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27.01.2013, 22:12

Frenzel krönt schwarz-rot-goldenes Podest - Friedrich ist Weltmeister

Kober schnappt sich Bronze

Zum Abschluss der Snowboard-WM gewann Amelie Kober ihre zweite Bronze-Medaille. Einen Überraschungscoup hat Michael Neumayer beim Skiflug-Weltcup in Vikersund gelandet. Bei den Kombinierern dominierten die deutschen Starter, allen voran Eric Frenzel mit seinem vierten Weltcup-Erfolg in Serie. Die Weltcupführende Tina Maze hat den Slalom in Maribor gewonnen. Junioren-Weltmeister Francesco Friedrich triumphierte bei der Bob-WM in St. Moritz als jüngster Zweierbob-Weltmeister.

Auf dem Weg zur zweiten Bronze-Medaille.
Auf dem Weg zur zweiten Bronze-Medaille.
© picture allianceZoomansicht

Amelie Kober hat den deutschen Snowboardern bei der WM in Kanada die dritte Medaille beschert. Nach Bronze im Parallel-Riesenslalom gewann die Olympia-Zweite von 2006 am Sonntag den dritten Platz im Parallel-Slalom. Gold holte sich die Russin Jekaterina Tudegeschewa. Bei den Herren siegte Rok Marguc aus Slowenien. Am Freitag hatte Isabella Laböck im Parallel-Riesenslalom gewonnen. Mit einmal Gold und zweimal Bronze waren die deutschen Snowboarder bei der WM so gut wie seit 1997 nicht mehr. Ein Jahr vor den olympischen Winterspielen in Sotschi präsentierte sich das Snowboard-Team in vielversprechender Verfassung.

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Neumayer fliegt auf Rang zwei

Michael Neumayer hat beim Skifliegen in Vikersund/Norwegen mit dem zweiten Platz das beste Weltcupresultat seiner Karriere gefeiert. Der 34-Jährige aus Berchtesgaden landete auf dem Monster-Bakken überraschend auf dem zweiten Platz und musste sich nur dem Skiflug-Weltmeister Robert Kranjec aus Slowenien geschlagen geben. Neumayer, der es zum dritten Mal in seiner Karriere auf das Podium schaffte, landete Flüge auf 223 und 231 Meter. Im zweiten Durchgang verbesserte er den deutschen Rekord von Richard Freitag sogar noch um einen Meter. "Das war ein verdammt geiles Wochenende", sagte der strahlende Zweite. Rang drei ging an Vierschanzentournee-Gewinner Gregor Schlierenzauer aus Österreich.

Die weiteren Deutschen jenseits von Neumayer schwankten in Vikersund zwischen solide und Totalausfall. Der viermalige Weltcupsieger Severin Freund hatte wie zuletzt in Sapporo Pech mit den Bedingungen, belegte Platz neun, Maximilian Mechler erzielte mit Rang 15 sein bestes Weltcup-Ergebnis in diesem Winter. Der entthronte Rekordler Richard Freitag bot mit Platz 20 Durchschnittskost. Völlig neben der Spur war indes Martin Schmitt. Der Oldie, 2002 immerhin Vizeweltmeister im Fliegen, verpasste als 35. den zweiten Durchgang. Mit Weiten von 148 und 156 Meter lag er dabei weit hinter der Weltspitze zurück. Der Weltrekord von 246,5 Meter, den der Norweger Johan Remen Evensen 2011 in Vikersund aufgestellt hatte, blieb unangetastet.

