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06.01.2013, 18:52

Österreicher wiederholt Triumph bei der Vierschanzen-Tournee

Schlierenzauer - König der Lüfte

Gregor Schlierenzauer bleibt der Superstar beim Skispringen. Einen Tag vor seinem 23. Geburtstag sicherte sich der Österreicher den Triumph beim Abschlussspringen in Bischofshofen und den Gesamtsieg bei der 61. Vierschanzentournee. Es war der fünfte Triumph eines Österreichers in Folge beim Skisprung-Spektakel rund um den Jahreswechsel.

Beinahe unbezwingbar: Der Österreicher Gregor Schlierenzauer gewann erneut die Vierschanzen-Tournee.
Beinahe unbezwingbar: Der Österreicher Gregor Schlierenzauer gewann erneut die Vierschanzen-Tournee.
© picture allianceZoomansicht

Schlierenzauer ist der erste Skispringer seit 26 Jahren, der seinen Titel bei der Vierschanzen-Tournee erfolgreich verteidigte. Der Norweger Anders Jacobsen, Sieger in Oberstdorf und Garmisch-Partenkirchen, wurde Gesamtzweiter. Rang drei ging an seinen Landsmann Tom Hilde.

Platz zwei in Bischofshofen sicherte sich Jacobsen vor dem österreichischen Youngster Stefan Kraft. Bereits in den vergangenen vier Jahren machten die Austria-Adler den Gesamtsieg unter sich aus. Wolfgang Loitzl (2009), Andreas Kofler (2010) und Thomas Morgenstern (2011) hatten vor Schlierenzauer (2012) triumphiert.

Denkbar schlecht verlief der Abschluss der Tournee für Severin Freund, der nach einem schwachen Sprung auf 126,0 Meter als 33. überraschend den zweiten Durchgang verpasste. Damit verspielte der 24-Jährige die Chance auf den ersehnten Podestplatz in der Gesamtwertung und stürzte auf Rang 13 ab. "Es ist sehr bitter. Ich hätte nicht gedacht, dass mir so ein Fehler hier passiert", sagte Freund: "Ich will meine Lehren daraus ziehen und bald wieder besser weitermachen."

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Freund war nach einer guten Tournee, bei der er zum Auftakt Rang drei in Oberstdorf belegt hatte, als Vierter zum letzten Springen nach Österreich gereist und hatte vor dem Wettkampf nur 1,2 Punkte Rückstand auf den drittplatzierten Norweger Hilde. "Er wollte es erzwingen und nicht erspringen", kritisierte Bundestrainer Werner Schuster: "Er kam im Flug nicht auf die richtige Höhe und ist ziemlich unlocker gesprungen. Das ist schade für ihn."

Bester Deutscher vor 20.000 Zuschauern im Nieselregen von Bischofshofen wurde Michael Neumayer auf Platz acht, der es auch als bester DSV-Adler auf Rang sechs in der Gesamtwertung schaffte. Richard Freitag (Aue) schaffte es auf Rang zwölf. Youngster Andreas Wellinger verspielte seine Chance auf eine vordere Platzierung durch einen Sturz im ersten Durchgang und landete so nur auf Rang 19. Andreas Wank (Oberhof) wurde 21., Altmeister Martin Schmitt (Furtwangen) beendete das letzte Springen auf Platz 24.

06.01.13
 
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