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16.12.2012, 16:32

Sonntag: Freund nicht mehr in Gelb, Dopfer 4., Birnbacher siegt

Biathletin Gössner steht erneut auf dem Podium

Am dritten Tag zum dritten Mal auf dem Podest. Nach Platz zwei im Sprint und dem Sieg in der Verfolgung wurde Miriam Gössner Zweite im Massenstart. Auch Andreas Birnbacher vollendete ein perfektes Biathlon-Wochenende. Felix Loch musste sich im Rodeln hinten anstellen, Skisprung-Ass Severin Freund sein Gelbes Trikot abgeben. Zufrieden konnte indes Fritz Dopfer sein, dem wie Kombinierer Eric Frenzel eine imposante Aufholjagd glückte.

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Nordische Kombination: Frenzel holt auf, aber nur Platz vier

Eric Frenzel ist beim Weltcup im österreichischen Ramsau nur knapp an einem Podestplatz vorbeigeschrammt. Der Oberwiesenthaler, der nach dem Springen noch auf dem 27. Rang geführt worden war, startete in der Loipe eine fulminante Aufholjagd. Nur 0,4 Sekunden trennten Weltmeister Frenzel letztlich vom dritten Platz, den der Österreicher Mario Stecher für sich verbuchte.

Ganz hoch aufs Stockerl durfte Mikko Kokslien steigen: Der Norweger hatte im Fotofinish gegen Jason Lamy Chappuis die Nase vorn. Für den Olympiasieger aus Frankreich bot Rang zwei dennoch Grund zur Freude: Er war gleichbedeutend mit Chappuis' Rückeroberung der Weltcup-Führung, die zuvor Magnus Moan innehatte.


Andreas Wellinger
Beeindruckte in Engelberg durch Stockerlplatz zwei: Andreas Wellinger.
© picture allianceZoomansicht

Skispringen: Wellinger landet Überraschungscoup

Andreas Wellinger hat beim Weltcup in Engelberg erneut Ausrufezeichen gesetzt. Der erst 17-jährige Oberstdorfer schnappte sich bei der Generalprobe zur Vierschanzentournee mit Sprüngen auf 130 und 138,5 Meter Platz zwei. Einzig Gregor Schlierenzauer, dessen österreichischer Landsmann Andreas Kofler punktgleich mit Wellinger Zweiter wurde, zeigte sich in noch besserer Verfassung.

Der Tagessieg des Tirolers hatte derweil Konsequenzen für einen weiteren Deutschen: Severin Freund, der vor der Entscheidung in der Schweiz in der Weltcup-Gesamtwertung noch in Front gelegen hatte, musste das Gelbe Trikot des Führenden an Schlierenzauer abgeben. Sprünge auf 133,5 und 126,5 Meter bedeuteten für den Rastbüchler in Engelberg den sechsten Platz.


Miriam Gössner wurde Zweite im Massenstart.
Zweite im Nebellauf: Miriam Gössner musste sich im Massenstart in Pokljuka nur Tora Beger geschlagen geben.
© imagoZoomansicht

Biathlon: Gössner zeigt sich weiter formstark

Für Miriam Gössner hätte das Wochenende kaum besser laufen können. Am dritten Wettkampftag im slowenischen Poklajuka holte sich die 22-Jährige ihren dritten Podestplatz. Im Massenstart über 12,5 Kilometer musste sich die Garmischerin nur der Gesamtweltcup-Führenden Tora Berger aus Norwegen geschlagen geben. Nach vier Schießfehlern hatte Gössner im Ziel 35,5 Sekunden Rückstand auf Berger (zwei Fehler). Dritte wurde die Tschechin Gabriela Soukalova, die damit ebenfalls ihren dritten Podestplatz (Erste, Zweite, Dritte) des Wochenendes einfuhr.

Das Rennen fand in dichtem Nebel statt. "Ich habe immer über das Gewehr geschaut und versucht, zu treffen. Ich habe aber eigentlich nichts gesehen und gedacht, dass ich einfach schießen muss. Irgendwann muss ich ja weiterlaufen", sagte Gössner im Anschluss. Sie liegt im Gesamtweltcup nach dem Wochenende auf Rang drei. Andrea Henkel wurde in Pokljuka Elfte.

