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09.02.2013, 18:35

Erster Sieg nach 23 Monaten - Wüst-Triumph in Inzell

Kircheisen triumphiert in Almaty - Springer Dritter

Die Anreise war nicht ohne, aber sie hat sich gelohnt: Im kasachischen Almaty, nahe der chinesischen Grenze, hat Björn Kircheisen nach fast zwei Jahren wieder einen Weltcup-Sieg in der Nordischen Kombination gefeiert. Rechtzeitig vor der am 20. Februar an in Val di Fiemme startenden WM tankte der 29-Jährige damit frisches Selbstvertrauen. In Inzell sind die Eisschnellläufer zu Gast. Bei den Frauen siegte Olympiasiegerin Ireen Wüst. In Willingen wurden die DSV-Adler Dritter.

Skispringen: Guter Auftakt in Willingen

Dritter mit den DSV-Adlern: Severin Freund am Samstag in Willingen.
Dritter mit den DSV-Adlern: Severin Freund am Samstag in Willingen.
© imago

Deutschlands Skispringer haben einen gelungenen Start in die Team-Tour hingelegt. Beim Weltcup in Willingen belegte das DSV-Quartett mit Michael Neumayer, Richard Freitag, Andreas Wellinger und Severin Freund am Samstag im Mannschaftswettbewerb den dritten Platz hinter Slowenien und Norwegen.

Vor fast 13 000 Fans sammelten die deutschen Weitenjäger 963,7 Punkte, lagen am Ende aber 26,7 Zähler hinter den starken Slowenen. Dennoch sind die Chancen auf den mit 100 000 Euro dotierten Gesamtsieg in der fünf Springen umfassenden Serie weiter intakt. Am Sonntag (14.00 Uhr) steht in Willingen ein Einzel-Weltcup auf dem Programm. (dpa)


Nordische Kombination: Ausflug nach Asien hat sich gelohnt

Björn Kircheisen
Sicherte sich seinen 16. Weltcup-Sieg in Kasachstan: Björn Kircheisen.
© picture allianceZoomansicht

Als Einziger der deutschen WM-Fahrer war Kircheisen nach Kasachstan gereist und durfte in der Abwesenheit vieler Topleute - die ersten Sechs des Weltcup-Klassements traten nicht an - den 16. Sieg seiner Karriere bejubeln. Nach dem Springen lag Kircheisen aussichtsreich auf Platz neun. Bei 58 Sekunden Rückstand auf den Österreicher Mario Seidl, der mit 142 Metern Schanzenrekord gesprungen war, hatte er keinen der Top-Läufer vor sich. Nach der Hälfte des Rennens hatte der Johanngeorgenstädter den Kontakt zur Spitzengruppe hergestellt, zwei Kilometer vor dem Ziel attackierte er. "Vielleicht war das ein wenig früh, aber ich fühlte mich auf dieser schwierigen Strecke gut", bewertete Kircheisen seine Rennplanung. "Im Nachgang muss ich sagen, dass es ein Rennen mit viel Gefühl war. Ich habe nicht überzogen und das hat sich ausgezahlt." Schon frühzeitig durfte er auf der Strecke seinen Erfolg bejubeln.

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Durch den Sieg verbesserte sich Kircheisen im Gesamtweltcup auf Rang neun, in Führung bleibt Eric Frenzel aus Oberwiesenthal. Wichtig am Rennen in Almaty war Kircheisen aber etwas anderes: "Das hatte ich mir schon vor der Saison vorgenommen. Ich wollte hier unbedingt starten, um im Wettkampfrhythmus zu bleiben", begründete er seinen Start.

Ergebnis Einzel - Großschanze/10 km:

1. Björn Kircheisen (Johanngeorgenstadt) 25:09,6 Min. (110,7 Pkt./24:11,6 Min.); 2. Akito Watabe (Japan) + 0:05,3 (114,1/24:30,9); 3. Christoph Bieler (Österreich) + 0:10,2 (121,3/25:03,8); 4. Taihei Kato (Japan) + 0:15,3 (122,0/25:11,9); 5. Mario Seidl (Österreich) + 0:18,6 (125,2/25:28,2); 6. Miroslav Dvorak (Tschechien) + 0:37,8 (106,7/24:33,4); 7. Wilhelm Denifl (Österreich) + 0:46,9 (108,2/24:48,5); 8. Tomaz Druml (Österreich) + 0:49,9 (98,6/24:13,5); 9. Hideaki Nagai (Japan) + 0:50,2 (108,1/24:51,8); 10. Yoshito Watabe (Japan) + 0:50,6 (117,7/25:30,2); ...12. Wolfgang Bösl (Berchtesgaden) + 1:06,4 (115,6/25:38,0); 13. Janis Morweiser (Oberstdorf) + 1:25,9 (94,9/24:34,5); 16. Tobias Haug (Baiersbronn) + 1:49,7 (96,7/25:05,3); 17. David Welde (Sohland) + 1:51,3 (97,8/25:10,9); 23. Tobias Simon (Breitnau) + 2:31,9 (93,4/25:34,5); 33. Jakob Lange (Kiefersfelden) + 3:43,0 (80,3/25:52,6); 35. Paul Hanf (Warmensteinach) + 3:46,2 (90,2/26:35,8)

