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12.08.2018, 23:10

Leichtathletik-EM in Berlin

Bronze für Frauenstaffel - Klosterhalfen überzeugt

Auf die deutschen Sprinterinnen ist Verlass. Fünf Tage nach ihrer Silbermedaille im Einzelrennen führt Gina Lückenkemper die Staffel zu Bronze. Hammerwerferin Kathrin Klaas verabschiedet sich mit Platz sieben. Beim Stabhochsprung glänzte ein Youngster. Konstanze Klosterhalfen überzeugte über die 5000 Meter.

Rebekka Haase, Gina Lückenkemper, Lise Marie Kwayie und Tatjana Pinto (v.li.)
Bronze-Jubel: Rebekka Haase, Gina Lückenkemper, Lise Marie Kwayie und Tatjana Pinto (v.li.).
© Getty ImagesZoomansicht

Vier flotte Frauen und 42 350 Zuschauer jubelten über Staffel-Bronze für Deutschland - dagegen war das Männer-Quartett nach einem Sturzdrama im Halbfinale tieftraurig. Fünf Tage nach ihrem Silber-Coup im Einzelrennen hat Top-Sprinterin Gina Lückenkemper das DLV-Quartett am Sonntagabend bei der Berliner Leichtathletik-EM über 4x100 Meter erneut aufs Podium geführt. Auch vor zwei Jahren in Amsterdam gab's Bronze. Lisa-Marie Kwayie aus Berlin, Lückenkemper (Leverkusen), Tatjana Pinto (Paderborn) und Rebekka Haase (LV 90 Erzgebirge) mussten sich im historischen Olympiastadion in 42,23 Sekunden dem siegreichen britischen Quartett (41,88 Sekunden) und den Niederländerinnen (42,15) geschlagen geben. "Wir wollten eine Medaille, sind um unser Leben gerannt, besser geht's nicht", sagte Pinto dennoch überglücklich. "Wir hatten so viel Spaß, das Berliner Publikum hat uns alle beflügelt", fügte Lückenkemper hinzu.

Hammerwerferin Klaas: Platz sieben bei der letzten EM

Hammerwerferin Kathrin Klaas hat sich mit einem achtbaren Ergebnis und viel Stolz von der großen internationalen Bühne verabschiedet. Die 34-Jährige von der LG Eintracht Frankfurt erreichte am Sonntag bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Berlin mit einer persönlichen Saisonbestleistung von 71,50 Metern den siebten Rang. Klaas will nach dieser Saison ihre Karriere beenden. "Ich glaube, das hat mir heute keiner zugetraut, dass ich nochmal ins Finale komme", sagte sie unter vielen Tränen am ARD-Mikrofon. "Ich bin unheimlich stolz, dass so geschafft zu haben." Die Polin Anita Wlodarczyk sicherte sich mit einem EM-Rekord von 78,94 Metern ihren vierten EM-Titel in Serie. Die Französin Alexandra Tavernier holte mit 74,78 Metern Silber. Der dritte Platz ging an Joanna Fiodorow aus Polen, die 74,00 Meter warf.

Stabhochsprung: Youngster Duplantis glänzt

Der 18 Jahre junge Armand Duplantis ist nach seinen sensationellen 6,05 Metern erstmals Europameister im Stabhochspringen. Das Top-Talent aus Schweden glänzte am Sonntagabend in einem hochkarätigen Wettkampf. Der Russe Timur Morgunow, der unter neutraler Flagge gestartet war, überwand mit 6,00 Metern ebenfalls die magische Sechs-Meter-Marke. Dem französischen Hallen-Weltrekordler und Olympiasieger von 2012, Renaud Lavillenie, blieb mit 5,95 Meter Bronze. Der frühere Weltmeister Raphael Holzdeppe aus Zweibrücken war in der Qualifikation gescheitert.

5000 Meter: Klosterhalfen überzeugt

Für Deutschlands großes Lauftalent Konstanze Klosterhalfen hat es bei der Leichtathletik-EM in Berlin nicht ganz gereicht. «Ich habe vom Vorbereitungslauf bis zur letzten Sekunde alles gegeben», sagte die 21 Jahre alte Leverkusenerin, die am Sonntag über 5000 Meter in 15:03,73 Minuten Fünfte wurde. "Der schönste Moment meiner Karriere ist es nicht, aber ein Schritt dahin." Neue Europameisterin wurde Sifan Hassan (Niederlande) in 14:46,12 Minuten vor der Britin Eilish McColgan (14:53,05 Minuten) und Yasmin Can aus der Türkei in 14:57,63 Minuten. Als zweitbeste Deutsche belegte die Leverkusenerin Denise Krebs Platz 16 in 16:07,98 Minuten. Die deutsche Meisterin Hanna Klein vom SC Schorndorf kam nicht ins Ziel.

Dreisprung: Evora folgt auf Heß

Der Portugiese Nelson Evora (34) ist Nachfolger von Max Heß als Dreisprung-Europameister. Der Olympiasieger von Peking 2008 setzte sich am Sonntag bei der EM in Berlin mit 17,10 m vor Alexis Copello aus Aserbaidschan (16,93) und dem Griechen Dimitrios Tsiamis (16,78) durch. Der 22 Jahre alte Chemnitzer Heß, der 2016 in Amsterdam triumphiert hatte, war am Freitag in der Qualifikation ausgeschieden.


Hier geht's zum Medaillenspiegel...

nik/dpa/sid

 

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