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03.12.2018, 23:28

Ein Rückkampf wurde beiderseits bejaht - im Frühling?

Erzürnter Fury will Neun-Millionen-Gage spenden

Nach dem umstrittenen Unentschieden sahen sich die beiden Schwergewichts-Boxer Tyson Fury und Deontay Wilder jeweils als den eigentlichen Sieger des unterhaltsamen Weltmeisterschafts-Fights an. Fans und Experten witterten Betrug, umgehend wurde ein Rückkampf zum Thema. Dennoch glaubt Fury, der seine Millionen-Gage an Bedürftige spenden will, dass Wilder das Versprechen nicht einhält.

Deontay Wilder und Tyson Fury
Friedliche Szenen nach dem Kampf, besonders Fury (r.) pocht aber auf eine Revanche.
© imagoZoomansicht

Der Niederschlag in der zwölften Runde, er hätte "Bronze Bomber" Wilder einen späten K.-o.-Sieg bescheren können. Doch Fury, der "Gypsy King", stand zum zweiten Mal wieder auf. Es waren zwei Niederschläge - er selbst blieb durchgehend in der Senkrechten - die US-Amerikaner Wilder bitter benötigte, hatte ihn der sichtlich nicht austrainierte Brite in den meisten Runden technisch und taktisch in die Schranken gewiesen. Ein beeindruckendes Comeback, das ihm nach einem von Alkoholexzessen, starkem Übergewicht und Depressionen geprägten Lebensabschnitt kaum einer zugetraut hatte.

Lewis und Mayweather sahen Fury vorne

Wirklich zufrieden mit dem Resultat konnten aber beide Boxer nicht sein. Viele Fans waren es ebenfalls nicht. Die Ringrichter werteten 115-111 für Wilder, 114-112 für Fury und 113-113 - ergo Unentschieden. Verwirrend war, dass Richter Alejandro Rochin, der Wilder als Sieger sah, diesem die ersten vier Runden zusprach - allesamt ohne Niederschlag, dafür mit einem tonangebenden Fury. "Das passiert, wenn du in Amerika kämpfst", lautete der Grundtenor einiger Fans via Twitter, die Fury um den Sieg betrogen sahen. Auch etliche ehemalige Weltmeister wie Lennox Lewis oder Floyd Mayweather befanden, dass der Brite den Kampf gewonnen habe.

Ich habe in meinem Leben noch nie eine so schlechte Entscheidung gesehen.Tyson Fury über das Unentschieden gegen Deontay Wilder

Der 30-Jährige selbst sah "in seinem Leben nie eine schlechtere Entscheidung", Wilder sei im Kampf um den weiterhin von ihm gehaltenen WBC-Titel mit dem Unentschieden beschenkt worden. "Wir werden nochmal ranmüssen", kündigte Comebacker Fury an, der gleichzeitig davon überzeugt ist, dass "Wilder dies um jeden Preis verhindern will". Ein nachvollziehbarer Gedankengang, mutete der deutlich schlagstärkere Favorit ob der Ringintelligenz des Außenseiters mitunter überraschend ratlos an. Wilders Trainer, Jay Deas, erklärte gegenüber "BBC Radio 5 live" aber, dass sein Schützling einen Rückkampf - gerne auch in Großbritannien - ebenfalls anstrebe und dass mit Fury noch "eine Rechnung offen sei".

Hohn für Joshua, Rückkampf im Frühling?

Im Idealfall noch vor einem möglichen Duell mit dem Schwergewichts-Ranglisten-Ersten Anthony Joshua, von Fury im Ring noch als Hühnchen verhöhnt. Eine Stichelei dahingehend, dass sich Joshua vor den ganz großen Brocken um Schwergewichtszirkus drücke. Sowohl Wilder als auch Fury sehen in sich die "beiden Besten der Welt", was sie nach dem Kampf einstimmig kundtaten.

Die Kontrahenten, ein Rückkampf käme laut Furys Promoter Frank Warren im März/April in Frage, sollen eigentlich befreundet sein - was sehr sportliche Szenen nach dem Gefecht belegten. Freundlich gesinnt war Fury auch denen, die es schlechter haben als er. Seine Gage von umgerechnet neun Millionen Euro wird der 2,06-Meter-Hüne "den Armen geben und Häuser für die Obdachlosen bauen".

Wilder antwortet

Wilder äußerte sich am Dienstag via Instagram zu Furys Aussagen, teilte mit, "dass die wahren Gewinner des Kampfes die Fans waren", er sich im Kampf als "aggressiveren Boxer, der effektivere Schläge landete" ansah und die Welt "den besten Fury, noch nicht aber den besten Wilder gesehen hat". Sein letzter Satz war aber wohl der spannendste, denn laut diesem kann es der WBC-Champ "kaum erwarten, mit 'Wilder Fury 2' die kontroverse Debatte ein für alle Mal zu beenden". To be continued...

nba

 

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