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16.03.2013, 16:50

Frenzel Zweiter - Legkow gewinnt Marathon

Shiffrin entreißt Maze die Slalom-Kugel - Neureuthers Stiche

Mikaela Shiffrin aus den USA hat Tina Maze aus Slowenien eine weitere Weltcup-Kugel entrissen. Die Weltmeisterin gewann beim Finale in Lenzerheide/Schweiz den letzten Slalom der Saison vor Bernadette Schild aus Österreich und sicherte sich damit zugleich Platz eins in der Gesamtwertung.

Mikaela Shiffrin freut sich über den Sieg in Lenzerheide und den Gewinn der Slalom-Kugel.
Mikaela Shiffrin freut sich über den Sieg in Lenzerheide und den Gewinn der Slalom-Kugel.
© Getty ImagesZoomansicht

Maze fiel trotz eines gewaltigen Vorsprungs von 1,17 Sekunden auf die zunächst drittplatzierte Shiffrin im zweiten Lauf von Rang eins auf Rang drei zurück. Am Ende fehlten ihr 0,35 Sekunden zum elften Saisonsieg, im Slalom-Weltcup hatte die 29 Jahre alte Slowenien 33 Punkte Rückstand auf die 18 Jahre alte Amerikanerin.

Maria Höfl-Riesch belegte Rang sieben und sicherte sich damit vorzeitig Rang zwei im Gesamtweltcup hinter Maze, die diesen Winter auch als Gewinnerin im Super-G- und im Riesenslalom-Weltcup beenden wird. Lena Dürr (Germering) kam im abschließenden Slalom des Winters auf Rang zehn. Christina Geiger (Oberstdorf) schied aus.

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Maze stellte im vorletzten Rennen der Saison noch einmal einen neuen Rekord auf. Zum 23. Mal stand sie auf dem Siegertreppchen und überholte damit Hermann Maier aus Österreich, die 1999/2000 22-mal auf das Podest gefahren war.


Neureuther: 20 Stiche im Rücken - Ligety wie Stenmark

Zu diesem Zeitpunkt hatte Felix Neureuther den Zielraum längst verlassen. Schon beim Team-Sieg am Freitag hatte er sich den Rücken verrissen, beim Riesenslalom am Samstag dann verspürte er Schmerzen wie "zwanzig Messerstiche". Schon nach zehn Fahrsekunden schied er aus, sein Start im Slalom am Sonntag ist gefährdet, seine Hoffnung auf Rang drei im Gesamtweltcup hinter Marcel Hirscher (Österreich) und Aksel Lund Svindal (Norwegen) musste er begraben.

Neureuther wurde überholt von seinem Freund Ted Ligety aus den USA, der nach dreimal Gold bei der WM in Schladming zum Kehraus der Saison vor Hirscher und Alexis Pinturault (Frankreich) schon seinen sechsten Riesenslalom in diesem Winter gewann - so erfolgreich war zuletzt Ingemar Stenmark (Schweden) 1980/81 gewesen. Fritz Dopfer (Garmisch) belegte Rang 15.


Frenzel verpasst den Handschlag mit Norwegens König

Eric Frenzel zeigte in Oslo beim Weltcup-Finale der nordischen Kombination noch einmal seine absolute Klasse und sicherte sich den zweiten Rang. "Es war ein schöner Abschluss, ich konnte gut mitlaufen und habe mich gut gefühlt", berichtete der erkältete Oberwiesenthaler. Lediglich der dreifache Weltmeister Jason Lamy Chappuis war einen Tick - genau 0,4 Sekunden - besser und sicherte sich so den Händedruck des norwegischen Königs Harald V. in der Königsloge.

Eric Frenzel (li.) und Jason Lamy Chappuis
Frenzel (li.) zeigte trotz Schnupfens eine klasse Abschlussvorstellung und musste sich nur Jason Lamy Chappuis (re.) geschlagen geben.
© picture allianceZoomansicht

Das sogenannte "Champions Race", das an die originale Kombination mit zwei Sprüngen und einem 15-Kilometer-Lauf erinnerte, begann für Frenzel mit Glück und Pech gleichermaßen. In seinen beiden Sprüngen nämlich landete er mit 129 und 127,5 Metern jeweils die beste Marke, bekam aber aufgrund der günstigen Windbedingungen Punktabzug, was ihn lediglich auf den dritten Rang hievte.

So konnte der schnupfenkranke Frenzel beim Rennen und dem abschließenden Schlusssprint Tagessieger Chappuis letzten Endes nicht mehr rechtzeitig gefährden, hinterließ bei seinem Trainer Hermann Weinbuch aber dennoch einen enormen Eindruck: "Es war für mich ein Wunder, wie Eric trotz der Erkältung mithalten konnte. Keine Ahnung, wo er die Körner zum Saisonende noch hergeholt hat." Für einen schönen Zielempfang zeigte sich außerdem das Technik-Team verantwortlich, das mit selbstgemachten "Eric 1"-Mützen auf ihren Schützling wartete.


Angerer beim Oslo-Marathon abgeschlagen

Der 50-Kilometer-Langlauf in Oslo ging überraschend an den Russen Alexander Legkow. 2:07:32,9 Stunden benötigte der Tour-de-Ski-Sieger und verwies den Norweger Martin Johnsrud Sundby mit 1,2 Sekunden Vorsprung auf Rang zwei. Auf Rang drei landete Legkows Teamkollege Ilja Tschernoussow.

Vollkommen der Musik hinterher liefen die DSV-Athleten: Tobias Angerer ging mit Rückenproblemen ins Rennen und landete mit 8:09,7 Minuten Rückstand auf Platz 40. Tim Tscharnke wurde 54., Jens Filbrich trat wegen einer Erkältung nicht an.

16.03.13
 
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