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18.05.2018, 15:11

Neue Rennserie auf Expansionstour - Gastspiel in Berlin

"Geiler Motorsport?" Berger vergleicht Formel E mit Jetski

Auf ihrer Expansionstour kennt die vollelektrische Formel E keine Grenzen. Hongkong, New York, Rom, Paris und an diesem Wochenende wieder Berlin sind längst Etappen im Rennkalender des Strom-Spektakels. Im Dezember 2018 wird die nächste Saison des Motorsport-Startups dann in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad eröffnet. Das sei "der perfekte Rahmen für die nächste Phase der Formel E", verkündete Boss Alejandro Agag medienwirksam kurz vor dem neunten Saisonrennen am Samstag (18.00 Uhr/ARD) in Berlin.

Formel E Rennstrecke Berlin
Die Formel E startet dieses Wochenende in der Hauptstadt.
© picture allianceZoomansicht

Einen Ausblick auf die Zukunft der noch jungen Rennserie gewährt Nico Rosberg. Der Formel-1-Weltmeister von 2016 wird im Rahmen des ePrix als erster Fahrer den futuristischen neuen Formel E-Wagen testen."Ich freue mich wirklich darauf, mich hinter das Steuer des Gen2-Fahrzeugs zu setzen", sagte der 32-Jährige, der als Investor und Anteilseigner langfristig in die Formel E einsteigt. Der Gen2 soll über eine doppelt so hohe Energiespeicherkapazität wie die bisherigen Wagen verfügen. Damit sollen künftig die Fahrzeugwechsel wegen entladener Batterien in der Mitte der Rennen wegfallen.

Große Anteile hat Discovery Communications, Liberty Global und Liberty Media

Der Spanier Agag ist von Anfang an dabei. Der 47-Jährige hält selbst auch Anteile. Mit mehr als 53 Prozent haben die Medienkonzerne Discovery Communications, Liberty Global und Liberty Media von US-Medienmogul John Malone die größten Beteiligungen. Liberty Media ist auch Formel-1-Eigentümer. Die Expansionstour der Formel E in attraktive Städte und Märkte verfolgt man dort ganz genau. Mit dem Wertekanon aus Nachhaltigkeit, Effizienz und technologischem Fortschritt hat die Führung um Agag rasch ein attraktives Umfeld für namhafte Automobilunternehmen geschaffen. Die Austragung der Rennen in den Innenstädten spricht zudem auch ein jüngeres Publikum an, das nicht per se rennaffin sein muss

Entwicklungsplattform Formel-E

"Als Entwicklungsplattform, als Ausstellungsplattform finde ich die Formel E total okay", sagte DTM-Chef Gerhard Berger jüngst der Deutschen Presse-Agentur. "Aber geiler Motorsport? Der eine oder andere fährt mit Jetski schneller als mit einem Formel-E-Wagen". Bis zu 225 km/h schnell sind die Autos jedenfalls.

Audi ist seit dieser Saison mit einem eigenen Werksteam dabei, Jaguar und Renault als Hersteller schon etwas länger. BMW plant zur kommenden Saison den Einstieg, Porsche und Mercedes folgen Ende 2019. "Die Formel E ist eine einzigartige Serie mit einigen ganz speziellen Herausforderungen für die Teams", sagte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff, der das Engagement der Stuttgarter im Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) Ende dieser Saison beendet. "Wir wissen, dass das Wettbewerbsniveau extrem hoch ist und wir gehen diese neue Aufgabe voller Elan, aber mit der nötigen Bescheidenheit an".

Erster deutscher Sieg

Zumindest sind die sogenannten ePrix wenig vorhersehbar. In den ersten acht Rennen dieser Saison gab es immerhin schon vier Sieger. Darunter auch den Kemptener Daniel Abt, der in Mexiko für den ersten Sieg eines deutschen Fahrers in der Formel E überhaupt gesorgt hatte. 2016 fuhr er auf dem ehemaligen Flugplatz Berlin-Tempelhof schon mal auf Platz zwei, der ehemalige Formel-1-Pilot Nick Heidfeld wurde im vergangenen Jahr sogar Dritter.

Vielleicht reicht es für Abt oder Heidfeld diesmal sogar zum Sieg vor heimischem Publikum. "Obwohl Berlin kein typischer Straßenrennkurs ist", sagte Mahindra-Mann Heidfeld vor dem vierten Gastspiel in Berlin, "zählt es für mich immer noch zu den Highlights des Jahres".

kon

 

kicker

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