Weltcup-Gesamtwertung, nach 13 von 17 Wettbewerben:

1. Eric Frenzel (Oberwiesenthal) 754 Pkt.; 2. Jason Lamy Chappuis (Frankreich) 653; 3. Bernhard Gruber (Österreich) 568; 4. Magnus Moan (Norwegen) 559; 5. Tino Edelmann (Zella-Mehlis) 454; 6. Akito Watabe (Japan) 431; 7. Mikko Kokslien (Norwegen) 401; 8. Sébastien Lacroix (Frankreich) 329; 9. Björn Kircheisen (Johanngeorgenstadt) 321; 10. Johannes Rydzek (Oberstdorf) 286


Eisschnelllauf: Olympiasiegerin Wüst gewinnt 1500 Meter

Olympiasiegerin Ireen Wüst aus den Niederlanden hat beim Eisschnelllauf-Weltcup in Inzell das 1500-Meter-Rennen der Damen gewonnen. Die Allround-Europameisterin legte am Samstag gleich im ersten Lauf in 1:55,95 Minuten die Siegeszeit vor. Zweite wurde ihre Teamgefährtin Diane Valkenburg (1:56,42) vor der Russin Jekaterina Schichowa (1:57,07). In Abwesenheit der Weltcup-Führenden Christine Nesbitt aus Kanada übernahm die Niederländerin Marrit Leenstra dank Rang sechs (1:57,73) die Spitze der Gesamtwertung.

Deutsche Damen waren in der A-Gruppe nicht am Start, nachdem Claudia Pechstein dem folgenden Massenstartrennen den Vorzug gegeben hatte. Langstrecklerin Stephanie Beckert, die sonst im Weltcup nicht über die für sie ungewohnten 1500 Meter antritt, testete in der B-Gruppe für die 3000 Meter am Sonntag und wurde in zufriedenstellenden 2:02,31 Minuten Elfte. "Ich nehme das mehr als gute Übung für mich", sagte die Erfurterin. Von ihren jüngsten Rückenbeschwerden spürte Beckert nichts.

Geisreiter mit Rekord Vierter über 5000 Meter

Mit deutschem 5000-Meter-Rekord ist Eisschnellläufer Moritz Geisreiter in Inzell seine bisher beste Weltcup-Platzierung gelungen. Der Lokalmatador verpasste als Vierter am Samstag sogar nur knapp den ersten Podestplatz seiner Karriere. In 6:16,81 Minuten unterbot Geisreiter seine bisherige nationale Bestmarke vom 25. November 2011 aus Astana um zweieinhalb Sekunden. Zudem erreichte der Zwei-Meter-Mann sein selbst gestecktes Ziel, erstmals beim Weltcup unter die besten Fünf zu kommen. "Ich fühl' mich super", sagte Geisreiter und räumte ein, er habe nach einem Testrennen in der vergangenen Woche erhebliche Zweifel gehabt, dass er zu einer solchen Leistung fähig sein könnte. "Das hätte ich ehrlich gesagt nicht für möglich gehalten", meinte der 25-Jährige.

Den Sieg machten erwartungsgemäß die Niederländer unter sich aus. Welt- und Europameister Sven Kramer (6:11,76) gewann vor Bob de Jong (6:14,08) und dem Weltcup-Führenden Jorrit Bergsma (6:14,55). Nicht ganz so weit vorn wie Geisreiter landeten die übrigen deutschen Läufer. Patrick Beckert (6:24,18), Marco Weber (6:28,14) und Alexej Baumgärtner (6:37,64) belegten die Plätze zehn, 13 und 15. (dpa)


Rodeln: Nichts zu holen ohne Loch

Ohne den verletzten Olympiasieger Felix Loch haben die deutschen Rodler beim Weltcup in Lake Placid (USA) auf der ganzen Linie enttäuscht. Beim Sieg des italienischen Altmeisters Armin Zöggeler fuhr Ralf Palik am Samstag als bester deutscher Starter auf den siebten Platz, Routinier David Möller wurde Neunter. Der WM-Dritte Johannes Ludwig landete nur auf dem 13. Platz vor dem WM-Zweiten Andi Langenhan. Für Zöggeler war es der erste Saisonsieg und bereits der 55. seiner langen Karriere. Weltmeister Loch hatte sich bei einem Trainingssturz eine Fingerverletzung zugezogen und daraufhin seinen Start abgesagt. (dpa)

09.02.13
 
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