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13.01.2018, 19:15

Formel E in Marrakesch

Noch ein schwarzer Tag für Audi

Nach dem Auftritt der Formel E am Samstag in Marrakesch reibt man sich bei Audi ernüchtert die Augen. Als heißer Anwärter auf den Titel gehandelt, haben die Ingolstädter aufgrund technischer Gebrechen sowie Pech und Konzentrationsschwächen einen Fehlstart als Werksteam hingelegt. Während Titelträger Lucas di Grassi auf dem Straßenkurs der marokkanischen Metropole ausschied, blieb für seinen Teamkollegen Daniel Abt lediglich Rang 12. Seinen zweiten Sieg in Folge sicherte sich der Schwede Felix Rosenqvist vom indischen Mahindra-Team, für das auch Nick Heidfeld (8. Platz) antritt.

Lucas di Grassi
Musste sein Auto vorzeitig abstellen: Champion Lucas di Grassi.
© imagoZoomansicht

Es ist die achte von 33 Runden. Champion Lucas di Grassi hat die Top-3 im Visier, als plötzlich an seinem Audi e-tron FE04 der Vortrieb aussetzt. In Sekundenschnelle jagt das komplette Feld an ihm vorbei, während der Brasilianer seinen Verzweiflungsjoker zieht. Er stoppt sein Auto, führt einen Reset durch, humpelt zurück in die Box und gibt dann doch auf. Zu einem solch frühen Zeitpunkt ins zweite Auto zu wechseln, wäre sinnlos. So langsam kann man gar nicht fahren, um mit der zur Verfügung stehenden Energie ins Ziel zu kommen, geschweige denn auf konkurrenzfähige Art.

Draußen auf der Strecke ergeht es seinem Teamkollegen Daniel Abt kaum besser. Lediglich Achter im Qualifying, weil ihn das Pech einer Roten Flagge und damit der Abbruch einer richtig guten Runde getroffen hat, muss der Kempter sich mitten ins Getümmel der Schlacht werfen. Zu tief mittenhinein, als er in der 3. Runde den DS Virgin des Briten Alex Lynn abräumt. Die Kommissare kennen keine Gnade und verhängen eine Durchfahrtsstrafe.

Abts Pechsträhne setzt sich fort

Damit setzt sich die Pechsträhne von Abt fort, der beim Saisonauftakt im Dezember zwar als Sieger des zweiten Hongkong-Laufs abgewunken worden war, danach aber disqualifiziert werden musste, als ein Sicherheits-Aufkleber des Weltverbandes FIA am Inverter und der MGU-Einheit nicht mit denen übereinstimmten, die das Team in den technischen Papieren zur Verfügung gestellt hatte. Ohne dadurch einen Vorteil zu haben, musste Abt den an seinem 25. Geburtstag vermeintlich errungenen Sieg wieder hergeben.

Unglücklicher hätte der Einstieg von Audi in die neue Saison damit kaum laufen können. Titelverteidiger di Grassi wartet auch nach dem dritten Rennen noch auf einen ersten Meisterschaftspunkt, während Abt mit elf Punkten aus dem ersten Saisonrennen nun Neunter ist.

Und wenn sich schon die schlechten Nachrichten häufen, dann kommt das starke Comeback des vermeintlichen Hauptkonkurrenten um den Titel zum falschesten Zeitpunkt. Der Schweizer Sébastien Buemi sichert sich in Marrakesch nämlich nicht nur drei Extrapunkte für seine Pole-Position, sondern bringt als Zweiter des Rennens wertvolle weitere 18 Punkte mit nach Hause. Sieger Rosenqvist grüßt mit 54 Zählern von der Spitze.

Anziehungskraft der Formel E hält an

Die beinahe magnetische Anziehungskraft der weltweit ersten Elektrorennserie verstärkt sich unterdessen weiter. Gleich vier prominente DTM-Fahrer durften die E-Boliden am Tag nach dem Marrakesch-Rennen testen: die beiden Mercedes-Piloten Gary Paffett und Paul Di Resta sowie Bruno Spengler (BMW) und Nico Müller (Audi). Damit setzen nach dem bereits erfolgten Audi-Einstieg die beiden Nobelkonkurrenten BMW und Mercedes ihre intensiven Vorbereitungen fort. BMW wird ab der Saison 2018/19 als Werksteam am Start sein, ein Jahr später auch Mercedes.

Stefan Bomhard

 

kicker

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