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17.03.2013, 17:50

Partenkirchener Vierter im Gesamtweltcup

Neureuther ganz oben - Maze knackt Maier

Im letzten Rennen des Ski-Weltcup-Jahres feierte Felix Neureuther seinen dritten Saisonsieg. Der Partenkirchener gewann den Slalom in Lenzerheide. Beim Biathlon-Abschluss gingen die deutschen Frauen und Männer leer aus. Laura Dahlmeier landete im sibirischen Chanty-Mansijsk auf Rang sieben. Und Tina Maze knackte mal wieder einen ganz besonderen Rekord. Aufatmen konnte auch Maria Höfl-Riesch. Beim Skispringen teilten sich zwei Akteure den Sieg.

Felix Neureuther
Geschafft: Felix Neureuther gewann den Slalom in Lenzerheide.
© getty imagesZoomansicht

Der 28-jährige Neureuther (1:52,20 Minuten) landete trotz seiner Rückenblessur vor dem Österreicher Marcel Hirscher (+ 0,36 Sekunden) und Ivica Kostelic (+ 0,51) aus Kroatien auf dem ersten Platz. Am Freitag noch hatte der Partenkirchener über seine Beschwerden geklagt, es fühle sich an wie "20 Messer im Rücken". Nun folgte das erfolgreiche Saisonende mit dem Sieg in der Abfahrt. Zweitbester Deutscher wurde Fritz Dopfer auf dem 13. Platz. Für Neureuther endet somit die Saison mit Rang vier im Gesamtweltcup. Zuletzt hatte Armin Bittner im Jahr 1990 ein solch gutes Ergebnis für den DSV erzielt.


Mazes letztes Ausrufezeichen: Maiers 2000-Punkte-Marke geknackt

Ski-Rennläuferin Tina Maze (Slowenien) hat ihre überragende Weltcup-Saison mit ihrem elften Saisonsieg und zwei Rekorden abgeschlossen. Die bisherige Punkte-Bestmarke von 2000, gehalten von Hermann Maier (Österreich) seit der Saison 1999/2000, übertraf sie am Ende um 414 Zähler. Maze gewann den letzten Riesenslalom des Winters vor Weltmeisterin Tessa Worley (Frankreich), Lara Gut (Schweiz) und Olympiasiegerin Viktoria Rebensburg (Kreuth).

Tina Maze holte den Weltcup-Sieg im Super G und Riesenslalom.
Tina Maze holte den Weltcup-Sieg im Super G und Riesenslalom.
© Getty Images

Darüber hinaus kam die 29 Jahre alte Allrounderin insgesamt 24-mal auf das Siegertreppchen, zweimal häufiger als Maier vor 13 Jahren. Mit ihren elf Siegen verfehlte sie die Bestmarke von 14 der Schweizerin Vreni Schneider aus der Saison 1988/89.

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Neben dem Gesamtweltcup gewann Maze außerdem die Wertungen im Super-G und im Riesenslalom, den Titel in der Abfahrt verfehlte sie nach der Absage des letzten Rennens nur um einen Punkt, den Titel im Slalom um 33 Punkte. Drei Disziplin-Weltcups in einem Winter gewann bislang nur Lindsey Vonn (USA). Neben Petra Kronberger (Österreich) und Janica Kostelic (Kroatien) ist Maze die einzige Läuferin, die in einer Saison Rennen in allen Disziplinen gewann.

Entwarnung bei Höfl-Riesch

Aufatmen konnte auch Maria Höfl-Riesch. Die Weltcup-Zweite schied im ersten Durchgang aus und fasste sich unter Schmerzen ans Knie. Nach einer Untersuchung konnte aber Entwarnung gegeben werden. Die Garmisch-Partenkirchenerin erlitt ein Knochenödem im rechten Knie, ein zunächst befürchteter Kreuzbandriss konnte ausgeschlossen werden. Höfl-Riesch muss nicht unters Messer, die Verletzung wird nun am Ende der Saison konservativ behandelt.

"Ich bekam einen Schlag, spürte einen Stich im Knie und brach daraufhin das Rennen ab", schilderte Höfl-Riesch die Situation und ergänzte nach der Untersuchung erleichtert. "Ich bin sehr froh, dass ich mich nicht schwerer verletzt habe. In den nächsten Tagen werde ich mich behandeln lassen und die Verletzung ausheilen lassen."


