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20.01.2013, 15:36

Wank fliegt auf Rang drei - Frenzel triumphiert

Henkel bringt Rang eins nach Hause

Den deutschen Biathletinnen gelang ein versöhnlicher Abschluss in Antholz. Die Staffel um Andrea Henkel zeigte ein beherztes Rennen und sicherte sich Platz eins. Kombinierer Eric Frenzel aus Oberwiesenthal holte in Seefeld seinen zweiten Sieg binnen 24 Stunden. Für einen Podestplatz bei den Skispringern in Sapporo sorgte Andreas Wank. Während sich Eisschnellläufer Ihle in die deutschen Rekordbücher eintrug, mussten die deutschen Rodel-Doppelsitzer überraschend die erste Saisonniederlage hinnehmen. Der Wintersport am Sonntag...

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Kombination: Frenzel gelingt Doppelschlag in Seefeld

Der aus deutscher Sicht so erfolgreiche Sonntag findet in Seefeld seine Fortsetzung: Kombinierer Eric Frenzel aus Oberwiesenthal holte dort seinen zweiten Sieg binnen 24 Stunden und ist gut einen Monat vor der WM in Val di Fiemme in Topform. Der 24 Jahre alte Weltmeister von 2011 lief von Platz sieben nach dem Springen zu seinem fünften Weltcuperfolg. Im Ziel hatte Frenzel 2,9 Sekunden Vorsprung auf den Norweger Mikko Kokslien, der im Fotofinish vor Bryan Fletcher (USA) lag. Tino Edelmann (Zehla-Mehlis) bot als Vierter ebenfalls erneut eine starke Leistung.

Biathlon: Drei Nachlader! Doch Henkel behält die Nerven

Andrea Henkel und Nadine Horchler (re.)
Zwei Erfolgsgaranten: Andrea Henkel und Nadine Horchler (re.).
© imagoZoomansicht

Besser hätte es nicht laufen können für die deutsche Biathlon-Staffel. In Antholz gab es für das DSV-Quartett erstmals in dieser Saison Rang eins nach 4 x 6 Kilometern. Bei der WM-Generalprobe in Italien benötigte Franziska Hildebrand (Clausthal-Zellerfeld) als Startläuferin zwei Nachlader, übergab aber auf Rang drei. Miriam Gössner (Garmisch) zeigte sich von ihrem Schießdebakel im Sprint einigermaßen erholt, musste viermal nachladen, holte in der Loipe aber verloren gegangene Zeit wieder auf. Mit vier Sekunden Rückstand schickte sie Nadine Horchler (Willingen) auf die Strecke. Die bestätigte ihre starke Form, blieb fehlerfrei und übergab auf Rang eins an Andrea Henkel (Großbreitenbach). Die Erfahrenste im Team machte es noch einmal spannend, dreimal musste sie schon beim Liegendschießen nachladen und kam auf Rang zwei wieder in die Loipe. Doch die Konkurrenz patzte, und selbst ein weiterer Nachlader im Stehendanschlag reichte Henkel, um mit der deutschen Fahne als Erste durchs Ziel zu gehen. Die Plätze zwei und drei gingen an Russland (9 Nachlader/17,4 Sekunden Rückstand) und Frankreich (4/40,9). Für das DSV-Team, das in knapp drei Wochen als Titelverteidiger zur WM nach Nove Mesto/Tschechien (7. bis 17. Februar) reist, war es nach Rang drei in Oberhof die zweite Podestplatzierung der Saison.

Die Herren enttäuschten im Anschluss als Siebte der Staffel in der Besetzung Florian Graf (Eppenschlag/3 Nachlader), Erik Lesser (Frankenhain/4 Strafrunden), Arnd Peiffer (Clausthal-Zellerfeld/2 Nachlader) und Johannes Kühn (Reit im Winkl/1). Es war ein Debakel am Schießstand. Lesser musste nach dem Stehendschießen vier Mal in die Strafrunde. Damit waren alle Chancen auf eine vordere Platzierung bereits vor dem dritten Wechsel dahin. "Mir ist das schon peinlich. Es hat sich angefühlt, als wäre die Visierlinie nicht richtig eingestellt gewesen", sagte der Mann mit dem markanten Schnauzbart: "Mich ärgert das tierisch, denn das hätte eigentlich ein positiver Abschluss für mich werden sollen."

