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15.12.2012, 17:35

Wintersport am Samstag: Gössner feiert in Pokljuka

Freund bleibt in Gelb - Rodlerinnen geschlagen

Im vierten Wettbewerb des Winters mussten die deutschen Rodlerinnen die erste Niederlage hinnehmen. Die Russin Tatjana Ivanova siegte in Sigulda. Besser machten es die Doppelsitzer Wendl/Arlt. Bei den Biathleten meldeten sich die Herren zurück, das Podium war aber außer Reichweite. Nicht so für Miriam Gössner, die bei den Frauen ihren ersten Weltcup-Sieg feierte. Bei den Kombinierern kam Fabian Rießle aufs Podest.

Biathlon, Frauen, Verfolgung: Gössner in der Loipe bärenstark

Miriam Gössner
In der Loipe eine Klasse für sich: Miriam Gössner gewann in Pokljuka.
© picture allianceZoomansicht

Trotz einer durchwachsenen Vorstellung am Schießstand ist Miriam Gössner in Pokljuka ihr erster Weltcup-Sieg gelungen. Nach Platz zwei im Sprint am Freitag setzte sich die 22-Jährige in der Verfolgung mit 0,7 Sekunden Vorsprung vor der Tschechin Gabriela Soukalova durch - und das, obwohl ihre Kontrahentin beim Schießen fehlerfrei blieb, während Gössner gleich fünfmal in die Strafrunde musste. Dank einer überragenden Leistung in der Loipe reichte es im strömenden Regen nach 10 km aber zu Platz eins. Als Dritte kam die Französin Marie Dorin Habert ins Ziel.

"Ich habe beim letzten Schießen gesehen, dass sie fehlerfrei blieb. Da habe ich gedacht, dass ich nochmal alles geben muss und dann schaue, ob ich sie noch bekomme", sagte Gössner. Zweitbeste Deutsche war Andrea Henkel auf Rang sieben.

Rodeln, Frauen: Ivanova beendet deutsche Siegesserie

Tatjana Ivanova und Anke Wischnewski
Die Russin Ivanova (li.) freut sich über Platz eins, rechts die drittplatzierte Wischnewski.
© Getty ImagesZoomansicht

Erstmals in diesem Winter stand eine deutsche Rodlerin im Weltcup nicht ganz oben. Beim vierten Wettbewerb der Saison im lettischen Sigulda setzte sich Tatjana Ivanova vor der Gesamtführenden Natalie Geisenberger und der Igls-Auftaktsiegerin Anke Wischnewski durch.

Olympiasiegerin und Weltmeisterin Tatjana Hüfner verpasste in Sigulda als Vierte um vier Tausendstelsekunden denkbar knapp erneut das Podest. Zum dritten Mal in diesem Winter landete Hüfner damit nicht unter den ersten Drei. Corinna Martini wurde Fünfte.

Ivanova sorgte ausgerechnet auf ihrer Lieblingsbahn, auf der sie im Jahr 2010 ihren ersten EM-Titel gefeiert hatte, für die erste Niederlage der deutschen Damen im vorolympischen Winter.


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Rodeln, Männer, Doppelsitzer

Dagegen konnten sich die Doppelsitzer Tobias Wendl und Tobias Arlt über einen weiteren Sieg freuen. Das Duo aus Oberbayern machte am Samstag auf der Kunsteisbahn im lettischen Sigulda im vierten Rennen überlegen den vierten Sieg perfekt. Hinter Wendl/Arlt, die ihren 14. Weltcup-Erfolg feierten, landeten die Österreicher Peter Penz und Georg Fischler auf Platz zwei. Dritte wurden die Italiener Christian Oberstolz und Patrick Gruber. Die WM-Zweiten Toni Eggert und Sascha Benecken landeten nach einem Patzer im zweiten Lauf auf dem achten Rang.


Biathlon, Männer, Verfolgung: Schempp stark, Svendsen siegt

Die deutschen Biathleten hatten bereits im Sprint am Freitag alle Chancen in der Verfolgung verspielt. Allerdings meldeten sich die deutschen Skijäger dann am Samstag über die 12,5 Kilometer wieder zurück. Besonders Simon Schempp lieferte eine starke Leistung ab. Der Uhinger blieb bei strömendem Regen am Schießstand fehlerfrei und beendete das Rennen als Neunter. "Mit dem Platz bin ich sehr zufrieden. Das Schießen war super, das Laufen noch nicht so ganz", sagte er.

Auch Andreas Birnbacher arbeitete sich trotz zweier Fahrkarten von Rang 40 auf Rang 13 vor, Erik Lesser machte als 15. ebenfalls viele Plätze gut. Johannes Kühn und Florian Graf kamen nicht in die Top 25. Arnd Peiffer, Sprint-Weltmeister von 2011, hatte erstmals in seiner Karriere die Qualifikation für den Verfolger verpasst.

Das Podium blieb allerdings außer Reichweite. Den Sieg sicherte sich der Norweger Emil-Hegle Svendsen vor dem Tschechen Ondrej Moravec. Weltcup-Spitzenreiter Martin Fourcade aus Frankreich wurde Dritter.


