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12.02.2013, 20:36

Team-Wettbewerb: Erstes Gold für Österreich

Starker Dopfer lässt DSV-Quartett jubeln

Bei der Ski-WM in Schladming fuhr das deutsche Quartett im Team-Wettbewerb am Dienstagabend die dritte Medaille für den DSV ein. Beim packenden "Länderspiel im Schnee", ausgetragen als Parallel-Riesenslalom, freuten sich Maria Höfl-Riesch, Lena Dürr, Felix Neureuther und Fritz Dopfer nach einem dramatischen kleinen Finale gegen Kanada über Bronze.

Fritz Dopfer
Meisterstück auf der Planai: Fritz Dopfer fuhr das DSV-Quartett noch zu Bronze.
© picture allianceZoomansicht

Der Kampf um Bronze unter Flutlicht war eine Zitterpartie - nach dem Sieg von Dürr und den Niederlagen von Höfl-Riesch und Neureuther musste Dopfer das letzte der vier Duelle unbedingt gewinnen. Der 24-Jährige siegte mit einer Hundertstelsekunde Vorsprung. Damit stand es 2:2 - und in der Addition der jeweils besten Laufzeiten lag das DSV-Quartett mit drei Hundertsteln vorne. Bei der WM-Premiere des Team-Wettbewerbs 2005 in Bormio hatte Deutschland Gold gewonnen, damals allerdings in einem anderen Modus.

Für den neuerlichen Medaillengewinn konnte sich das deutsche Team in erster Linie bei Dopfer bedanken. "Der Fritz war der Mann des Tages, er hat uns zweimal gerettet als Schlussläufer", sagte Höfl-Riesch, die in Schladming bereits zum dritten Mal Edelmetall gewann.

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Der Mann des Tages selbst blieb gewohnt zurückhaltend: "Wir haben als Team Platz drei erreicht, das macht mich und uns stolz. Das war ein nervenaufreibendes Rennen", meinte Dopfer, der vom Herren-Cheftrainer Karlheinz Waibel geadelt wurde: "Der Fritz Dopfer hat heute sein Meisterstück abgeliefert. Richtig stark."

Österreich feierte derweil vor Schweden das langersehnte erste Gold bei der Heim-WM. Im Finale setzte sich das Team des Gastgebers um den erstmals eingesetzten Star Marcel Hirscher gegen Schweden durch. 15.000 Zuschauern am Fuße der Planai feierten ausgelassen. Die Österreicher hatten zuvor den Finaleinzug des deutschen Quartetts verhindert.

Schrecksekunde für Neureuther

Entsetzte Gesichter hatte es gleich zu Beginn gegeben. Beim verwegenen Versuch, einen 1:2-Rückstand aufzuholen, war der Kroate Filip Zbcic weggerutscht und voll in Neureuther geknallt, der sich danach immer wieder ans Knie fasste. "Ich glaube, dass ich ziemlich Glück gehabt habe. Der Kollege hat mich ziemlich abgeräumt", sagte Neureuther, der stocksauer war: "Die sollen sich überlegen, wen die da runter fahren lassen." Auch Cheftrainer Waibel meinte zum Unfall: "Da ist es mir kurz heiß und kalt den Rücken runtergelaufen." Neureuther kam wenige Tage vor den Technik-Rennen mit dem Schrecken davon. Am Freitag steht der Riesenslalom an, am Sonntag der Slalom.

12.02.13
 
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