Wie schon einige Stunden zuvor bei den Damen verpassten auch die Herren beim Massenstart in Ruhpolding das Podest und das trotz starker Schießleistung. Simon Schempp und Andreas Birnbacher setzten jeweils nur einen ihrer insgesamt 20 Schuss daneben, kamen aber als Fünfter und Siebter nicht aufs Podium. Seinen 18. Weltcupsieg holte dagegen der Weltcup-Führende Martin Fourcade (0 Fehler). Der Franzose setzte sich im Schlussspurt gegen den Russen Dmitri Malyschko (1) um 0,5 Sekunden durch. Dritter wurde der Norweger Emil Hegle Svendsen (2/+ 10,6 Sekunden).
"Nach meiner Krankheit bin ich momentan noch nicht in der Lage, zu attackieren. Von daher bin ich sehr zufrieden", sagte der zweifache Saisonsieger Birnbacher (+ 16,0 Sekunden). Auch Schempp, der im Fotofinish Platz vier an den Franzosen Alexis Boeuf verlor, zog ein positives Fazit: "Ich wusste, dass ich für die Schlussrunde noch Körner habe. Ich bin zufrieden", sagte der Uhinger nach seinem besten Saisonergebnis. Zudem war er in der Laufzeit schneller als Fourcade. Er hatte am Ende nur elf Sekunden Rückstand auf den Sieger. Arnd Peiffer wurde nach zwei Fehlern 15., der für den erkrankten Norweger Ole Einar Björndalen nachgerückte Florian Graf landete auf dem 24. Platz. Erik Lesser kam als 30. und Letzter ins Ziel.
Felix Neureuther hat einen Tag nach dem historischen deutschen Riesenslalom-Coup einen weiteren Podestplatz beim Weltcup im Schweizer Adelboden knapp verpasst. Der 28-jährige Partenkirchner belegte beim Slalom auf dem anspruchsvollen "Chuenisbärgli" Platz fünf. Neureuther war als Dritter des ersten Laufs ins Finale gegangen, zeigte dort aber eine nervöse, fehlerhafte Vorstellung und nur die elftbeste Laufzeit.
Neureuther fehlten 1,16 Sekunden auf Tagessieger Marcel Hirscher (Österreich), der seinen vierten Saisonerfolg feierte. Fritz Dopfer (Garmisch/1,86), am Samstag noch direkt vor Neureuther Zweiter im Riesenslalom, erreichte als Achter sein bestes Slalom-Ergebnis in diesem Winter. Stefan Luitz (Bolsterlang) schied im ersten Durchgang aus. Hirscher setzte sich vor Teamkollege Mario Matt (Österreich/+0,30) und Manfred Mölgg (Italien/+0,62) durch.
Die deutschen Nordischen Kombinierer haben im französischen Chaux-Neuve den zweiten Saisonsieg gefeiert. Das Duo Tino Edelmann/Eric Frenzel setzte sich im Team-Wettbewerb nach einem Sprung und dem 2 x 7,5-Kilometer-Lauf in 36:51,0 Minuten vor Norwegen und Frankreich durch, die nach Fotofinish 1,4 Sekunden Rückstand hatten. Die zweite deutsche Mannschaft mit Björn Kircheisen und Johannes Rydzek kam mit 3,9 Sekunden Rückstand auf Rang vier.
Nach dem Springen hatten Vizeweltmeister Edelmann und Frenzel noch sieben Sekunden hinter den Österreichern Bernhard Gruber/Christoph Bieler gelegen. Von Beginn an zeichnete sich ein Zweikampf ab, ehe die Österreicher abreißen lassen mussten und dem zweiten deutschen Sieg nichts mehr im Weg stand. Edelmann hatte zudem bereits am Samstag dem Deutschen Skiverband (DSV) mit einem fulminanten Endspurt den ersten Kombinations-Sieg im WM-Winter beschert.

Die Slowenin Tina Maze ist durch ihren Sieg beim Super-G in St. Anton in einen elitären Kreis aufgestiegen. Als erst sechste Skirennfahrerin gewann Maze in allen fünf Disziplinen. Die in diesem Winter überragende Alpine siegte am Sonntag vor Anna Fenninger aus Österreich und Fabienne Suter aus der Schweiz. Maria Höfl-Riesch landete als beste Deutsche auf Platz fünf. Viktoria Rebensburg kam in die Top-10. Mit einem Platz unter den ersten 15 löste Veronique Hronek ihr WM-Ticket.
Vor Maze hatten die Amerikanerin Lindsey Vonn, die Schwedinnen Anja Pärson und Pernilla Wiberg, Janica Kostelic aus Kroatien und Petra Kronberger aus Österreich alle fünf Disziplinen gewonnen. Maria Höfl-Riesch fehlt noch ein Sieg im Riesenslalom.