Eisschnellauf: Wolf Zweite, Schwarz Dritter

Jenny Wolf hat ihren ersten Sieg in dieser Saison knapp verpasst. Die Sprint-Spezialistin unter den deutschen Eisschnelläuferinnen verfehlte in 37,95 Sekunden nur um eine Hundertstelsekunde Rang eins, der an die Olympiasiegerin und Weltmeisterin Lee Sang-Hwa aus Südkorea ging. Dritte wurde die Chinesin Jing Yu.

Bei den Männern durfte sich Samuel Schwarz über Rang drei über die 1000 Meter freuen. Für den Berliner war es die dritte Podestplatzierung im Weltcup. Olympiasieger Shani Davis aus den USA und der Niederländer Hein Otterspeer waren allerdings nicht zu schlagen.


Kombination: Rießle überraschend Dritter

Beim Weltcup der Nordischen Kombinierer im österreichischen Ramsau kam Fabian Rießle überraschend auf Rang drei ins Ziel. Der 22-Jährige setzte sich im Schlussspurt gegen den Österreicher Mario Stecher durch und feierte den ersten Podiumsplatz des WM-Winters. Für die deutsche Mannschaft war es die zweite Platzierung auf dem Treppchen.

Den Sieg sicherte sich Magnus Moan, der 7,4 Sekunden schneller als Rießle war. Durch seinen dritten Sieg in diesem Winter übernahm der Norweger auch die Führung im Gesamtweltcup. Zweiter wurde sein Landsmann Mikko Kokslien mit 5,9 Sekunden Rückstand.


Bob, Herren, Zweier: Deutsche Fahrer ohne Chance

Die deutschen Bobpiloten haben im Zweier im französischen La Plagne das Podium verpasst. Der Olympia-Zweite Thomas Florschütz fuhr mit Anschieber Kevin Kuske als bester Deutscher auf Platz sechs. Der Sieg auf der Olympia-Bahn von 1992 ging an den Kanadier Lyndon Rush. In 2:01,18 Minuten verwies er nach zwei Durchgängen den Schweizer Beat Hefti (+0,27) und den US-Amerikaner Steven Holcomb (+0,30) auf die weiteren Podestplätze.

Einen schwarzen Tag erwischten die beiden anderen deutschen Piloten. Ex-Weltmeister Manuel Machata (Potsdam) hatte in beiden Läufen große Probleme mit der Bahn und wurde mit 0,85 Sekunden Rückstand nur Elfter. Noch schlechter erging es Vierer-Europameister Maximilian Arndt (+1,53): Der 25 Jahre alte Oberhofer musste sich mit Rang 18 zufrieden geben.


Ski alpin: Nyman siegt - Zepnik überrascht

Der US-Amerikaner Steven Nyman hat die verkürzte Abfahrt in Gröden gewonnen. Nyman setzte sich in Südtirol in 1:28,82 Minuten vor dem Slowenen Rok Perko und dem Kanadier Erik Guay durch.

Deutsche Athleten hatten mit der Entscheidung nichts zu tun. Allerdings sorgte Philipp Zepnik für einen Lichtblick. Der 24-Jährige raste als Viertletzter der Startliste auf Rang 21. Allerdings profitierte Zepnik auch vom nachlassenden Schneefall. Genau mit diesem hatte Stephan Keppler zu kämpfen, der Ebinger verpasste als 32. die Punkteränge.

Die dritte Abfahrt des Winters stand kurz vor der Absage, konnte erst mit zwei Stunden Verzögerung gestartet werden. Als es bald nach dem Start wieder zu schneien begann, unterbrach Renndirektor Günter Hujara die Abfahrt nach elf Startern für rund 20 Minuten. Nyman profitierte, hörte es doch nach den Top-30-Läufern wieder auf zu schneien.


Skispringen: Kofler gewinnt - Freund behält Gelb

Severin Freund
Wird nach Platz vier in Engelberg wohl als Weltcup-Gesamtführender zur Vierschanzen-Tournee anreisen: Severin Freund.
© Getty Images

Severin Freund verpasste beim Weltcup der Skispringer im schweizerischen Engelberg das Podium als Vierter nur knapp. Mit 265,1 Punkte musste er dem Sieger Andreas Kofler aus Österreich (265,1 Punkte), dem Polen Kamil Stoch (265,1 Punkte) sowie Koflers Landsmann Gregor Schlierenzauer (268,1) den Vortritt lassen. Michael Neumayer als Ältester im Team auf Platz elf und der 17 Jahre alte Andreas Wellinger als Zwölfter sprangen ebenfalls noch unter die Top 15. Richard Freitag als 19. und Karl Geiger als 29. schafften ebenfalls den Sprung in die Punkteränge. Dies blieb Andreas Wank und Danny Queck versagt, beide qualifizierten sich nicht für den zweiten Durchgang.

Freund behält aber das Gelbe Trikot als Gesamtführender, mit dem er aller Voraussicht nach auch zur Vierschanzen-Tournee reisen wird. "Schön, dass ich das Gelbe Trikot verteidigt habe. Es war ein guter Wettkampf, auch wenn ich knapp am Podest vorbeigesprungen bin", sagte Freund.

15.12.12
 
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