Birnbacher gewinnt Massenstart in Pokljuka

Nach Miriam Gössner nun Andreas Birnbacher: Die deutschen Biathleten zeigen sich beim Weltcup-Wochenende im slowenischen Pokljuka in bester Verfassung. Der 31-Jährige feierte den sechsten Weltcupsieg seiner Karriere, für das deutsche Team war es der dritte Saisonerfolg. Birnbacher setzte sich ohne Schießfehler im Massenstart durch, hatte dabei 17,7 Sekunden Vorsprung vor dem Slowenen Jakov Fak. Dritter wurde der US-Amerikaner Tim Burke (+22,6). In diesem Winter hatte Birnbacher bereits den Sprint in Hochfilzen gewonnen.

"Der Kampf Mann gegen Mann ist etwas besonderes und liegt mir sehr. Ich konzentriere mich einfach mehr. Beim Anschießen lief es noch ganz schlecht, aber wichtig ist, dass es im Rennen klappt", sagte Birnbacher, der sich auch über den zehnten Platz von Florian Graf (Eppenschlag/+51,8/2) freute. Simon Schempp (Uhingen/1:11,9 Minuten Rückstand) belegte nach drei Schießfehlern Rang 17. Erik Lesser (Frankenhain/+2:04,8/5) musste sich mit Platz 24 begnügen, Arnd Peiffer (Clausthal-Zellerfeld/+3:26,2/3) schwächelte erneut und lief als 30. und Letzter über die Ziellinie.


Ski alpin: Dopfer fährt auf Rang vier vor

Starker zweiter Durchgang der deutschen Alpin-Herren beim Riesentorlauf in Alta Badia. Fritz Dopfer aus Garmisch raste von Rang 15 auf vier vor und feierte sein bestes Saisonergebnis. Der Partenkirchener Felix Neureuther schob sich im Klassement von Platz elf auf sieben vor. Beim überlegenen dritten Saisonsieg von Ted Ligety (USA), der mehr als vier Sekunden Vorsprung vor den beiden Deutschen hatte, wurde der Österreicher Marcel Hirscher (+2,04) Zweiter vor dem Franzosen Thomas Fanara (+3,27).

Die deutschen Riesenslalom-Damen haben derweil in Courchevel enttäuscht. Viktoria Rebensburg und Maria Höfl-Riesch stürzten fast und kamen über die Plätze 15 und 26 nicht mehr hinaus. Der Sieg ging an die Gesamtweltcupführende Tina Maze vor der Österreicherin Kathrin Zettel und der Französin Tessa Worley. Für Weltmeisterin Maze war es der vierte Riesentorlauf-Sieg nacheinander. Weltcup-Punkte verbuchten Simona Hösl als 20. und Lena Dürr als 25.

Vonn denkt an eine Pause

Abfahrts-Olympiasiegerin Lindsey Vonn erwägt nach den jüngsten Rückschlägen eine Weltcup-Pause. "Ich kämpfe darum, die Energie zu finden, die ich sonst habe. Ich muss in den nächsten Tagen intensiv darüber nachdenken, wie mein Plan für die kommenden Wochen aussieht, wie ich wieder stark werde", schrieb die 28 Jahre alte US-Amerikanerin auf ihrer Facebook-Seite. Darmerkrankung, Depressionsbeichte, Ausfälle in Val d'Isère und Courchevel - Vonn musste viele Rückschläge hinnehmen. Wie aus dem US-Team zu erfahren war, könnte sie erst Mitte Januar in den Weltcup zurückkehren und würde Are und Semmering verpassen. Auch ein Verzicht auf die Torläufe in München (1. Januar) und Zagreb (4. Januar) scheint möglich.


Mal nicht in der Bildmitte: Felix Loch (re.) strahlte trotz Platz 3 in Sigulda, Albert Demchenko gewann vor Armin Zöggeler (li.).
Mal nicht in der Bildmitte: Felix Loch (re.) strahlte trotz Platz 3 in Sigulda, Albert Demchenko gewann vor Armin Zöggeler (li.).
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Rodeln: Loch nur Dritter in Sigulda

Die Bahn im lettischen Sigulda scheint den deutschen Rodlerinnen und Rodlern nicht zu liegen. Nach dem Sieg von Tatjana Iwanow am Samstag bei den Frauen gewann deren Landsmann Albert Demtschenko am Sonntag vor dem italienischen Routinier Armin Zöggeler und Felix Loch (Berchtesgaden), der noch nach dem ersten Durchgang geführt hatte. Beim vierten Weltcup des vorlympischen Winters riss damit die Siegesserie der Herren nach drei Dreifach-Triumphen. Immerhin hatten die Doppelsitzer Tobias Wendl/Tobias Arlt (Berchtesgaden/Königssee) den deutschen Rodlern durch ihren vierten Saisonsieg im Viessmann Weltcup den ersten Erfolg in Sigulda seit Februar 2008 bescheren können.


