Italienerin Bridi siegt - Köhler, Wellbrock steigen aus

Freiwasser: Maurer nach 25 Kilometern Vierte

Mehr Sport - 12.08. 17:20

Angela Maurer hat bei den Europameisterschaften in Schottland nur knapp eine überraschende Medaille verpasst. Die 43-Jährige schlug im abschließenden Freiwasser-Rennen über 25 Kilometer als Vierte an.

Schwamm über die 25 km auf Rang vier: Angela Maurer. © Getty Images

Der Sieg ging an die Italienerin Arianna Bridi, die 5:19:34 Stunden benötigte. Die Magdeburgerin Finnia Wunram gab nach rund 20 Kilometern wegen Schulterproblemen auf. Außerdem hatte ihr das 17 Grad kalte Wasser im Loch Lomond bei Stirling zugesetzt.

"Die letzten anderthalb Runden haben sich extrem gezogen. Deswegen bin ich extrem zufrieden mit dem vierten Platz und als beste Deutsche. Mehr war heute nicht drin", sagte Maurer in der ARD. Ob die Karriere weiter geht, ließ sie offen. "Ich muss mich erstmal erholen und mir dann Gedanken machen. Ich kann nicht sagen, was ich für ein Gefühl habe", sagte die 20-malige Medaillengewinnerin bei Welt- und Europameisterschaften.

Favoritin Sharon van Rouwendaal aus den Niederlanden sicherte sich am Sonntag den Silberrang, eine Zehntelsekunde hinter der Italienerin. Die 24-Jährige brachte sich selbst um mehr, als sie eine Boje an der falschen Seite passierte und deshalb zurückschwimmen musste. Selten und seltsam sei das, sagte der deutsche Bundestrainer Stefan Lurz.

Bester Deutscher im Herren-Rennen war Andreas Waschburger auf Rang neun. Beim Sieg des Ungarn Kristof Rasovszky nach knapp 5 Stunden schlug der zweite deutsche Alexander Studzinski als Zehnter an.

Die Beckenspezialisten Sarah Köhler und Florian Wellbrock waren vorzeitig ausgestiegen. Beide hatten nach ihrem Einsatz in der Staffel, die am Samstag Silber holte, einen Start in einem Einzelrennen vorweisen müssen.

jom