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24.02.2013, 19:10

Sonntag: DSV-Kombinierer gehen leer aus

Bronze für Skispringer im Mixed-Wettbewerb

Versönlicher Abschluss des Sonntags: Das deutsche Mixed-Team der Skispringer holte mit Bronze die zweite Medaille für den DSV bei den Nordischen Ski-Weltmeisterschafen in Val di Fiemme. Zuvor waren die deutschen Langläufer der Musik deutlich hinterhergelaufen. Die Kombinierer beklagten sich in der Staffel über viel Pech beim Springen.

Für Silber fehlte nicht viel: Severin Freund holte mit dem Mixed-Team Bronze.
Für Silber fehlte nicht viel: Severin Freund holte mit dem Mixed-Team Bronze.
© getty imagesZoomansicht

Am Ende gab es am Sonntag nach einigen Enttäuschungen doch noch eine Medaille für das deutsche Team: Ulrike Gräßler, Richard Freitag, Carina Vogt und Severin Freund holten beim erstmals bei einer nordischen Ski-WM ausgetragenen Mixed-Wettbewerb die Bronzemedaille. Am Ende lag das deutsche Quartett um 26.1 Punkte hinter Sieger Japan. Auf das zweitplatzierte Österreich fehlten der DSV-Mannschaft dagegen nur 1,8 Zähler. Im letzten Durchgang sprang Freund auf 99,5 Meter und konnte sich damit nicht mehr an Österreich vorbeischieben, für die Gregor Schlierenzauer auf 100 Meter kam.

Langlauf: Medaillen außer Reichweite

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Zu Beginn des Tages hatten die DSV-Athleten im Teamsprint-Wettbewerb der Langläufer eine Medaille deutlich verfehlt. Axel Teichmann (Bad Lobenstein) und Tim Tscharnke (Biberau) bei den Herren sowie Denise Herrmann und Hanna Kolb bei den Damen landeten auf einem neunten bzw. achten Platz. Der Sieg bei den Herren ging an Russland mit Skilanglauf-Olympiasieger Nikita Krijukow, der sich über seine zweite Goldmedaille freuen konnte, und Alexej Petuchow. Bei den Frauen gewannen Kikkan Randall und Jessica Diggins aus den USA.

Silber bei den Herren ging nach einem spannenden Finish an die Schweden Marcus Hellner und Emil Jönsson vor Alexej Poltoranin/Nikolaj Schebotko (Kasachstan). Überraschend schon in der Qualifikation gescheitert waren die favorisierten Norweger, die mit dem siebenmaligen Weltmeister Petter Northug und Paal Golberg in ihrem Halbfinale nur Sechste wurden.

Zum neunten Rang für das deutsche Herren-Team sagte Bundestrainer Frank Ullrich: "Eine gewisse Enttäuschung ist schon da. Wir haben uns in die Defensive drängen lassen. Wir konnten nicht mehr agieren, sondern nur noch reagieren. Das hat sich schon im Vorfeld so angedeutet. Es sollte nicht sein."

Auch bei den Frauen blieb das deutsche Duo ohne echte Chance auf einen Podestplatz. Die 21-jährige Kolb musste auf der fünften von sechs Runden die Spitzengruppe ziehen lassen, anschließend schwanden auch bei Herrmann die Kräfte. "Es war keine Schande, es waren die Weltbesten am Start. Ich habe versucht, die Lücke zu schließen, aber es war nicht unser Tag", sagte Herrmann, die 34,1 Sekunden hinter dem US-Duo ins Ziel kam. Silber ging an die Titelverteidiger Charlotte Kalla/Ida Ingemarsdotter aus Schweden vor Riika Sarasoja-Lilja und Krista Lähteenmäki aus Finnland.

Kombination: Springen verpatzt - am Ende Platz sechs

Björn Kircheisen
"Es war schwierig, alles alleine zu machen": Björn Kircheisen konnte nach viel Pech im Springen auch nicht mehr viel für den DSV retten.
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Erstmals seit 2001 sind die deutschen Kombinierer in einer WM-Staffel ohne Medaille geblieben. Der WM-Dritte Björn Kircheisen, Tino Edelmann, Eric Frenzel und Fabian Rießle belegten nach einem verpatzten Springen und dem 4x5-km-Langlauf nur den sechsten Platz. Den Sieg sicherte sich Frankreich vor Norwegen und den USA. Die favorisierte DSV-Mannschaft hatte bei Weltmeisterschaften zuletzt sechsmal in Folge Silber geholt.

Allerdings hatte das Springen unter den widrigen Wetterbedingungen gelitten. Bundestrainer Hermann Weinbuch haderte mit den Bedingungen am Morgen: "Wir hatten mit Abstand den schlechtesten Wind von allen Nationen. Wir haben das extra ausgerechnet." Mit einem Rückstand von 1:14 Minuten auf die zunächst führenden Japaner in die Loipe gegangen waren die deutschen Fahrer in die Loipe gegangen. "Das war völlig irregulär und hat uns heute gefressen", sagte Vizeweltmeister Edelmann (Zella-Mehlis). Wegen wechselnder Winde war der Wettbewerb mehrfach unterbrochen worden, die dritte Gruppe wurde sogar wiederholt.

"Es war schwierig, alles alleine zu machen. Es ist ärgerlich, dass wir so einen schlechten Tag erwischt haben. Heute früh haben einige Leute ein paar Fehler gemacht", haderte Startläufer Kircheisen, der am Freitag im Einzel Bronze gewonnen hatte.

24.02.13
 
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