Ski alpin: Rebensburg weit zurück

Die alpinen Frauen sind in Courchevel in Frankreich am Start. Viktoria Rebensburg ist nach dem ersten Riesenslalom-Durchgang schon ohne jegliche Siegchance. Die Olympiasiegerin aus Kreuth liegt als Neunte vor dem Finale schon 2,47 Sekunden hinter Tina Maze (Slowenien) zurück. Maria Höfl-Riesch aus Partenkirchen blieb bei sehr schwierigen Pisten-Verhältnissen und Schneefall ebenfalls unter ihren Möglichkeiten und belegt Rang 18 (+2,95). Auch Lena Dürr (Germering/3,81 - 22.) und Simona Hösl aus Berchtesgaden (3,91 - 23.) stehen im Endlauf. Am dichtesten an der Gesamtweltcupersten Maze ist noch Tessa Worley aus Frankreich (+0,63) dran. Dritte ist Kathrin Zettel (Öserreich/0,69). Lindsey Vonn (USA) gab nach einem Fehler im Steilhang entnervt auf.

Neureuther und Dopfer im zweiten Durchgang

Auf viele Punkten können derweil Felix Neureuther und Fritz Dopfer beim Riesenslalom in Alta Badia hoffen. Neureuther liegt zur Halbzeit in Italien als bester Deutscher auf Rang elf. "Ich habe die anderen Jungs am Fernsehen gesehen, mich ein bisschen einschüchtern lassen und zu wenig Gas gegeben", meinte der 28-Jährige. "Aber die Platzierung ist ok." Dopfer liegt vor dem zweiten Durchgang auf Position 15. "Es ist nicht so leicht zu fahren hier, sehr eisig", sagte der Garmischer. Stefan Luitz schied eine Woche nach seinem sensationellen zweiten Rang von Val d'Isère ebenso aus wie Dominik Schwaiger. "Das ist scheiße und stinkt mir brutal", fand Luitz deutliche Worte. In Führung liegt mit riesengroßem Vorsprung Weltmeister Ted Ligety. Der Amerikaner führt mit 2,40 Sekunden vor Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher aus Österreich.


Bob: Arndt fährt am Podest vorbei

Der Oberhofer Bobpilot Maximilian Arndt hat beim Vierer-Weltcup im französischen La Plagne einen Podestplatz verfehlt und ist Vierter geworden. Auf der Olympia-Bahn von 1992 hatte er am Sonntag mit seinen Anschiebern René Tiefert, Alexander Rödiger und Martin Putze sieben Hundertstelsekunden Rückstand auf den Dritten, den Russen Alexander Kasjanow. Den Sieg sicherte sich die Schweizer Crew mit Beat Hefti an den Lenkseilen in 1:57,92 Minuten und neun Hundertstelsekunden Vorsprung auf Weltcupspitzenreiter Alexander Subkow aus Russland.


Eisschnelllauf: Schwarz triumphiert über 1000 Meter

Samuel Schwarz ist in Topform: Der 29-jährige Berliner setzte sich in Harbin (China) über 1000 Meter in 1:09,69 Minuten vor dem Olympiasieger Shani Davis (USA/1:09,87) und dem Niederländer Hein Otterspeer (1:09,92) durch. Seinen ersten Weltcupsieg hatte der Eisschnellläufer vor zwei Jahren in Obihiro auf der gleichen Streckenlänge geholt. Im Gesamtklassement rückte der Berliner mit nunmehr 314 Punkten als Zweiter ganz nah an den führenden Kanadier Denny Morrison heran, der bislang 325 Punkte erkämpfte.

"Es ist der Wahnsinn, wie Samuel im Wunderland", sagte Schwarz, der am Sonntag seine hervorragenden Leistungen der vergangenen beiden Wochenenden in Fernost krönte: "Ich bin überglücklich, es ist so schön. Ich war relativ aufgeregt und nervös, habe aber alles gegeben und bin volles Risiko gegangen."

16.12.12
 
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Livescores

  Heim   Gast Erg.
23.12. 12:00 - -:- (-:-)
 
- -:- (-:-)
 
23.12. 14:15 - -:- (-:-)
 
23.12. 16:00 - -:- (-:-)
 
23.12. 19:00 - -:- (-:-)
 
23.12. 20:45 - -:- (-:-)
 
24.12. 11:45 - -:- (-:-)
 
24.12. 12:00 - -:- (-:-)
 
- -:- (-:-)
 
24.12. 12:30 - -:- (-:-)
 

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