestürzte Andreas Wellinger (Ruhpolding) mit 1501,6 Punkten nur auf dem sechsten Platz. Hinter Slowenien (1561,8) kamen in Planica Norwegen (1551,1) und Österreich (1546,7) auf das Podium.

Für die DSV-Adler war das Ergebnis nach Wellingers Sturz am Morgen beinahe Nebensache. Der 17-Jährige war auf der zweitgrößten Schanze der Welt in der Luft aus dem Gleichgewicht geraten, auf den Boden gestürzt und etwa 100 Meter bis in den Zielraum gerutscht. "Ich habe kurz das Schlimmste befürchtet", sagte Bundestrainer Werner Schuster: "Er hat danach eine sensationelle Reaktion gezeigt und ist toll gesprungen. Das war ein Meilenstein in seiner Entwicklung."


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Björgen siegt, Zeller schläft kurz

Skilanglauf-Königin Marit Björgen hat auch die vorletzte Etappe der Mini-Tour im schwedischen Falun gewonnen. Die zwölfmalige Weltmeisterin siegte im Klassikrennen über 10 Kilometer nach 28:06,7 Minuten souverän vor ihren Teamkolleginnen Therese Johaug (+3,9 Sekunden) und Heidi Weng (+11,0) und feierte ihren achten Saisonerfolg. Katrin Zeller (Oberstdorf/+1:00,0 Minuten) war auf Platz elf wie schon beim Prolog am Freitag beste Deutsche.

"Am Anfang ging es richtig gut. Irgendwann habe ich aber den Anschluss verloren, da habe ich ein wenig geschlafen", sagte Zeller, die dennoch zufrieden war. Ebenfalls in die Punkte schafften es Nicole Fessel (Oberstdorf/+1:35,4) und Denise Herrmann (Oberwiesenthal/+1:48,9) auf den Plätzen 24 und 28.

Titelverteidigerin Björgen baute durch ihren Sieg auch die Gesamtführung der Mini-Tour aus, die am Sonntag mit dem letzten Rennen des Winters endet. Die Polin Justyna Kowalczyk, die bereits als Gewinnerin des Gesamtweltcups feststeht, musste sich am Samstag der norwegischen Übermacht beugen und wurde Vierte.

Roenning überrascht - Tscharnke im Soll

Bei den Männer holte sich Eldar Rönning den letzten Sieg der Saison 2012/13. Der Norweger verwies im Massenstartrennen über die 15 Kilometer im klassischen Stil in 43:26,0 Minuten nach einem Fotofinish den Russen Maxim Vylegchanin umn 0,1 Sekunden auf Rang zwei. Dritter wurde der Norweger Martin Johnsrud Sundby, der überraschend seinen Landsmann und Weltcup-Spitzenreiter Petter Northug aus Norwegen auf Distanz halten. Bester Deutscher war Tim Tscharnke aus Biberau als 14., Tobias Angerer kam als 26. ins Ziel. Die anderen DSV-Läufer verpassten die Punkteränge.

23.03.13
 
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