Michael Neumayer
Flog so weit wie nie zuvor: Michael Neumayer feierte in Vikersund das beste Weltcupresultat seiner Karriere.
© imago

Frenzel krönt deutschen Dreifach-Erfolg

Eric Frenzel
Start-Ziel-Sieg: Kombinierer Eric Frenzel triumphierte in Klingenthal.
© imagoZoomansicht

Der nordische Kombinierer Eric Frenzel hat seinen vierten Weltcupsieg in Serie gefeiert. Der Oberwiesenthaler setzte sich in Klingenthal im sogenannten Penalty Race durch, nachdem er tags zuvor bereits das Einzelrennen für sich entschieden hatte. Der 24-Jährige, der den Sprungwettbewerb mit 140,5 Meter gewann, verwies nach dem 10-Kilometer-Lauf wie am Samstag seinen Teamkollegen Tino Edelmann aus Zella-Mehlis auf Platz zwei. Den deutschen Dreifacherfolg machte der Oberstdorfer Johannes Rydzek perfekt. Frenzel baute seine Weltcupführung aus und ist gut vier Wochen vor der WM in Val di Fiemme in Topform.

Maze siegt bei Höfl-Rieschs Nullnummer

Als beste Deutsche kam Christina Geiger beim Rennen in Slowenien auf den zwölften Platz. Lena Dürr belegte den 27. Rang. Für die überragende Maze war es der siebte Sieg im WM-Winter und der 17. Podestrang der Saison. Maria Höfl-Riesch war im letzten Spezial-Slalom vor der WM im ersten Durchgang ausgeschieden. Höfl-Riesch suchte nach Erklärungen, doch sie fand sie nicht. "Ich weiß es auch nicht genau, es geht so schnell, unglaublich", sagte sie über ihr Ausscheiden: "Ich dachte nur: Was war da jetzt los? Ich hab' das nicht verstanden."

"Ein Nuller tut immer extrem weh", fand die 28-Jährige, war es doch schon Ausfall Nummer drei für sie in den vergangenen fünf Rennen. Am Dienstag findet noch ein Paralell-Rennen in Moskau statt. Höfl-Riesch wird nach Erkrankung darauf verzichten.

Friedrich ist jüngster Zweierbob-Weltmeister aller Zeiten

Weltmeister: Francesco Friedrich und Jannis Bäcker triumphierten im Zweier-Bob.
Weltmeister: Francesco Friedrich und Jannis Bäcker triumphierten im Zweier-Bob.
© picture alliance

Auf der ältesten Natureisbahn der Welt hat sich Francesco Friedrich zum jüngsten Zweierbob-Weltmeister gekrönt. Mit 22 Jahren und 270 Tagen unterbot er den bisherigen Altersrekord aus dem Jahr 1935 durch den Schweizer Reto Capadrutsch. Nach vier Läufen verwies er am Sonntag mit seinem Stammanschieber Jannis Bäcker den Schweizer Topfavoriten Beat Hefti mit 0,56 Sekunden Vorsprung auf Rang zwei.

Nach einer furiosen Aufholjagd raste der Riesaer Thomas Florschütz noch auf Rang drei und verdrängte Titelverteidiger Steven Holcomb aus den USA auf Platz vier. Florschütz fuhr nach dem Muskelabriss von Anschieber Kevin Kuske im ersten Durchgang mit Andreas Bredau. Maximilian Arndt aus Oberhof wurde mit Marko Hübenbecker Zehnter.

Im Teamwettbewerb reicht es nicht für die Spitze

Die deutschen Bob- und Skeletonpiloten haben bei der WM in St. Moritz den Titel im Teamwettbewerb verpasst. Hinter Titelverteidiger USA fuhr Deutschland I mit den Bobteams Sandra Kiriasis/Sarah Noll (Winterberg/Oberaudorf) und Francesco Friedrich/Gino Gerhardi (Oberbärenburg/Potsdam) sowie den Skeletonis Frank Rommel (Eisenach) und Marion Thees (Friedrichroda) auf Rang zwei. Auf Platz drei folgte Kanada vor Team Deutschland II.Bei dem nicht-olympischen Wettbewerb werden die Zeiten von je zwei Skeleton- und Bobpiloten addiert. Das Team mit der besten Gesamtzeit gewinnt.

27.01.13
 
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