PGA-Turnier in Newtown Square/Pennsylvania

Keegan siegt im Stechen - Rose neue Nummer eins

Mehr Sport - 11.09. 09:30

Sechs Jahre nach seinem letzten Tour-Sieg hat Keegan Bradley das dritte Golf-Turnier der diesjährigen FedExCup-Playoffs gewonnen. Der 32-jährige US-Amerikaner setzte sich am Montag im Aronimink Golf Club in der Nähe von Philadelphia im Stechen am ersten Extraloch gegen Olympiasieger Justin Rose aus England durch.

Ein Gewinner, zwei Sieger: Keegan Bradley (li.) setzte sich im Stechen gegen Justin Rose durch, doch Zweitgenannter ist die neue Nummer eins der Welt. © imago

Beide Profis lagen nach vier Runden mit einem Gesamtergebnis von jeweils 260 Schlägen gemeinsam an der Spitze, so dass ein Playoff um den Sieg entscheiden musste.

US-Superstar Tiger Woods (263) beendete seine Aufholjagd nach einer starken 65er-Schlussrunde bei der mit neun Millionen Dollar dotierten BMW Championship auf dem geteilten sechsten Rang. Die Finalrunde des PGA-Turniers musste auf Montag verschoben werden, da am Sonntag wegen anhaltender Regenfälle nicht gespielt werden konnte.

Bradley kassierte für seinen dritten Erfolg auf der US-Tour ein Preisgeld in Höhe von 1,62 Millionen Dollar. Der Profi aus Woodstock geht nun als Sechster ins Tour-Finale in Atlanta. Im East Lake Golf Club spielen die besten 30 Profis der FedExCup-Rangliste vom 20. bis 23. September um den Bonus von zehn Millionen Dollar. Beste Chancen auf den Jackpot hat Bryson DeChambeau aus den USA, der das Ranking anführt. Der 14-malige Major-Sieger Woods, der den FedExCup bisher als einziger Golfer zweimal gewinnen konnte, liegt vor dem Saisonfinale auf Rang 20.

Rose löst Johnson an der Spitze ab

Für den zweitplatzierten Rose ist es trotz der Niederlage im Stechen dennoch ein großer Triumph: Die Play-off-Teilnahme dem Engländer, um im kommenden Ranking Dustin Johnson zu verdrängen und den Platz an der Spitze der Weltrangliste einzunehmen.

Vor dem 38-Jährigen hatten erst drei seiner Landsleute die Weltrangliste angeführt: Sir Nick Faldo, Lee Westwood und Luke Donald. "Das ist so wunderbar, ich bin außerordentlich stolz darauf", sagte Rose, als er erfuhr, dass das Erreichen des Stechens schon für die Übernahme der Spitzenposition reicht. Vor der mit 9,0 Millionen Dollar dotierten Veranstaltung war Rose die Nummer vier der Welt.

kög/sid/dpa