Skispringen: Wank überrascht, Freund enttäuscht

Einen Rückschlag musste Severin Freund in Sapporo hinnehmen, der nach seinem achten Platz vom Vortag auf der Großschanze den zweiten Durchgang verpasste und so langsam um Rang drei im Gesamtweltcup zittern muss. Freuen durfte sich dagegen Andreas Wank, der mit Weiten von 135 und 136 Metern auf Rang drei flog. Der Tscheche Jan Matura, der am Samstag seinen ersten Weltcup-Sieg feierte, legte nach und verwies Robert Kranjec (Slowenien) auf Platz zwei. Routinier Martin Schmitt schaffte als Zehnter den Sprung in die Top Ten und war damit zweitbester DSV-Adler.

Vierer-Bob: EM-Titel für Arndt

"Wir sind glücklich über den erneuten Titel und können jetzt selbstbewusst in die WM gehen." Maximilian Arndt freute sich, nachdem er seinen Europameister-Titel im Viererbob verteidigt hatte. Nach zwei Läufen hatte der Oberhofer mit seiner Crew Marko Hübenbecker, Alexander Rödiger und Martin Putze beim parallel ausgetragenen Weltcup-Rennen in Innsbruck/Igls 0,16 Sekunden Vorsprung vor Zweierbob-Europameister Beat Hefti aus der Schweiz. Dritter wurde Thomas Florschütz aus Riesa mit Andreas Bredau, Kevin Kuske und Thomas Blaschek. Manuel Machata vom SC Potsdam belegte mit seinem Team Rang sechs. Arndt hat vor dem letzten Weltcup Mitte Februar in Sotschi die Gesamtführung vor dem Russen Alexander Subkow übernommen.

Rodeln: Erste Niederlage für Doppelsitzer

Im siebten Saisonrennen hat es die deutschen Rodel-Doppelsitzer erstmals erwischt. Triumphierten bei den ersten fünf Rennen Tobias Wendl und Tobias Arlt und zuletzt bei der EM Toni Eggert und Sascha Benecken, so meldeten sich in Winterberg die beiden Österreicher Andreas und Wolfgang Linger zurück. Die Olympiasieger lagen hauchdünn vor Eggert/Benecken, die letztlich 0,029 Sekunden Rückstand aufwiesen. Dritte wurden die Italiener Christian Oberstolz und Patrick Gruber. Und die favorisierten Wendl/Arlt? Die fuhren im zweiten Durchgang Bahnrekord, leisteten sich beim ersten Lauf aber einen schweren Patzer und mussten sich mit Rang acht begnügen.

Eisschnelllauf: Deutscher Rekord von Ihle

Es war zwar "nur" die B-Gruppe beim Eisschnelllauf-Weltcup in Calgary, die Leistung von Denny Ihle über die 500 Meter war dennoch äußerst beeindruckend. Der Chemnitzer hat als erste deutscher Eisschnellläufer die 35-Sekunden-Marke über die Kurzdistanz geknackt. Der 29-Jährige verbesserte in 34,90 Sekunden den deutschen Rekord seines ein Jahr jüngeren Bruders Nico. Dieser hatte den Rekord seit dem 21. März 2009 mit 35,04 Sekunden inne. Denny Ihle belegte in der B-Gruppe Rang drei, Nico wurde in 35,08 Sekunden Sechster. Für eine weitere Spitzenzeit sorgte die Erfurterin Judith Hesse, die in 37,87 Sekunden die B-Kategorie über 500 Meter gewann.

Ski alpin: Rebensburg siegt im Schneetreiben von Cortina

Nicht nur die Biathletinnen, auch die alpinen Damen sorgten am Sonntag für Jubel: Viktoria Rebensburg gewann überraschend den Weltcup-Super-G im italienischen Cortina d'Ampezzo. Bei starkem Schneefall setzte sich die Riesenslalom-Olympiasiegerin aus Kreuth vor Nicole Schmidhofer (Österreich) und Tina Maze (Slowenien) durch. Es war ihr zweiter Saisonsieg, der zehnte insgesamt. Maria Höfl-Riesch (Partenkirchen) patzte und landete weit hinten im Klassement.

20.01.13
 
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