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09.02.2013, 13:00

Gastgeber bleiben ohne Medaille

ÖSV erneut geschlagen: Svindal am stärksten

Bei der Heim-WM in Schladming sollte endlich wieder die Stunde des österreichischen Abfahrtsteams schlagen. Seit Michael Walchhofer in St. Moritz im Jahr 2003 ist die Ski-Nation Nummer eins ohne WM-Titel in der Königsdisziplin. Die eigenen Nerven und Aksel Lund Svindal machten der Alpenrepublik allerdings einen dicken Strich durch die Rechnung. Der einzige Deutsche Stephan Keppler stürzte fast und wurde 24. im Klassement.

Allen Grund zu jubeln: Svindal im Ziel
Allen Grund zu jubeln: Svindal im Ziel
© picture-allianceZoomansicht

Debakel für den ÖSV

Auf der Planai war alles bereitet für einen Triumph der Gastgeber. Eine harte, ruppige Piste, kein Schneefall und über 30.000 Fans sollten Rot-Weiß-Rot den ersten Abfahrts-Titel seit 2003 bringen. Es sollte anders kommen: Matthias Mayer brachte als Jüngster des ÖSV-Teams einen soliden Lauf ins Ziel, konnte mit seiner Zeit an der Spitze allerdings nicht eingreifen. Böse erwischte es dagegen Max Franz und Hannes Reichelt. Franz kam nach schweren Fehlern mit über drei Sekunden Rückstand ins Ziel. Reichelt sprang an einem Tor vorbei und sah es erst gar nicht. Blieb noch Klaus Kröll. Der 32-Jährige aus Öblarn fightete bis zum Zielstrich um jede Hundertstel, blieb im Ziel aber als Vierter hinter den hochgesteckten Erwartungen zurück. "Vierter will man hier nicht werden", sagte Kröll enttäuscht.

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Svindal und Paris mit Kraft und Linie

Zwei andere Favoriten überzeugten dagegen. Aksel Lund Svindal brachte einen nicht fehlerfreien, aber schnellen Lauf ins Ziel und holte sich die Goldmedaille. Der Norweger war streckenweise auf einer ganz eigenen Linie unterwegs, die nur mit seinen Bärenkräften zu bewältigen war. "Ich habe gewusst, besser konnte ich es nicht machen", sagte der Norweger nach seiner fünften Goldmedaille bei alpinen Ski-Weltmeisterschaften. "Ich habe bei schwierigen Bedingungen viel riskiert und keinen großen Fehler gemacht." Sein Fazit: "Es war kein perfekter Lauf, aber er war gut genug." Auch der Südtiroler Dominik Paris unterstrich seine zuletzt gute Form. Der Streif-Sieger benötigte 0,46 Sekunden mehr als Svindal und holte Silber für Italien.

Underdogs nutzen die Gunst der Stunde

Davor sorgten zwei Außenseiter für Aufsehen. David Poisson aus Frankreich hatte mit einem beherzten Lauf mit Startnummer 13 für eine Zeit gesorgt, die am Ende für Bronze reichte. Dabei löste er den Finnen Andreas Romar an der Spitze ab, der völlig überraschend geführt hatte und am Ende Platz fünf belegte.

Keppler im Pech

Als einziger deutscher Teilnehmer hielt Stephan Keppler die DSV-Fahne hoch. Er fuhr eine gute erste Hälfte des Rennens, hatte in einer Rechtskurve allerdings einen schlimmen Fehler und konnte einen Sturz gerade noch vermeiden. Wie gut der 30-Jährige vom WSV Ebingen unterwegs war, zeigte sich am Ende. Trotz des Riesenfehlers hatte er nur 3,68 Sekunden Rückstand auf Svindal. Noch tragischer für Keppler war allerdings, dass er sich bei seiner Rettungsaktion auch noch verletzt hatte. "Ich kann schon gar nicht mehr mitzählen wie oft mir so was passiert ist", ärgerte er sich. "Ich weiß nicht, ob das Abfangen so gut war. Jetzt ist halt das Knie dafür kaputt."


Präsidenten unter den Zuschauern: Ueli Maurer (Schweiz), Heinz Fischer (Österreich und Vaclav Klaus (Tschechien).
Präsidenten unter den Zuschauern: Ueli Maurer (Schweiz), Heinz Fischer (Österreich und Vaclav Klaus (Tschechien).
© picture-alliance

Ergebnis Abfahrtslauf - Herren:

1. Aksel Lund Svindal (NOR) 2:01,32 Min
2. Dominik Paris (ITA) 2:01,78
3. David Poisson (FRA) 2:02,29
4. Klaus Kröll (AUT) 2:02,67
5. Andreas Romar (FIN) 2:02,68
6. Silvan Zurbriggen (SUI) 2:02,69
7. Patrick Küng (SUI) 2:02,86
8. Didier Defago (SUI) 2:02,91
9. Jan Hudec (CAN) 2:02,99
10. Adrien Theaux (Frankreich) 2:03,03

24. Stephan Keppler (GER) 2:05,00

09.02.13
 
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