Beim überlegenen Erfolg der Norwegerin Tora Berger leistete sich Sprint-Siegerin Miriam Gössner gleich sechs Strafrunden, wurde aber dank einer erneut fantastischen Laufleistung noch Achte. Sie hatte am Ende 1:21,7 Minuten Rückstand auf Berger. Die achtmalige Weltmeisterin Andrea Henkel landete nach drei Schießfehlern auf Rang 13 (+ 1:54,4).
Die mit einem Fehler belastete Weltcup-Spitzenreiterin Berger hatte bei ihrem fünften Saisonerfolg 26,7 Sekunden Vorsprung vor der Weißrussin Darja Domratschewa (2). Dritte wurde die Russin Olga Saizewa (1/+ 37,8). "Zufrieden sind wir nicht, das haben wir verschossen. Da war sicherlich mehr drin", sagte Damen-Coach Gerald Hönig.
Der Olympiasieger und dreimalige Weltmeister Loch setzte sich am Sonntag beim deutschen Dreifacherfolg in Oberhof souverän durch. Loch triumphierte bei den Titelkämpfen dank Bestzeit in beiden Läufen überlegen vor Titelverteidiger Langenhan (Zella-Mehlis/+0,390 Sekunden) und Ludwig (Oberhof/+0,519).
"Das ist eben meine Bahn. Es hat alles gepasst. Es ist einfach gewaltig, wie gut mein Schlitten hier gelaufen ist", sagte Loch. Da die Titelkämpfe auch als Weltcup ausgetragen wurden, baute Loch mit dem dritten Saisonsieg seine Führung in der Gesamtwertung aus.
Zum Abschluss der Heim-EM in hat die deutsche Team-Staffel erwartungsgemäß die Goldmedaille gewonnen. Die Mannschaft mit Natalie Geisenberger, Loch und den Doppelsitzern Toni Eggert/Sascha Benecken setzte sich mit einem deutlichen Vorsprung von 0,461 Sekunden vor Italien und Russland durch. Der Wettbewerb feiert im kommenden Jahr in Sotschi seine Olympia-Premiere.
Bereits am Samstag hatten die deutschen Frauen angeführt von Siegerin Natalie Geisenberger einen Vierfachtriumph gefeiert und die deutschen Doppelsitzer Toni Eggert/Sascha Benecken (beiden Ilsenburg) vor ihren Teamkollegen Tobias Wendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) gewonnen. Seit sechs Jahren hat das deutsche Rennrodel-Team in Oberhof keine Niederlage mehr kassiert.
0,6 Sekunden fehlten für einen Podestplatz: Im tschechischen Liberec belegte das Duo Nicole Fessel (Oberstorf) und Hanna Kolb (Buchenberg) mit 6,3 Sekunden Rückstand auf die Siegerinnen Ingvild Östberg/Maiken Falla (Norwegen) Rang vier. Sandra Ringwald (Schönwald) und Elisabeth Schicho (Schliersee) waren derweil chancenlos und verpassten die Top Ten.
Ebenfalls enttäuschend verlief der Sonntag bei den DSV-Herren: Alexander Wolz und Sebastian Eisenlauer (Buchenberg/Sonthofen) wurden abgeschlagen Achter - direkt vor Tim Tscharnke und Josef Wenzl (Biberau/Zwiesel).
| Zeit | Sender | Sendung |
|---|---|---|
| 12:40 | SDTV | Legia Warschau - Lech Posen |
| 13:00 | SKYS1 | Fußball: UEFA Champions League |
| 13:30 | SKYBU | Fußball: Bundesliga |
| 14:00 | SDTV | Widzew Lodz - Lechia Gdansk |
| 14:00 | EURO | Radsport |
| Die aktuellsten Forenbeiträge |
|---|
|
Re (2): noch etwas wovon er keine Ahnung hat ???
von:
Zinfandel
- 22.05.13, 12:01 - 1 mal gelesen
|
|
Re (4): Was war eigentlich noch mal so schlimm an Hoffenheim?
von:
JAF99
- 22.05.13, 12:01 - 1 mal gelesen
|
|
Re (2): Was war eigentlich noch mal so schlimm an Hoffenheim?
von:
agil
- 22.05.13, 12:01 - 2 mal gelesen
|
| noch vor Verkaufsstart verfügbar: Lesen Sie die Montagsausgabe schon Sonntagabend | |
| herausragende digitale Bildqualität | |
| bequeme und sichere Bezahlung über Ihren iTunes-Account | |
| mühelos und in Sekunden-schnelle geladen! |