Biathlon, Damen: Dahlmeier auf 7 - Dreierpack für Soukalova

Weniger erfolgreich verlief der Saison-Abschluss für die Biathlon-Damen. Laura Dahlmeier belegte als beste Deutsche Rang sieben im sibirischen Chanty-Mansijsk. Die 19-Jährige, die sich nur einen Schießfehler erlaubte, untermauerte mit dem Top-Ten-Ergebnis erneut ihr großes Potenzial. Gabriela Soukalova feierte derweil den Hattrick. Die Tschechin, die zuvor schon Sprint und Verfolgung für sich entschieden hatte, gewann auch den Massenstart. Auf den weiteren Rängen folgten Marie Dorin Habert (Frankreich) und Kaisa Mäkäräinen (Finnland).

Biathlon, Herren: DSV-Athleten fehlt das Zielwasser - Fourcade standesgemäß

Die deutschen Skijäger gingen beim letzten Rennen der Saison leer aus. Beim Massenstart über 15 Kilometer im sibirischen Chanty-Mansijsk leisteten sich die DSV-Athleten zu viele Schießfehler, um in die Entscheidung eingreifen zu können. Arnd Peiffer war im Kampf Mann gegen Mann als 18. bester Deutscher. Peiffer musste wie der 20. Florian Graf viermal in die Strafrunde. Andreas Birnbacher (6 Fehler) wurde 27., direkt dahinter kam Erik Lesser (7) ins Ziel.

Standesgemäß verabschiedete sich Martin Fourcade. Der Franzose, der den Gesamtweltcup sowie alle vier Disziplinen - Einzel, Sprint, Verfolgung und Massenstart - gewann, stand auch zum Abschluss ganz oben. Fourcade gewann in 41:51,4 Minuten souverän vor dem Österreicher Dominik Landertinger und dem Norweger Emil Hegle Svendsen.


Langlauf, Damen: Johaug siegt vor Gesamtweltcupsiegerin Kowalczyk

Die Norwegerin Therese Johaug hat am Sonntag überlegen den 30-Kilometer-Langlauf in der freien Technik beim Weltcup in Oslo gewonnen. Die 10-Kilometer-Weltmeisterin setzte sich in Abwesenheit ihrer Teamkollegein Marit Björgen nach 1:21:17,7 Stunden vor der polnischen Gesamtweltcup-Siegerin Justyna Kowalczyk durch, die 46,6 Sekunden Rückstand hatte. Die Russin Julia Tschekalewa wurde Dritte mit einem Rückstand von 51,9 Sekunden. Eine starke Leistung lieferte erneut Nicole Fessel ab. Die WM-Fünfte über diese Distanz kam 1:31,5 Minuten nach der Siegerin als Zehnte ins Ziel. Ihre Oberstdorfer Teamkollegin Katrin Zeller belegte Platz 25.


Skispringen: Schlierenzauer und Zyla siegen gleichauf

Die deutschen Skispringer haben einen Podestplatz beim Weltcup in Oslo deutlich verpasst. Als bester DSV-Springer belegte Michael Neumayer am Sonntag mit Sprüngen auf 131 und 128,5 Meter den achten Rang. Den Sieg teilten sich Weltcup-Gesamtsieger Gregor Schlierenzauer aus Österreich und der Pole Piotr Zyla. Für Schlierenzauer war es der 49. Erfolg, Zyla stand erstmals ganz oben. Dritter wurde der Slowene Robert Kranjec. Severin Freund kam auf Platz 13. Andreas Wank wurde 21., Karl Geiger 28. Einen schwarzen Tag erwischte Richard Freitag, der mit 118,5 Metern als 39. wie Andreas Wellinger und Danny Queck im ersten Durchgang ausschied.


Skicross: Zacher vor Wörner

Im Skicross musste sich Anna Wörner mit Rang 14 zufrieden geben. Besser war ihre Nationalteamkollegin Heidi Zacher als Sechste. Der Sieg ging an die Schweizer Weltmeisterin Fanny Smith. Bei den Herren holte sich Weltmeister Jean Frederic Chapuis den Tages-Erfolg. Simon Stickl fuhr als Neunter wie am Vortag erneut das beste Resultat des Deutschen Skiverbandes ein.

17.03.13
 
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