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10.03.2013, 18:30

Damen-Staffel siegt, Herren freuen sich über Rang zwei

Sotschi: Deutsche Staffeln erfolgreich

Die deutschen Biathletinnen haben zum Abschluss des Olympia-Tests in Sotschi die Damen-Staffel gewonnen. Andrea Henkel, Evi Sachenbacher-Stehle, Miriam Gössner und Laura Dahlmeier, die erstmals in dieser Formation liefen, ließen trotz einer Strafrunde und sieben Nachladern der Konkurrenz keine Chance. Bei den Herren sah es zunächst nach einem Desaster aus: Die deutschen Biathleten waren im Staffelrennen von Sotschi 20. und damit Letzte. Aber dank einer famosen Aufholjagd kam das Quartett noch auf Rang zwei.

Holte als Schlussläuferin den Sieg heraus: Laura Dahlmeier.
Holte als Schlussläuferin den Sieg heraus: Laura Dahlmeier.
© Getty ImagesZoomansicht

Als Laura Dahlmeier im Staffelrennen von Sotschi auf der Schlussrunde an die Spitze stürmte, legten ihre Biathlon-Kolleginnen Andrea Henkel, Evi Sachenbacher-Stehle und Miriam Gössner im Zielraum schon mal ein Siegertänzchen hin. Selbst eine Strafrunde von Gössner konnte das deutsche Quartett am Sonntag beim Olympia-Test nicht aufhalten. Auf der Zielgeraden hatte Youngster Dahlmeier sogar Zeit, um ausgiebig zu jubeln. "Das war schon cool", meinte die 19-Jährige mit einem breiten Grinsen. Nach 4x6 Kilometern hatte Deutschland 11,9 Sekunden Vorsprung auf die Ukraine. Rang drei holte sich Norwegen.

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Miriam Gössner hatte zwar erneut Probleme am Schießstand, kompensierte ihren Fauxpas aber durch ihre Laufstärke. "Evi und ich hatten schon immer gute Staffeln, so können wir gerne weitermachen", meinte Gössner gut gelaunt. Laura Dahlmeier zeigte mit zwei tadellosen Schießeinlagen in Sprint und Staffel ihr Potenzial. "Sie kann eine Stütze des Teams werden", meinte Trainer Gerald Hönig. Sie selbst wundert sich manchmal noch. "So richtig angekommen bin ich aber noch nicht. Aber langsam gewöhnt man sich daran, neben den Stars beim Frühstück zu sitzen", meinte Dahlmeier.

Herren-Staffel auf zwei: "Das hat Spaß gemacht"

Zuvor hatte bereits die deutsche Herren-Staffel nach schwachem Start den zweiten Platz erobert. In der erstmals ausprobierten Besetzung Erik Lesser, Andreas Birnbacher, Arnd Peiffer und Benedikt Doll musste sich das deutsche Quartett am Sonntag nur den überlegenen Russen geschlagen geben. Bei seinem Staffel-Debüt verteidigte der gleich als Schlussläufer eingesetzte Youngster Doll dank einer bravourösen Schlussrunde die beste Saisonplatzierung.

"Das hat schon Spaß gemacht. Am Schießstand habe ich aber die Nervosität nicht ganz rausbekommen", sagte der 22-jährige Doll, der nach dem Zieldurchlauf völlig ausgepumpt von seinen Teamkollegen in die Arme genommen wurde. Mit einem strahlenden Lächeln stellten sich die Vier dann aber schnell den Fotografen. Zuvor hatte Doll auf der Zielgeraden den verzweifelten Angriff des Tschechen Ondrej Moravec abgewehrt. Anfangs sah es noch nach einem Debakel aus. Denn Lesser vermied gerade so die Strafrunde, hatte zudem Probleme beim Nachladen und war zwischenzeitlich Letzter. "Der Ärger ist jetzt natürlich verraucht", sagte der 24-Jährige erleichtert. Seine drei Teamkollegen machten dank starker Leistungen seinen Fauxpas wett.

Nach schwachem Start noch auf Rang zwei: Die deutsche Biathlon-Staffel mit Benedikt Doll, Arnd Peiffer, Andreas Birnbacher und Eric Lesser.
Nach schwachem Start noch auf Rang zwei: Die deutsche Biathlon-Staffel mit Benedikt Doll, Arnd Peiffer, Andreas Birnbacher und Eric Lesser.
© getty imagesZoomansicht

"Wir waren hier, um zu lernen und uns das anzuschauen. Wir sollten den Schwung von dem heutigen Rennen mitnehmen und mit so einer Motivation ins nächste Jahr gehen", resümierte Männer-Coach Mark Kirchner, der zudem den zweiten Platz von Birnbacher im Einzel und Rang sechs im Sprint durch Lesser positiv bewertete. In der Staffel leistete sich Deutschland zehn Nachlader und hatte 38,3 Sekunden Rückstand auf Russland.

Die Loipen in 1430 Meter Höhe sorgten derweil für viel reichlich Kritik. Viele Stürze zwangen die Organisatoren zu Änderungen an der Strecke. "Die Drei-Kilometer-Runde ist aus meiner Sicht eine Katastrophe. Die Stürze sind blöd für unseren Sport, denn da liegt die Hälfte der Leute auf der Nase und am Anstieg sehen sie auch aus, als würden sie das erste Mal Skilaufen. Es ist blöd, so eine Strecke zu machen und ich hoffe, dass sie noch was optimieren", kritisierte Peiffer.

Einen Rekord stellte Martin Fourcade auf. Durch die Siege im Einzel und Sprint schaffte der Franzose in einer Saison 16 Podestplätze. Nach dem Gesamtweltcup und der kleinen Kristallkugel im Einzel sicherte sich Fourcade auch die Disziplinwertung im Sprint.

(dpa)

10.03.13
 
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